{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19953392,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19953392,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"95.3392","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"NEAT-Zufahrt-Linienf\u00fchrung Z\u00fcrich - Luzern - Seelisbergtunnel - Gotthard","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wir bitten den Bundesrat (als Auftraggeber in Sachen Neat) um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Ist dem Bundesrat die Alternativvariante f\u00fcr die Zufahrt ab Z\u00fcrich zum Gotthard-Basistunnel via Knonauer Amt-Luzern-Seelisbergtunnel-Altdorf bekannt?</p><p>2. Wenn ja, wie beurteilt er diesen L\u00f6sungsvorschlag?</p><p>3. Wenn nein, ist er bereit, die SBB zu beauftragen, diese Variante n\u00e4her zu pr\u00fcfen und auf den gleichen Planungsstand zu bringen wie die von den SBB zurzeit favorisierte Variante?</p><p>4. Ist er bereit, im Rahmen seiner Aufsichtspflicht \u00fcber die SBB diese zu beauftragen, die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten am Paralleltunnel Z\u00fcrich-Thalwil so lange zu sistieren, bis die Alternativvariante auf dem gleichen Planungsstand gepr\u00fcft ist?</p>","ReasonText":"<p>Mit der Empfehlung der Arbeitsgruppe \"Finanzierung des \u00f6ffentlichen Verkehrs\" des Bundes, einstweilen auf den Bau von neuen Zufahrtsstrecken zu den Neat-Basistunnel zu verzichten, hat sich die Ausgangslage f\u00fcr verschiedene von den SBB geplanten Bauvorhaben ge\u00e4ndert. So ist der sogenannte Paralleltunnel zwischen Z\u00fcrich und Thalwil nur dann sinnvoll, wenn der anschliessende Zimmerbergtunnel (mit unterirdischer Abzweigung vom Paralleltunnel bei Thalwil nach Litti vor Baar) gebaut wird.</p><p>Von fachlicher Seite wird seit langem bezweifelt, ob der Zimmerbergtunnel \u00fcberhaupt sinnvoll sei. Als Alternative wird eine Linienf\u00fchrung von Z\u00fcrich zum Gotthard-Basistunnel via Knonauer Amt (mit neuem Uetlibergdurchstich) und \u00fcber Luzern-Seelisbergtunnel (parallel zur N 2) nach Altdorf-Gotthardtunnel vorgeschlagen.</p><p>Die SBB haben in der Fr\u00fchphase der Planung bei der Suche nach Entlastungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Strecke Z\u00fcrich-Thalwil die Uetlibergvariante (nach Zug) begutachtet. Sie schloss gegen\u00fcber dem Paralleltunnel besser ab, doch in der sp\u00e4teren Planung wurde sie fallengelassen.</p><p>Die VCS-Sektionen Z\u00fcrich und Luzern nahmen diese Variante (via Luzern) wieder auf und reichten sie im September 1994 den zust\u00e4ndigen Stellen ein. Die SBB haben sie jedoch bis heute nicht gepr\u00fcft, obwohl diese Alternativvariante grosse Vorteile bringt.</p><p>Mit der Uetlibergvariante w\u00fcrden alle Schnellz\u00fcge Z\u00fcrich-Gotthard und Z\u00fcrich-Luzern der Strecke Z\u00fcrich-Thalwil entfallen. Auf dieser Strecke m\u00fcssten nur noch die Schnellz\u00fcge nach Landquart-Chur, zwei S-Bahnlinien, die G\u00fcterz\u00fcge und die Z\u00fcge Z\u00fcrich-Wien (via Arlberg) verkehren (wobei zurzeit die Verlegung der Z\u00fcge Z\u00fcrich-Wien \u00fcber M\u00fcnchen statt via Arlberg diskutiert wird). F\u00fcr dieses Verkehrsaufkommen w\u00fcrde die bestehende Doppelspur gen\u00fcgen (allenfalls mit dreispurigem Ausbau auf wenigen Engp\u00e4ssen). Auf den Paralleltunnel Z\u00fcrich-Thalwil und den anschliessenden Zimmerbergtunnel k\u00f6nnte damit verzichtet werden, sie w\u00e4ren nicht n\u00f6tig. Die Einsparungen betr\u00fcgen 850 Millionen Franken f\u00fcr den Paralleltunnel und etwa 600 Millionen Franken f\u00fcr den Zimmerbergtunnel; Einsparungen also von etwa 1,45 Milliarden Franken.</p><p>Die Berechnungen des VCS f\u00fcr die alternative Linienf\u00fchrung \u00fcber das Knonauer Amt nach Luzern-Seelisberg-Altdorf ergaben, dass diese Variante nicht teurer zu stehen k\u00e4me als die offizielle (langsame) SBB-Variante via Zug-Arth-Goldau, mitsamt allen n\u00f6tigen Zusatzbauten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In Anbetracht der verkehrsgeographischen und -politischen Lage unseres Landes sind eine Qualit\u00e4tsverbesserung des Angebots im Personen- und G\u00fcterverkehr und die Realisierung der Alpenbasistunnel von hoher Dringlichkeit.</p><p>Die Arbeitsgruppe \"Finanzierung des \u00f6ffentlichen Verkehrs\" schl\u00e4gt nebst den Basistunneln Gotthard und Ceneri in beiden zur Diskussion stehenden Varianten (5 und 8) nach wie vor den Bau des Zimmerbergtunnels vor. Dieser bildet im Konzept einer redimensionierten, respektive etappierten Neat einen wichtigen Baustein, der im Zeitpunkt der Er\u00f6ffnung des Gotthard-Basistunnels betriebsbereit sein muss.