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Bedrohung des inneren Friedens","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bericht der Konsultativkommission des Bundesrates und der Kantone Bern und Jura hat den Berner Jura ersch\u00fcttert. Die Absicht, der Bev\u00f6lkerung des Berner Juras gegen ihren Willen eine neue Volksabstimmung \u00fcber die \u00c4nderung der Kantonsgrenzen aufzuzwingen, trifft sie hart und zeigt, in welchem Masse die Autoren des erw\u00e4hnten Berichts an der Realit\u00e4t vorbei gearbeitet haben.</p><p>Der Berner Jura hat auf einem langen und schwierigen Weg mutig einen Schritt vorw\u00e4rts gemacht, indem er auf Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit und Zusammenarbeit gesetzt hat. Nun muss aber heute der aufmerksame Beobachter entt\u00e4uscht feststellen, dass vor allem die Einsch\u00fcchterungsversuche, die Vandalen- und Gewaltakte die Autoren des Berichts beeindruckten und schliesslich Spuren hinterliessen.</p><p>Bei den Berner Jurassiern ist die Entt\u00e4uschung deshalb gross. Sie sind nach wie vor zum Dialog bereit, doch sie lehnen jede neue, ihnen aufgezwungene Volksabstimmung kategorisch ab.</p><p>Angesichts dieser Situation und der Tatsache, dass der Berner Jura der Schweiz keine Probleme macht, wird der Bundesrat eingeladen, folgende sechs Fragen zu beantworten:</p><p>Ist der Bundesrat gewillt,</p><p>- die Unteilbarkeit des Berner Juras anzuerkennen und durchzusetzen, solange die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Amtsbezirke Courtelary, Moutier und La Neuveville nicht anders entscheiden;</p><p>- den Bericht Haenni \u00fcber \"Les romands dans le canton de Berne\", der u. a. das langsame, aber stetige Erm\u00fcden der separatistischen Kr\u00e4fte, besonders im Bezirk Moutier, best\u00e4tigt, zur Kenntnis zu nehmen;</p><p>- die engen Beziehungen, die zwischen dem welschen Teil Biels und dem Berner Jura bestehen, anzuerkennen;</p><p>- den Berner Jura gen\u00fcgend abzusichern, um die Bev\u00f6lkerung vor dem st\u00e4ndigen Druck von aussen zu sch\u00fctzen;</p><p>- den rechtm\u00e4ssigen Willen des Berner Juras, der bei den Volksabstimmungen klar zum Ausdruck kam und seither bei kommunalen, kantonalen und eidgen\u00f6ssischen Wahlen immer wieder best\u00e4tigt wurde, bei den Beh\u00f6rden des Kantons Jura durchzusetzen;</p><p>- gegen den Kanton Jura die sich aufdr\u00e4ngenden juristischen und wirtschaftlichen Massnahmen zu ergreifen, um den Bundesgerichtsentscheid vom 17. Juni 1992 durchzusetzen, in dem die Ung\u00fcltigkeit der Volksinitiative \"Unir\" festgestellt und das jurassische Parlament aufgefordert wurde, dieser Initiative nicht Folge zu geben? Nachdem das jurassische Parlament diesen Bundesgerichtsentscheid am 23. September 1992 in vollem Bewusstsein missachtet hat, ist es nun Sache des Bundesrates, die angemessenen Aufsichts- und Vollzugsmassnahmen anzuordnen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(740016000000)\/","SubmittedBy":"Schmied Walter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(735782400000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712761267270)\/","SubmissionDate":"\/Date(735782400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4409,"SubmissionLegislativePeriod":44,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}