{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943022,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19943022,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"94.3022","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Hayek-Bericht zur Evaluation der Schweizerischen Verkehrszentrale (SVZ)","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Tourismus hat f\u00fcr unser Land einen ausserordentlich hohen Stellenwert: Mit 42 Milliarden Franken Gesamteinnahmen ist der Fremdenverkehr drittgr\u00f6sster Devisenbringer; die 300 000 krisenresistenten Arbeitspl\u00e4tze bedeuten viertwichtigster Erwerbszweig.</p><p>Eine zentrale Bedeutung f\u00fcr unseren Tourismus hat die Schweizerische Verkehrszentrale (SVZ). Kritik an dieser \u00f6ffentlich-rechtlichen K\u00f6rperschaft wurde anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums zum 75j\u00e4hrigen Bestehen und w\u00e4hrend der Budgetdebatten in den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten besonders deutlich ausgedr\u00fcckt.</p><p>Deshalb beauftragte der Bundesrat die Hayek Engineering AG, die SVZ zu analysieren. Am 11. August 1993 traf dieser Hayek-Bericht beim Bund ein. Das Biga stellte am 11. September 1993 den Medien eine zwanzigseitige Kurzfassung des Berichtes vor.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat das Kosten-Leistungs-Verh\u00e4ltnis dieses 300 000 Franken teuren Berichtes (Medienkritik: \"Der Berg hat eine Maus geboren\" - \"Wenig echte Erneuerungen vorgeschlagen\")?</p><p>2. Hat man wirklich darauf verzichtet, vergleichbare ausl\u00e4ndische Marketingkonzepte in die Studie einzubeziehen?</p><p>3. Der Hayek-Bericht zur Evaluation der SVZ soll 150 Seiten plus Anhang umfassen. Warum wurde dieser wichtige Bericht nicht integral ver\u00f6ffentlicht respektive den direkt interessierten Kreisen nicht vollumf\u00e4nglich zug\u00e4nglich gemacht?</p><p>4. Stimmt es, dass nur eine stark redigierte, abgeschw\u00e4chte Version allenfalls ver\u00f6ffentlicht werden soll - und wenn ja, warum?</p><p>5. Gem\u00e4ss Kurzfassung des Hayek-Berichtes soll die F\u00fchrungsstruktur der SVZ massiv gestrafft werden. Neben dem Abbau von 39 Stellen bei der SVZ soll vor allem der Wasserkopf der SVZ mit 474 (!) Delegierten, 61 (!) Vorstandsmitgliedern und 13k\u00f6pfigem (!) Ausschuss drastisch reduziert werden. Stimmt es, dass die betroffenen touristischen Interessenvertreter sich vehement gegen diese Reorganisation wehren, politischen Druck aus\u00fcben?</p><p>6. Ist der Bundesrat trotzdem willens, diese Reorganisation gem\u00e4ss Biga \"m\u00f6glichst umfassend, rasch und auch flexibel\" umzusetzen?</p><p>7. Das Biga ist bekanntlich mit den vielschichtigen Problemen der Besch\u00e4ftigungslage \u00fcberlastet. Gem\u00e4ss Hayek-Bericht wird die Mitverantwortung des Bundes im Tourismus (5 Bundesvertreter im 14k\u00f6pfigen Vorstand der SVZ) noch verst\u00e4rkt. Gen\u00fcgen die 1,5 Stellen f\u00fcr Tourismus innerhalb des Biga? Sollte in Anbetracht des hohen Stellenwertes des Fremdenverkehrs nicht ein Bundesamt f\u00fcr Tourismus geschaffen werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist mit dem Interpellanten der Meinung, dass der Tourismus eine wichtige Leitindustrie unserer Volkswirtschaft ist und bleiben muss. Er sch\u00f6pft die ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel aus, um den Tourismus in der Schweiz weiter zu st\u00e4rken. In diesem Jahr steht die Reorganisation der Schweizerischen Verkehrszentrale im Mittelpunkt seiner Bem\u00fchungen.