{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963624,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19963624,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"96.3624","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Massnahmen zur Schaffung von Lehrstellen und zur Reduktion der Jugendarbeitslosigkeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Massnahmen im Zusammenhang mit der voraussichtlich ab 1997 wieder zunehmenden Problematik auf dem Lehrstellenmarkt zu ergreifen:</p><p>1. Zur Steigerung der Transparenz \u00fcber vorhandene Lehrstellen ist eine nationale Lehrstellenb\u00f6rse mit Unterst\u00fctzung der Privatwirtschaft einzurichten, um die Schulabg\u00e4nger gezielter als bisher \u00fcber vorhandene Lehrstellen in den verschiedenen Branchen und Landesteilen zu informieren.</p><p>2. Im Sinne einer fr\u00fchzeitigen Pr\u00e4vention bei Schwierigkeiten der Lehrstellensuche soll ein Meldesystem der Schulen an die Amtsstellen entwickelt werden. Die Schulen sollen fr\u00fchzeitig anzeigen, wie gross die Anzahl der kritischen Personengruppen (Fremdsprachige und schulisch Schw\u00e4chere) in den Klassen ist, die h\u00f6chstwahrscheinlich bei Schulabschluss Schwierigkeiten auf dem Lehrstellenmarkt haben werden.</p><p>3. F\u00fcr Betriebe, die nicht \u00fcber gen\u00fcgend Ausbildungskapazit\u00e4ten f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Lehrlingsausbildung verf\u00fcgen, sind betriebs\u00fcbergreifende Teilausbildungen zu f\u00f6rdern.</p><p>4. Die speziell f\u00fcr schulisch Schw\u00e4chere geeigneten Konzepte der Anlehre und der Vorlehre sind in der \u00d6ffentlichkeit besser bekanntzumachen.</p><p>5. Die praktische Weiterbildung nach der Anlehre und der Vorlehre ist auf breitere Basis als bisher zu stellen.</p><p>6. F\u00fcr Sp\u00e4tentwickler ist zudem die M\u00f6glichkeit zu schaffen, die Lehrabschlusspr\u00fcfung in Raten zu absolvieren (zuerst Pr\u00fcfungsfach praktische Arbeiten, anschliessend berufskundliche und allgemeinbildende Lehrabschlusspr\u00fcfung).</p><p>7. In den zunehmend den Wohlstand unseres Landes mitentscheidenden neuen Wirtschaftsbranchen und -t\u00e4tigkeiten (Informatik, Multimedia, Mikroelektronik, Gen- und Biotechnologie usw.) sind die Ausbildungsvorschriften durch Kantone, Berufsverb\u00e4nde und Private rasch anzupassen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":"<text><p>Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Massnahmen im Zusammenhang mit der voraussichtlich ab 1997 wieder zunehmenden Problematik auf dem Lehrstellenmarkt zu ergreifen:</p><p>1. F\u00fcr Betriebe, die nicht \u00fcber gen\u00fcgend Ausbildungskapazit\u00e4ten f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Lehrlingsausbildung verf\u00fcgen, sind betriebs\u00fcbergreifende Teilausbildungen zu f\u00f6rdern;</p><p>2. Die speziell f\u00fcr schulisch Schw\u00e4chere geeigneten Konzepte der \"Anlehre\" und der \"Vorlehre\" sind in der Oeffentlichkeit besser bekannt zu machen;</p><p>3. F\u00fcr Sp\u00e4tentwickler ist zudem die M\u00f6glichkeit zu schaffen, die Lehrabschlusspr\u00fcfung in Raten zu absolvieren (zuerst Pr\u00fcfungsfach praktische Arbeiten, anschliessend berufskundliche und allgemeinbildende Lehrabschlusspr\u00fcfung).</p></text>","FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Lage auf dem Lehrstellenmarkt bewusst und hat deshalb bereits entsprechende Massnahmen eingeleitet:</p><p>Das Biga wird bis Ende Februar 1997, zusammen mit den Branchenverb\u00e4nden, die ausbildenden Lehrbetriebe auffordern, ihre Ausbildungspl\u00e4tze auch im neuen Lehrjahr zur Verf\u00fcgung zu stellen.</p><p>Das Biga koordiniert eine Aktion, in der die Kantone und die lokalen Branchenverb\u00e4nde im Fr\u00fchjahr jene Betriebe anschreiben, die noch keine Jugendlichen ausbilden.</p><p>In den Monaten Februar, April und Juni 1997 wird das Biga in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Statistik die Lage auf dem Lehrstellenmarkt erheben. Die Ergebnisse werden ver\u00f6ffentlicht.</p><p>Sollte sich die Lage im Vergleich zu 1996 verschlechtern, werden der Chef des EVD oder der Bundesrat in Erg\u00e4nzung zu den oben geschilderten Aktivit\u00e4ten einen entsprechenden Aufruf erlassen oder andere, der tats\u00e4chlichen Lage angepasste Massnahmen veranlassen.</p><p>Zu den einzelnen Vorschl\u00e4gen ist festzuhalten:</p><p>1. Die Blitzumfrage, die das Biga 1996 bei den Kantonen zur Lehrstellensituation durchf\u00fchrte, hat gezeigt, dass die Kantone bereits \u00fcber Instrumente verf\u00fcgen, um sich Klarheit \u00fcber den Lehrstellenmarkt zu verschaffen. Die Einf\u00fchrung einer nationalen Lehrstellenb\u00f6rse w\u00fcrde zu Doppelspurigkeiten f\u00fchren. Der Bundesrat zieht es deshalb vor, die obenerw\u00e4hnten Erhebungen durchzuf\u00fchren, um die Transparenz auf dem Lehrstellenmarkt zu erh\u00f6hen.