{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19963647,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19963647,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"96.3647","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gleiche Zulassungsvoraussetzungen bei Fachhochschulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, die Fachhochschulgesetzgebung (FHSG Art. 5, Verordnung \u00fcber die Zulassung zu Fachhochschulstudien vom 11.09.1996) so zu \u00e4ndern, dass f\u00fcr Inhaberinnen und Inhaber einer eidgen\u00f6ssisch anerkannten Berufsmaturit\u00e4t oder einer schweizerisch anerkannten Maturit\u00e4t gleiche Zulassungsvoraussetzungen bestehen.</p>","ReasonText":"<p>Absolventinnen und Absolventen einer Berufslehre haben sich beim Eintritt in eine Fachhochschule sowohl \u00fcber eine abgeschlossene Berufslehre (eidg. F\u00e4higkeitsausweis) als \u00fcber eine eidgen\u00f6ssisch anerkannte Berufsmaturit\u00e4t auszuweisen. Wer den gymnasialen Weg w\u00e4hlt, ben\u00f6tigt als Zulassungsbedingung gem\u00e4ss FHSG Art. 5, Abs. 2 neben der schweizerisch anerkannten Maturit\u00e4t bloss noch eine einj\u00e4hrige Berufserfahrung (ein einj\u00e4hriges Praktikum also) auf dem Gebiet der gew\u00e4hlten Studienrichtung. Damit werden zwischen den beiden Bildungswegen nicht nur ungleich lange Spiesse geschaffen, der Stellenwert des beruflichen Fachwissens und K\u00f6nnens erf\u00e4hrt damit eine offensichtliche Abwertung.</p><p>F\u00fcr das Studium an einer Fachhochschule und insbesondere f\u00fcr die sp\u00e4tere Berufst\u00e4tigkeit als Ingenieur ist ein m\u00f6glichst umfangreicher Praxisbezug von grosser Bedeutung. Ein bloss einj\u00e4hriges Praktikum kann dieses Erfordernis nur unvollst\u00e4ndig abdecken. Es ist deshalb angezeigt, dass Inhaberinnen und Inhaber einer schweizerischen Maturit\u00e4t den fehlenden Praxisbezug in einer verk\u00fcrzten Berufslehre im Gebiet der gew\u00e4hlten Studienrichtung nachholen und einen entsprechenden F\u00e4higkeitsausweis erwerben. Dieses \"Nachr\u00fcsten\" des berufsbezogenen F\u00e4higkeitskapitals erfolgt vor allem im Interesse der entsprechenden Fachhochschulstudierenden selber.</p><p>Die an der Fachhochschule Stuttgart gemachten Erfahrungen verdeutlichen die Wichtigkeit dieser Forderung. So kann z.B. im Gebiet des Bauingenieurwesens ein einj\u00e4hriges Praktikum in einem Ingenieurb\u00fcro bei sorgf\u00e4ltiger Betreuung zwar einen Teil der Berufspraxis abdecken. Eigentliche Baustellenerfahrung und praktische handwerkliche Arbeit sind aber in jedem Fall von grossem Nutzen und eine unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der praktischen Ausf\u00fchrungsprobleme. Eine angemessen verk\u00fcrzte Berufslehre im entsprechenden Fachbereich bietet die bestm\u00f6glichste Garantie zum Erf\u00fcllen dieses Kriteriums.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In seiner Begr\u00fcndung macht der Motion\u00e4r geltend, dass sich Absolventinnen und Absolventen einer Berufslehre beim Eintritt in eine Fachhochschule sowohl \u00fcber eine abgeschlossene Berufslehre (Eidgen\u00f6ssisches F\u00e4higkeitszeugnis) als auch \u00fcber eine eidgen\u00f6ssisch anerkannte Berufsmaturit\u00e4t auszuweisen h\u00e4tten. Gem\u00e4ss Artikel\u00a029a Absatz\u00a01 des Berufsbildungsgesetzes wird jedoch die Abschlusspr\u00fcfung der Berufsmittelschule \"in Verbindung mit der bestandenen Lehrabschlusspr\u00fcfung als Berufsmaturit\u00e4t anerkannt\"; demzufolge bildet die Lehrabschlusspr\u00fcfung einen integrierenden Bestandteil der Berufsmaturit\u00e4t, nicht ein zus\u00e4tzliches Element. Wir k\u00f6nnen demnach sogar auf einen Vorteil hinweisen: Wer die Berufsmaturit\u00e4t absolviert, erwirbt sich eine Doppelqualifikation, n\u00e4mlich sowohl den pr\u00fcfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen als auch eine berufliche Qualifikation; die gymnasiale Maturit\u00e4t hingegen berechtigt lediglich zur pr\u00fcfungsfreien Zulassung zu Studien auf universit\u00e4rer Hochschulstufe.</p><p></p><p>Die Frage einer verk\u00fcrzten Lehre wurde in beiden vorberatenden Kommissionen mit dem gleichen Ergebnis diskutiert: Beide Kommissionen - und anschliessend stillschweigend auch das Parlament - haben sich deutlich daf\u00fcr ausgesprochen, dass die Durchl\u00e4ssigkeit zwischen den Bildungswegen gew\u00e4hrleistet sein soll, und dass die H\u00fcrden f\u00fcr die Zusatzqualifikation nicht un\u00fcberwindbar hoch sein sollen. Aus diesem Grund wurde im Artikel\u00a05, Abs. 2 des FHSG vorgesehen, dass InhaberInnen einer eidgen\u00f6ssisch anerkannten Maturit\u00e4t pr\u00fcfungsfrei in das erste Semester einer Fachhochschule aufgenommen werden, sofern sie im Fachgebiet der gew\u00e4hlten Studienrichtung \u00fcber eine mindestens einj\u00e4hrige, geregelte Berufserfahrung verf\u00fcgen. Der Artikel\u00a02 der Verordnung vom 11. September 1996 \u00fcber die Zulassung zu Fachhochschulstudien und \u00fcber die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Diplome pr\u00e4zisiert dann (f\u00fcr InhaberInnen einer anerkannten Gymnasialmatura), dass die Fachhochschule Inhalt und Anforderungen der Berufst\u00e4tigkeit auf dem Fachgebiet der gew\u00e4hlten Studienrichtung regelt. Und da das Gesetz lediglich die Mindestdauer vorschreibt, bleibt es der Fachhochschule anheimgestellt, h\u00f6here Anforderungen zu stellen.</p><p></p><p>Diese Regelung ist eine Fortschreibung der bei den jetzigen H\u00f6heren Fachschulen erfolgreich angewandten Praxis und entspricht bereits den in der Motion vorgebrachten Forderungen, weshalb sie als bereits erf\u00fcllt angesehen werden kann. Vollst\u00e4ndigkeitshalber m\u00fcssen wir dar\u00fcberhinaus allerdings feststellen, dass es - vor allem im technischen Bereich - f\u00fcr Inhaberinnen und Inhaber einer gymnasialen Matura \u00e4usserst schwierig ist, eine Praktikumsstelle zu finden.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzuschreiben.","FederalCouncilProposal":4,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion abzuschreiben.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(856310400000)\/","SubmittedBy":"Seiler Hanspeter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(913939200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779233397577)\/","SubmissionDate":"\/Date(850348800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4505,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}