</p><p>Die diesbez\u00fcglichen Fragen des Interpellanten k\u00f6nnen wie folgt beantwortet werden:</p><p>1. Die Evaluation der Schweizerischen Verkehrszentrale war zeit- und kostenintensiv. Die Gutachter hatten den Hauptsitz in Z\u00fcrich und Vertretungen in 20 L\u00e4ndern zu untersuchen. Sie haben mit viel Engagement und grossem Sachverstand eine sehr detaillierte Betriebsanalyse erstellt und eine neue Strategie vorgeschlagen. Der Bundesrat hat daf\u00fcr 300 000 Franken zur Verf\u00fcgung gestellt.</p><p>Der Vorstand und der Ausschuss der Schweizerischen Verkehrszentrale, in denen die Vertreter der Tourismuswirtschaft Einsitz haben, nahmen die Reorganisationsvorschl\u00e4ge der Gutachter positiv auf. Der Bundesrat ist der Meinung, dass die Reorganisation wesentliche neue Impulse bringt, welche die Voraussetzungen schaffen, verlorene Marktanteile zur\u00fcckzugewinnen. Er ist darum f\u00fcr eine rasche Umsetzung besorgt.</p><p>2. Der Interpellant weist zu Recht auf die Bedeutung der Strategien und Marketingkonzepte der wichtigen Konkurrenten hin. Diese sind entgegen anderslautenden Darstellungen mitber\u00fccksichtigt worden. Es war uns aber wichtig, nicht bei der Konkurrenzanalyse stehenzubleiben. Es ging vielmehr darum, eine eigenst\u00e4ndige Marketingstrategie zu entwickeln, welche sich von jener der Konkurrenten abhebt.</p><p>3. Das Biga hat zusammen mit dem Ausschuss der Schweizerischen Verkehrszentrale entschieden, den Evaluationsbericht nicht zu ver\u00f6ffentlichen. Er enth\u00e4lt vertrauliche Daten, welche aus Gr\u00fcnden des Daten- und Pers\u00f6nlichkeitsschutzes nicht ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen.</p><p>4. Das Amt hat eine Kurzfassung erstellt, welche Mitte September 1993 der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht wurde. Der Originalbericht der Gutachter wurde keiner nachtr\u00e4glichen \u00dcberarbeitung unterzogen. Er bildet nach wie vor die Grundlage des Bundesrates f\u00fcr die Neuausrichtung der Schweizerischen Verkehrszentrale.</p><p>5. Die Gutachter schlagen vor, die F\u00fchrungsstrukturen zu straffen und zu diesem Zweck Ausschuss und Vorstand der Schweizerischen Verkehrszentrale durch ein einziges Gremium zu ersetzen. Der Bundesrat schliesst sich dieser Beurteilung an. Er wird dem Parlament die Aufl\u00f6sung des Vorstandes vorschlagen.</p><p>6. Der Bundesrat ist entschlossen, die Reorganisation der Schweizerischen Verkehrszentrale rasch, flexibel und umfassend durchzuf\u00fchren. Er hat damit bereits begonnen. Dieses Jahr werden aufgrund von Effizienzsteigerungsmassnahmen 5 Millionen Franken an administrativen Aufwendungen eingespart. Die freiwerdenden Mittel fliessen vollumf\u00e4nglich in zus\u00e4tzliche Marketinganstrengungen zugunsten des Tourismus. Ab 1995 wird schrittweise eine neue Marketingstrategie eingef\u00fchrt. Diese neue strategische Ausrichtung soll durch eine Modernisierung des veralteten SVZ-Erlasses begleitet werden. Der Bundesrat wird den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten noch dieses Jahr ein revidiertes Gesetz \u00fcber die Schweizerische Verkehrszentrale vorlegen.</p><p>7. Dem Biga obliegen die Planung und der Vollzug der Tourismuspolitik des Bundes. Das Amt besitzt die Voraussetzungen, um diesen Politikbereich sachgerecht abzudecken. Der Bundesrat will im neuen Vorstand der Schweizerischen Verkehrszentrale die Mehrheit der Mitglieder bestimmen, weil er zwei Drittel der finanziellen Mittel bereitstellt. Er wird als Mitglieder neben der Aufsichtsbeh\u00f6rde Experten aus der Wirtschaft berufen.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Vetterli Werner","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(762393600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779240055863)\/","SubmissionDate":"\/Date(762393600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4413,"SubmissionLegislativePeriod":44,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}