{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963262,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19963262,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"96.3262","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht zur Verteilung und Umverteilung der unbezahlten und bezahlten Arbeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten einen Bericht \u00fcber die gesamtgesellschaftlich geleistete bezahlte und unbezahlte Arbeit und ihre Aufteilung zwischen Frauen und M\u00e4nnern vorzulegen und konkrete Massnahmen vorzuschlagen, die zu einer gerechteren Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit beitragen.</p>","ReasonText":"<p>Ein massgeblicher Teil der gesellschaftlichen Arbeit wird unbezahlt geleistet: Erziehung von Kindern, Pflege von Angeh\u00f6rigen, Besorgung von Hausarbeiten u. a. m. Diese Arbeiten scheinen in keiner Statistik auf und sind auch nicht Bestandteil des Bruttosozialproduktes. Sowohl der Staat als auch die Wirtschaft sind auf die Erbringung dieser Arbeitsleistungen angewiesen. Trotzdem rangieren sie auf der untersten Stufe der nach oben offenen Richterskala des Sozialprestiges gesellschaftlich relevanter Arbeitsleistungen.</p><p>Es ist unbestritten, dass diese Arbeiten \u00fcberwiegend von Frauen erbracht werden, zum Teil als Full-time-Job, zum Teil zus\u00e4tzlich zur Erwerbsarbeit. Umfragen ergeben regelm\u00e4ssig, dass Frauen neben der Berufsarbeit oft das Zehnfache der M\u00e4nner an Zeit und Energie in die unbezahlte h\u00e4usliche Arbeit investieren.</p><p>In seiner Botschaft zum Uno-\u00dcbereinkommen von 1979 zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau schreibt der Bundesrat, dass \"\u00fcberkommene Rollenbilder .... und die Verteilung der Lasten im privaten Umfeld\" die Gleichstellung der Frauen immer noch behindern. Die Vertragsstaaten seien deshalb verpflichtet, der Familien- und Betreuungsarbeit als einer sozialen Arbeit zu der ihr geb\u00fchrenden Anerkennung zu verhelfen und darauf hinzuwirken, dass diese Aufgaben von Mann und Frau gemeinsam erf\u00fcllt werden.</p><p>Ein erster Schritt auf dem Weg zur Aufwertung der unbezahlten Arbeit und zu ihrer gerechteren Verteilung zwischen Frauen und M\u00e4nnern ist die Bestandesaufnahme. Erst sie erm\u00f6glicht es, das Ausmass der Problematik zu erfassen und \u00dcberlegungen \u00fcber Massnahmen zur Behebung der Ungleichheit anzustellen. In einem zweiten Schritt geht es dann darum, solche Massnahmen vorzuschlagen und umzusetzen. Der n\u00e4chste 14. Juni kommt bestimmt!</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":5,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(839980800000)\/","SubmittedBy":"Aeppli Regine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1054771200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750817458743)\/","SubmissionDate":"\/Date(834624000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4503,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}