{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19930413,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19930413,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"93.413","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Recht auf Bildungsf\u00f6rderung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Bundesverfassung ist ein soziales Recht auf Bildungsf\u00f6rderung zu verankern. Anspruch haben alle bildungsinteressierten Personen, unabh\u00e4ngig von Alter, Vorbildung sowie regionaler und nationaler Herkunft, wenn sie die notwendigen Mittel f\u00fcr ihren Unterhalt und Aus- oder Weiterbildung nicht anderweitig aufbringen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Die Aufnahme eines Verfassungsartikels \u00fcber Stipendien auf Bundesebene von 1963 und das darauffolgende Stipendiengesetz von 1965 regeln die Bundesbeitr\u00e4ge an die kantonalen Stipendienaufwendungen. Diese richten sich nach der Finanzkraft der Kantone. Diese Regelung schafft gravierende Unterschiede von Kanton zu Kanton. Was fehlt, ist eine interkantonale Harmonisierung im Stipendienwesen.</p><p>Der heutige Zustand f\u00fchrt zur Zementierung von bestehenden Chancenungleichheiten im schweizerischen Bildungswesen. Auch die von Bund und Wirtschaft geforderte Weiterbildungsbereitschaft wird ohne die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung verunm\u00f6glicht. Zu den Benachteiligten geh\u00f6ren vor allem Frauen, denen der Zugang zu Stipendien und anderen Ausbildungsbeitr\u00e4gen durch Altersbeschr\u00e4nkungen in kantonalen Stipendiengesetzen erschwert wird. Gerade Menschen mit Bildungsdefiziten oder Ungelernte werden daran gehindert, Bildungsmassnahmen \u00fcberhaupt in Angriff zu nehmen, wenn sie bef\u00fcrchten m\u00fcssen, dass ihre finanzielle Situation w\u00e4hrend der Aus- oder Weiterbildung nicht gesichert ist. Die Finanzierung von Bildungsmassnahmen muss gerade f\u00fcr sozial benachteiligte Bildungsinteressierte gew\u00e4hrleistet sein, die keine Erstausbildung vorzuweisen haben, wie das heute verlangt wird.</p><p>Bildungsfinanzierung f\u00e4llt teilweise auch in den Bereich der Sozialversicherungen (zum Beispiel Arbeitslosen- und Invalidenversicherung). Anspruchsberechtigte werden jedoch oft nicht informiert, kennen ihre Rechte nicht oder werden kaum motiviert, diese wahrzunehmen und schrecken auch vor dem Almosen-Charakter der Sozialversicherungsleistungen zur\u00fcck.</p><p>Die Verankerung eines sozialen Rechts auf Bildungsf\u00f6rderung in der Bundesverfassung tr\u00e4gt dazu bei, die Missst\u00e4nde in der Bildungsfinanzierung zu beheben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Goll Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(731203200000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":null,"Category":"IV","Modified":"\/Date(1712772358730)\/","SubmissionDate":"\/Date(731203200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4408,"SubmissionLegislativePeriod":44,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}