{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963627,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19963627,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"96.3627","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Winterolympiade 2006. Unterst\u00fctzung der Schweizer Kandidatur","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund soll sich mit dem Kanton Wallis, der Stadt Sitten und den Gemeinden, in denen die Olympischen Winterspiele ausgetragen werden, solidarisch zeigen, indem er einen finanziellen Beitrag leistet und damit die Durchf\u00fchrung dieses sportlichen Anlasses von internationaler Bedeutung in der Schweiz erm\u00f6glicht (vgl. das zu diesem Zweck veranschlagte Budget).</p><p>Wir bitten den Bundesrat um eine klare Stellungnahme vor der Abstimmung vom Juni 1997 im Wallis.</p>","ReasonText":"<p>Das Schweizerische Olympische Comit\u00e9 hat am 27.04.1996 an seiner Versammlung unter der Leitung von Daniel Plattner in Bern einstimmig beschlossen, die Schweizer Kandidatur Sitten-Wallis-Schweiz 2006 zu unterst\u00fctzen. Das Walliser Stimmvolk wird im Juni 1997 \u00fcber diese Kandidatur befinden. Die endg\u00fcltige Entscheidung wird im Juni 1999 getroffen.</p><p>Nach Japan (1998) und den USA (2002) sind Europa und die Alpen an der Reihe. Die Schweiz, die zum letzten Mal im Jahre 1948 die Olympischen Winterspiele durchf\u00fchren durfte, hat als Wiege des alpinen Skisports die besten Voraussetzungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung dieses Anlasses.</p><p>Es ist jedoch unerl\u00e4sslich aus der Erfahrung mit dem Projekt 2002 die Lehren zu ziehen, und im Dossier f\u00fcr die Kandidatur 2006 die n\u00f6tigen Korrekturen vorzunehmen, indem die Schwachstellen beseitigt und die St\u00e4rken ausgebaut werden.</p><p>In diesem Sinne haben die Verantwortlichen f\u00fcr die Kandidatur 2006 das Projekt 2002 mit der professionellen Hilfe verschiedener Fachleute gewissenhaft \u00fcberarbeitet. Vorgesehen sind insbesondere ein einziges Olympisches Dorf und die Zentralisierung der Einrichtungen, um allen Anforderungen gerecht werden zu k\u00f6nnen. Ein neues, vollst\u00e4ndiges Dossier wurde bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf kommunaler, kantonaler und eidgen\u00f6ssischer Ebene eingereicht.</p><p>Die Unterst\u00fctzung des Bundes darf sich nicht auf die Gew\u00e4hrung einer reinen Defizitgarantie beschr\u00e4nken, wie dies f\u00fcr die Kandidatur 2002 vorgesehen war. Das 1994 ge\u00e4nderte Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung von Turnen und Sport, erteilt dem Bund die Kompetenz, auch Subventionen zu gew\u00e4hren. Das neue Konzept der nationalen Sportanlagen er\u00f6ffnet in dieser Hinsicht ebenfalls interessante Perspektiven.</p><p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Olympischen Winterspiele 2006 in der Schweiz f\u00fchren wir drei Hauptgr\u00fcnde an:</p><p>1. Wir wollen, dass mit diesem Projekt der Zusammenhalt des Landes sowie die Solidarit\u00e4t sowohl im Inland als auch gegen\u00fcber dem Ausland gef\u00f6rdert wird.</p><p>Das Wallis und die Schweiz m\u00fcssen sich f\u00fcr eine Idee, ein Projekt einsetzen, das erzieherische und kulturelle Werte vereint, die uns teuer sind. Es handelt sich um eine Chance, die ergriffen werden muss, und nicht um ein Hindernis, das es zu \u00fcberwinden gilt. </p><p>2. Auch ein kleines Land wie die Schweiz kann Europa und der Welt etwas Grosses bieten...</p><p>Eine Sportveranstaltung dieser Gr\u00f6ssenordnung bringt neue Ideen hervor und gibt neue Impulse, die vieles in Bewegung setzen und wieder Vertrauen in die Zukunft schaffen. Ist es nicht so, dass der Fortschritt zuerst in den K\u00f6pfen der Menschen stattfindet?</p><p>Das Projekt der Olympischen Spiele 2006 Sitten-Wallis-Schweiz w\u00fcrde zweifellos in den verschiedensten Bereichen positive Auswirkungen haben: zun\u00e4chst im sportlichen Bereich, dann aber auch im kulturellen, umweltpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Die Durchf\u00fchrung der Olympischen Spiele in der Schweiz w\u00fcrde der Jugend wieder einen Grund geben, an die Zukunft dieses Landes zu glauben, das die \u00d6ffnung und den Zusammenhalt so dringend zum \u00dcberleben ben\u00f6tigt.</p><p>Was den Umweltschutz angeht, soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Verpflichtungen, die die Beh\u00f6rden mit der Unterzeichnung des .Contrat nature. eingegangenen sind, weiterhin bestehen bleiben. Der aus den Einnahmen der Kandidatur 2002 zu entrichtende Betrag f\u00fcr den Umweltschutz, wird wie vorgesehen an die in Gr\u00fcndung begriffene .Fondation olympique pour l.environnement alpin. \u00fcberwiesen werden.</p><p>3. Die Schweiz als vielsprachiges und multikulturelles Land, als Begr\u00fcnderin des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts und als Sitz der Olympischen Bewegung, hat die Verpflichtung, einen Beitrag f\u00fcr den Frieden und die Freiheit zu leisten, welche die Welt an der Schwelle des 3. Jahrtausends so sehr braucht. Auch hat sie die Aufgabe, aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.</p><p>Mit den Worten der Verantwortlichen dieses Projekts k\u00f6nnen wir sagen:</p><p>.Eine nachhaltige Entwicklung ist - wie der Fortschritt - nur etwas wert, wenn alle daran teilhaben. Die Hauptziele Effizienz und Umweltschutz werden folglich erg\u00e4nzt durch jenes einer echten Ethik der sozialen Solidarit\u00e4t, und zwar einer Solidarit\u00e4t:</p><p>- zwischen den Generationen;</p><p>- mit den behinderten Personen und Athleten;</p><p>- zwischen den Standortgemeinden und den anderen Gemeinden;</p><p>- zwischen dem Wallis und der Schweiz;</p><p>- zwischen der Schweiz und dem Rest der Welt, namentlich den Entwicklungsl\u00e4ndern..</p><p>.Die Olympische Bewegung tr\u00e4gt viel zur Umsetzung dieser Grunds\u00e4tze bei, indem sie die sportliche Kultur sowie die sportliche Aktivit\u00e4t aller als Grundlage der Gesundheit, der sozialen Integration und der Erziehung f\u00f6rdert..</p><p>Diese Botschaft k\u00f6nnen die Sportler und Sportlerinnen aus aller Welt dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie im Respekt der Menschenw\u00fcrde \u00fcber sich hinauswachsen.</p><p>Die Olympischen Winterspiele 2006 m\u00fcssen das Anliegen des ganzen Landes sein!</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":1,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(857347200000)\/","SubmittedBy":"Comby Bernard","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(882403200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712739730803)\/","SubmissionDate":"\/Date(850262400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4505,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}