{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19943404,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19943404,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"94.3404","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Alternativmethoden zu Tierversuchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, die Tierschutzverordnung bei der laufenden Revision mit folgendem Passus zu erg\u00e4nzen:</p><p>\"Studierenden der Fachgebiete Biologie, Medizin und Veterin\u00e4rmedizin mit Spezialisierungsrichtungen, in denen Tierversuche \u00fcblich sind, m\u00fcssen ausreichende Kenntnisse vermittelt werden \u00fcber Methoden, die Tierversuche ersetzen oder mit weniger Versuchstieren oder geringerer Belastung derselben auskommen. Ohne solche Kenntnisse d\u00fcrfen im weiteren Ausbildungsgang keine biomedizinischen Arbeiten mit und an Tieren durchgef\u00fchrt werden.\"</p>","ReasonText":"<p>Das Tierschutzgesetz und die zugeh\u00f6rige Verordnung verpflichten den Bund, Alternativmethoden zu Tierversuchen auf allen Ebenen zu f\u00f6rdern. Wir verweisen dazu auf Artikel\u00a02, Grunds\u00e4tze, Artikel\u00a013, Beschr\u00e4nkungen auf das unerl\u00e4ssliche Mass, und insbesondere Artikel\u00a019 Absatz\u00a02, der lautet: \"Er (der Bund) f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Industrie insbesondere die Entwicklung und Anwendung von Methoden, die Tierversuche ersetzen oder mit weniger Versuchstieren und geringerer Belastung derselben auskommen.\"</p><p>Bisherige F\u00f6rdermassnahmen beschr\u00e4nken sich auf den Forschungsbereich, vor allem im Rahmen der Stiftung Forschung 3R. Wie die bisherige Erfahrung zeigt, ist das bei weitem nicht ausreichend. Die Verwendung von Alternativmethoden ist noch immer marginal, und dies wird sich in der Praxis erst \u00e4ndern, wenn die erforderlichen Kenntnisse und Techniken durch gezielte Anstrengungen bei Studierenden verbreitet werden. Als Forum f\u00fcr eine gezielte Vermittlung bieten sich in allererster Linie die Hochschulen an. Studierende der Fachgebiete Biologie, Medizin und Veterin\u00e4rmedizin sollten in gesonderten Unterrichtseinheiten \u00fcber die M\u00f6glichkeiten, Tierversuche zu ersetzen oder zu reduzieren und die Versuchstiere weniger zu belasten, informiert werden. An einigen ausl\u00e4ndischen Hochschulen wird dies bereits in vorbildlicher Weise praktiziert. Wir verweisen auf die Vorlesungsreihe im Sommersemester 1994 an der Universit\u00e4t Konstanz \"Alternativen zu Tierversuchen, das 3R-Prinzip von Russell und Burch\", auf das Seminar \"Tierschutz in der biomedizinischen Forschung: Anwendungsm\u00f6glichkeiten von Alternativmethoden sowie ethische, wissenschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen von Tierversuchen\" an der Freien Universit\u00e4t Berlin im Januar 1994, auf die Diplomkurse der Ecole nationale v\u00e9t\u00e9rinaire d'Alfort an der Universit\u00e4t Paris VI im Februar 1994, auf das Seminar \"Responsible Conduct of Science involving Animals\", das an der University of California im Fr\u00fchjahr 1995 geplant ist. In der Schweiz bieten bisher einzig die ETH und die Universit\u00e4t Z\u00fcrich in beschr\u00e4nktem Umfang eine solche M\u00f6glichkeit an. An der ETH Z\u00fcrich wird im Rahmen der Vorlesungsreihe \"Menschen und Kulturtiere\" \u00fcber die Grundlagen von Alternativmethoden informiert, und an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich werden im Fach \"Labortiere\" ansatzweise Kenntnisse \u00fcber Alternativmethoden vermittelt.</p><p>Diese genannten Beispiele, insbesondere die ausl\u00e4ndischen, zeigen jedoch deutlich, dass man an fortschrittlichen Hochschulen die Aktualit\u00e4t des Problems erkannt hat und entsprechend handelt.</p><p>In der Schweiz gen\u00fcgen die bisherigen Bem\u00fchungen zur Erf\u00fcllung des Tierschutzgesetzes und der Verordnung jedoch bei weitem nicht. Dazu bedarf es der Institutionalisierung dieses Unterrichts, und zwar f\u00fcr bestimmte Spezialisationsrichtungen auf obligatorischer Basis an allen Hochschulen. Bei der Revision der Tierschutzverordnung 1994/95 wird diese Forderung bereits f\u00fcr die Ausbildung von Versuchsleitern erhoben, sie sollte jedoch schon w\u00e4hrend des Studiums zum Zuge kommen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":5,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(785548800000)\/","SubmittedBy":"Meier Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(844387200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779241215693)\/","SubmissionDate":"\/Date(781315200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4415,"SubmissionLegislativePeriod":44,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}