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Jene unter ihnen, welche einer Spitalbehandlung unterzogen werden k\u00f6nnen, haben eine \u00dcberlebenschance vom 80 Prozent. Doch in beiden L\u00e4ndern fehlen sowohl die station\u00e4ren als auch die technischen und finanziellen Mittel zur entsprechenden Behandlung der vom Tod bedrohten Kinder. So werden Hunderte von Kindern sterben, nur weil die Mittel zu ihrer Behandlung fehlen. Das sind Momente und Situationen, wo Landesgrenzen uns nicht daran hindern d\u00fcrfen, sofort und unb\u00fcrokratisch zu handeln.</p><p>Ich m\u00f6chte den Bundesrat deshalb eindringlich fragen, ob er bereit w\u00e4re, mit den Beh\u00f6rden Weissrusslands und der Ukraine diesbez\u00fcglich in Verbindung zu treten und den Eltern derjenigen schwer erkrankten Kinder, die nicht in ihrer Heimat die dringend notwendige Behandlung erfahren k\u00f6nnen, in einer raschen und effizienten Aktion, eventuell zusammen mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), eine Behandlung in der Schweiz anzubieten und daf\u00fcr die entsprechenden Massnahmen zu ergreifen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bew\u00e4ltigung der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl erfolgt auch im medizinischen Bereich im Rahmen einer engen international abgestimmten Zusammenarbeit. In diese notwendige und wichtige Zusammenarbeit sind u. a. die Weltgesundheitsorganisation (WHO), zahlreiche Regierungen europ\u00e4ischer Staaten und Universit\u00e4tsinstitute sowie Privatpersonen involviert. Auch die Schweiz hat Teil an diesen unb\u00fcrokratisch geleisteten Anstrengungen, und zwar im Rahmen des internationalen Schilddr\u00fcsen-Projektes (ITP) der WHO, Region Europa. Die Bem\u00fchungen richten sich im speziellen auf Weissrussland, da die Beh\u00f6rden dieses von der Reaktorkatastrophe am st\u00e4rksten betroffenen Staates - im Unterschied zur Ukraine und der ebenfalls mit betroffenen Russischen F\u00f6deration - um entsprechende Hilfe gebeten haben.</p><p>Im Rahmen dieser Programme kommt dem durch die Reaktorkatastrophe verursachten Schilddr\u00fcsenkrebs und den daran erkrankten Kindern besondere Aufmerksamkeit zu. Dabei ist sichergestellt, dass die in Weissrussland an Schilddr\u00fcsenkrebs erkrankten rund 400 Kinder in ihrem Lande die notwendige medizinische Behandlung erhalten k\u00f6nnen. Auch bei einem Verbleib in ihrem Heimatland sind deshalb diese Kinder nicht in einem speziell erh\u00f6hten Masse vom Tode bedroht. Eine Verlegung dieser Kinder oder einer bestimmten Anzahl von ihnen in die Schweiz erweist sich unter diesen Umst\u00e4nden als nicht notwendig.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(844041600000)\/","SubmittedBy":"Gross Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(844041600000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750800650367)\/","SubmissionDate":"\/Date(842832000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4504,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}