</p><p>Die Beseitigung des Engpasses Z\u00fcrich-Thalwil ist Bedingung f\u00fcr jede Ausweitung des Angebots und Stabilisierung des Fahrplans im Verkehr mit Luzern und dem Gotthard, einschliesslich Einbindung von Zug sowie \u00d6sterreich und Graub\u00fcnden (vgl. 94.048, Bericht des Bundesrates vom 11. Mai 1994 \u00fcber die erste Etappe von \"Bahn 2000\").</p><p>Die Verl\u00e4ngerung des Paralleltunnels nach Litti (bei Baar) ist die Chance, im jetzigen Realisierungsablauf eine Neubaustrecke hoher Geschwindigkeit von Z\u00fcrich bis in den Kanton Zug zu gewinnen. Es braucht f\u00fcr diesen Raum keine \"Denkpause\" mehr von unbestimmter Dauer und mit unbestimmtem Ausgang f\u00fcr neue Linienkonzeptionen.</p><p>Zu den einzelnen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Die Alternativvariante Z\u00fcrich-Uetlibergtunnel-Luzern-Seelisbergtunnel-Gotthard ist seit Jahren bekannt. Erw\u00e4hnt seien:</p><p>- der Basisbericht Neat, Elektrowatt, Z\u00fcrich, April 1988, Ziffer 8.3, Planungsfall Gotthard und Ziffer 8.3.9.2, Untervariante Seelisberg,</p><p>- der Bericht der Infras, Z\u00fcrich, November 1988, Variantenvergleich, sowie</p><p>- die Machbarkeitsstudien zum Einbezug der Ostschweiz in das Alpentransitkonzept, Gotthardachse, Balestra AG, Schwyz, Oktober 1990, mit Evaluation der 5 Varianten Z\u00fcrich-Uetlibergtunnel-Rooterberg-Rigi; Z\u00fcrich-Uetlibergtunnel-Rigilehne; Zimmerberg/Hirzel-Walchwilerberg; Zimmerberg/Hirzel-Rossberg und Sattel.</p><p>2. Aus der Bewertung der 5 Varianten der Studie Balestra ergab sich zwar der gr\u00f6sste Gewinn an Kapazit\u00e4t f\u00fcr die Uetlibergvarianten (91.042, Botschaft Integration Ostschweiz, 26. Juni 1991, Ziffer 148.1). Der Kapazit\u00e4tsgewinn dieser Variante k\u00f6nnte aber von der Gotthardbasis- und Berglinie nicht vollst\u00e4ndig \u00fcbernommen werden. Eine weitere Machbarkeitsstudie (Balestra, Mai 1991) untersuchte eine Verkn\u00fcpfung der Uetliberglinie mit der Hirzellinie (\"Oberdorfer Dreieck\"). Sie wurde den Varianten \"Zimmerberger Dreieck\" und \"Horgener Dreieck\" gegen\u00fcbergestellt, die beide den Paralleltunnel Wiedikon-Thalwil mitbenutzen.</p><p>Der Bundesrat schlug mit Zimmerberglinie und Zimmerberger Dreieck einen Ausbauschritt vor, \"der die bisherigen Entscheide zu 'Bahn 2000' und S-Bahn Z\u00fcrich sinnvoll erg\u00e4nzt, eine echte Angebotsverbesserung bewirkt, aber Spielraum bel\u00e4sst f\u00fcr sp\u00e4ter nach dem Baukastensystem zu treffende weitere Entscheide\" (Botschaft Ostschweiz, Ziffer 151). Von Bedeutung ist auch die Einbindung von Zug, welche bei einer Variante Uetliberg nicht gew\u00e4hrleistet w\u00e4re.</p><p>Die Zimmerberglinie bringt zusammen mit der Realisierung der Alpenbasistunnel und des Paralleltunnels rechtzeitig und auf kosteng\u00fcnstigste Weise eine schnelle Zufahrt von Z\u00fcrich bis in den Kanton Zug. Ab Litti (Baar) ist planerisch die Weiterf\u00fchrung Richtung S\u00fcden gr\u00f6sstenteils in Tunneln \u00f6stlich oder westlich des Zugersees noch offen. Diese Linienf\u00fchrungen sind jedoch nicht jetzt zu beschliessen, da vorderhand das schrittweise Vorankommen entscheidend ist.</p><p>3. Machbarkeitsstudien f\u00fcr den Raum Litti (Baar)/Arth-Goldau sind vorhanden. Planungsstudien f\u00fcr einen Tiefbahnhof Luzern existieren auch. Jetzt eine weitere Studie f\u00fcr die durchgehende Linienf\u00fchrung von Z\u00fcrich in den Raum Erstfeld zu veranlassen, erachtet der Bundesrat als nicht angebracht, weil deren Umsetzung im Planungszeitraum weder finanzierbar noch vom Verkehrsaufkommen her gesehen begr\u00fcndbar ist.</p><p>4. Ein R\u00fcckkommen auf die Neat-Linienf\u00fchrung Z\u00fcrich-Luzern-Seelisbergtunnel-Gotthard er\u00fcbrigt sich. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten am Paralleltunnel Z\u00fcrich-Thalwil sind aus obengenannten Gr\u00fcnden nicht zu sistieren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(825897600000)\/","SubmittedBy":"Wiederkehr Roland","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(876441600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779241124710)\/","SubmissionDate":"\/Date(812160000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4420,"SubmissionLegislativePeriod":44,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}