</p><p>2. Durch ihren engen Kontakt mit den Unternehmen und den lokalen Berufsverb\u00e4nden sind die Kantone imstande vorauszusehen, in welchen Branchen sich der Lehrstellenmarkt unausgewogen pr\u00e4sentiert. Die Erfahrungen zeigen, dass sie darauf auch situationsgerecht zu reagieren verm\u00f6gen. Der Bundesrat verzichtet deshalb darauf, in diese typische Vollzugsaufgabe der Kantone einzugreifen.</p><p>3. Der Bericht des Bundesrates \u00fcber die Berufsbildung schl\u00e4gt eine Reihe von Massnahmen zur Reform der Berufsbildung vor. Eine davon sieht die Schaffung von Ausbildungsverbunden ausdr\u00fccklich vor.</p><p>4. Das Biga unterst\u00fctzt die Berufsberatungsstellen und die regionalen Berufsbildungs\u00e4mterkonferenzen bei der Herausgabe von Dokumentationsmaterial \u00fcber Vor- und Anlehren. Dieses wird in den Abschlussklassen der obligatorischen Schulen und an Veranstaltungen der lokalen Berufsverb\u00e4nde gezielt eingesetzt. Dieses Vorgehen erm\u00f6glicht eine effiziente Verwendung der Mittel zur Information der Betroffenen und ist einer breit angelegten Kampagne \u00fcber die Vor- und Anlehren vorzuziehen. Der Bund ist bereit, in Zusammenarbeit mit der EDK Instrumente zu entwickeln, die insbesondere den schulisch schw\u00e4cheren Jugendlichen den \u00dcbergang von der Schule in die Arbeitswelt erleichtern.</p><p>5. Die Vorlehre bereitet auf regul\u00e4re Lehren vor. Den Absolventen letzterer steht ein breites Weiterbildungsangebot zur Verf\u00fcgung.</p><p>Personen, die sich in einer Anlehre ausgebildet haben und die daf\u00fcr notwendigen Voraussetzungen mitbringen, besitzen die M\u00f6glichkeit, eine  gegebenenfalls verk\u00fcrzte  Lehre zu durchlaufen und sich damit dasselbe Weiterbildungsangebot zu erschliessen. Spezielle, auf Personen mit einer Anlehre ausgerichtete Weiterbildungskurse bilden wegen mangelnder Nachfrage die Ausnahme. Selbstverst\u00e4ndlich leistet aber der Bund dieselben Beitr\u00e4ge an solche Veranstaltungen wie an jene, die sich an gelernte Berufsleute richten.</p><p>6. Im Rahmen der Einf\u00fchrung der modularen Weiterbildung und Grundausbildung Erwachsener finden in den Kantonen Neuenburg, Jura, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie Aargau Pilotversuche statt, die es Erwachsenen erm\u00f6glichen, die Lehrabschlusspr\u00fcfung in den drei Schritten \"Praktische Arbeiten\", \"Berufstheorie\" und \"Allgemeinbildung\" abzulegen. Sofern sich diese Versuche bew\u00e4hren und nicht dazu f\u00fchren, dass Jugendliche im Hinblick auf diese M\u00f6glichkeit auf eine Lehre verzichten, wird diese Art Lehrabschlusspr\u00fcfung landesweit eingef\u00fchrt.</p><p>7. Das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement sorgt gem\u00e4ss Berufsbildungsgesetz daf\u00fcr, dass die Ausbildungsvorschriften, die im Kompetenzbereich des Bundes liegen, den aktuellen Anforderungen an Berufsleute entsprechen. Dies geschieht entweder \u00fcber eine offene Formulierung, die den Einbezug neuer Entwicklungen in einem Beruf in die Ausbildung erm\u00f6glicht, oder \u00fcber zeitgerecht erfolgende Revisionen der Vorschriften. Die laufende Integration neuer Ausbildungsinhalte in die Fortbildung der Berufsschullehrer und in die Schulung der Pr\u00fcfungsexperten hilft mit, dass Innovationen tats\u00e4chlich in die Lehrlingsausbildung einfliessen.</p><p>Der Bundesrat h\u00e4lt fest, dass er in den Punkten 3, 4 und 6 mit der Motion einverstanden ist. Das Anliegen erh\u00f6hter Transparenz auf dem Lehrstellenmarkt (Punkt 1) m\u00f6chte er anders als die Motion\u00e4re angehen. Die Forderungen der Punkte 2 und 5 werden von den Kantonen, zumindest teilweise, erf\u00fcllt; der Bund strebt an, noch vermehrt mit ihnen gemeinsam den Einsatz geeigneter Instrumente zu koordinieren. Punkt 7 kann der Bundesrat nur als Postulat entgegennehmen, da Artikel\u00a025 des Gesch\u00e4ftsreglementes des St\u00e4nderates festh\u00e4lt, dass sich eine Motion nicht auf eine Massnahme beziehen kann, die in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Bundesrates geh\u00f6rt.</p> Der Bundesrat ist bereit, die Punkte 3, 4 und 6 der Motion entgegenzunehmen, und beantragt, die Punkte 1, 2, 5 und 7 in ein Postulat umzuwandeln","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, die Punkte 3, 4 und 6 der Motion entgegenzunehmen, und beantragt, die Punkte 1, 2, 5 und 7 in ein Postulat umzuwandeln","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(855705600000)\/","SubmittedBy":"FDP-Liberale Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1023753600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779234066773)\/","SubmissionDate":"\/Date(850262400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4505,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}