{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19970078,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19970078,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.078","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"\"Verkehrshalbierungs-Initiative\". Volksinitiative","Description":"Botschaft vom 29. Oktober 1997 zur Volksinitiative \"f\u00fcr die Halbierung des motorisierten Strassenverkehrs zur Erhaltung und Verbesserung von Lebensr\u00e4umen (Verkehrshalbierungs-Initiative)\"","InitialSituation":"<p>Die im M\u00e4rz 1996 eingereichte Initiative \"f\u00fcr die Halbierung des motorisierten Strassenverkehrs zur Erhaltung und Verbesserung von Lebensr\u00e4umen\" verlangt innert zehn Jahren eine Halbierung des motorisierten Strassenverkehrs. Der neue Stand d\u00fcrfte dann nicht mehr \u00fcberschritten werden. Massgebend sein soll die insgesamt erbrachte Fahrleistung. Der \u00f6ffentliche Verkehr w\u00e4re nicht betroffen</p>","Proceedings":"<p>Die im <b>Nationalrat </b>zum Teil recht emotional gef\u00fchrte Debatte wies nicht nur auf unterschiedliche Verkehrskonzepte hin, sondern brachte auch v\u00f6llig unterschiedliche Weltanschauungen zum Ausdruck. Nach Ansicht der Mehrheit des Nationalrats k\u00f6nnte bei einer Annahme des Volksbegehrens der \u00f6ffentliche Verkehr den Mehrverkehr gar nicht bew\u00e4ltigen. Die Wirtschaft w\u00fcrde gesch\u00e4digt und Rand- und Berggebiete w\u00fcrden benachteiligt. Auch m\u00fcssten rund 30 internationale Abkommen gek\u00fcndigt werden. Von der Bef\u00fcrworterseite wurde die Initiative als zukunftstaugliches, faszinierendes Projekt bezeichnet, das mehr Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr alle bringe und den \u00fcberbordenden Privatverkehr eind\u00e4mme. Sie erlaube es, die Verkehrszukunft zu gestalten und nicht bloss zu erdulden.</p><p>Ein von Mitgliedern der Fraktionen der SVP, der FPS und der FDP unterst\u00fctzter Antrag der Kommissionsminderheit auf Ung\u00fcltigerkl\u00e4rung der Initiative wurde mit 120 zu 36 Stimmen abgelehnt. Ebenso wurden drei Antr\u00e4ge f\u00fcr Gegenvorschl\u00e4ge abgelehnt. Einer wollte die Frist zur Halbierung des Verkehrs auf 20 Jahre verdoppeln (Antrag Christine Keller - S, BS), der zweite nicht die Fahrleistung, sondern die Umweltbelastung durch den motorisierten Strassenverkehr um die H\u00e4lfte reduzieren (Antrag Andreas Herczog - S, ZH) und der dritte Gegenvorschlag bezweckte generell eine Senkung der Umweltbelastung durch den motorisierten Strassenverkehr (Antrag Roland Wiederkehr - U, ZH). In der Gesamtabstimmung empfahl der Nationalrat mit 105 zu 39 Stimmen und bei 24 Enthaltungen, die Initiative abzulehnen.</p><p>Im <b>St\u00e4nderat</b> wurde die Initiative ohne eigentliche Debatte und ohne Gegenstimme zur Ablehnung empfohlen.</p><p>Die Volksinitiative wurde in der Volksabstimmung von 12. M\u00e4rz 2000 mit 78,8\u00a0Prozent Nein-Stimmen und von allen St\u00e4nden abgelehnt.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(929664000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":"I","Modified":"\/Date(1779234981817)\/","SubmissionDate":"\/Date(878083200000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":4510,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}