{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19971167,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19971167,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.1167","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"Umweltbericht 1997","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>K\u00fcrzlich hat das Bundesamt f\u00fcr Statistik in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) den Umweltbericht 1997 ver\u00f6ffentlicht. Dieser Bericht ist zum Preis von </p><p>28 Franken im Handel.</p><p>Wir stellen dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Wie hoch sind die effektiven Kosten dieses Berichts (einschliesslich der Arbeitszeit)?</p><p>2. Gibt es eine Nachfrage f\u00fcr diesen Bericht?</p><p>3. Wieviele Exemplare rechnet man zu verkaufen?</p><p>4. Wie soll die Wirkung einer solchen Arbeit beurteilt werden?</p><p>5. W\u00e4re es nicht vielmehr die Aufgabe einer Hochschule als diejenige der Verwaltung, einen solchen Bericht anhand einer Studie zu erarbeiten, um so mehr als es sich teilweise um eine \"Zusammenfassung statistischer Werte und Kenntnisse im Umweltbereich\" handelt? War der Vorschlag einer Hochschule gemacht worden, einen Studenten oder eine Lehrkraft mit dieser Studie als Forschungsarbeit zu beauftragen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Vorbemerkung</p><p>Der vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und dem Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) gemeinsam ver\u00f6ffentlichte Bericht 'Umwelt in der Schweiz 1997 - Daten, Fakten, Perspektiven' bietet erstmals eine umfassende Umweltinformation an. Im Unterschied zu den vorangegangenen Umweltberichten will er nicht nur Rechenschaft zum Vollzug und Ist-Zustand ablegen, sondern die Gesamtschau von Umweltzustand und Umweltentwicklung in den Vordergrund r\u00fccken. Diese Neuausrichtung findet ihren Ausdruck in der gemeinsamen Herausgabe des Werkes durch BUWAL und BFS sowie in einer engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aus der \u00f6ffentlichen Verwaltung (innerhalb des Bundes beispielsweise mit dem VBS, dem Bundesamt f\u00fcr Energiewirtschaft u.a.m.) und aus Forschung und Wirtschaft. Dank dieser breiten Abst\u00fctzung ist es gelungen, bisher fehlende Bereiche in den bisher im Dreijahresrhythmus erschienenen Bericht zu integrieren. Der Bericht bildet eine kommunikative Wegmarke Richtung nachhaltige Entwicklung: Er zeigt - das kommt bereits in seiner neuen Struktur zum Ausdruck - Vernetzungen, Interdependenzen auf. Der Bericht will als Erfolgskontrolle und Bilanz der schweizerischen Umweltpolitik einerseits Referenzwerk und Entscheidgrundlage f\u00fcr Politik und Wirtschaft sein und andererseits bei einer breiteren Leserschaft eigenverantwortliches Handeln f\u00f6rdern.</p><p>Wie die vielf\u00e4ltigen und praktisch durchwegs positiven Reaktionen von Opinion Leaders und Medien zeigen, erf\u00fcllt der Bericht die in ihn gesteckten Erwartungen und entspricht einem offensichtlichen Bed\u00fcrfnis. So hat beispielsweise die NZZ in einem umweltpolitischen Kommentar ('Umweltschutz auf ver\u00e4nderter B\u00fchne', NZZ vom 13./14. Dezember 1997) festgehalten: \"Die j\u00fcngst vom Bundesamt f\u00fcr Statistik und vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Wald und Landschaft publizierte Bestandesaufnahme Umwelt in der Schweiz 1997, ein ausgezeichnetes und umfassendes Kompendium, gibt eine realistische \u00dcbersicht \u00fcber den gegenw\u00e4rtigen Stand des schweizerischen Umweltschutzes.\" Er ist im \u00fcbrigen auch auf ein grosses Interesse bei den schweizerischen Vertretungen im Ausland gestossen, wo er zu einem Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr die Schweiz und ihre Umweltpolitik aber auch f\u00fcr schweizerisches Engagement und Solidarit\u00e4t mit der internationalen Staatengemeinschaft steht.</p><p></p><p>Zu den einzelnen Fragen:</p><p>1. Die Erarbeitung des in vier Sprachen (Deutsch, Franz\u00f6sisch, Italienisch, Englisch) und in einer Gesamtauflage von 18'500 Exemplaren publizierten Berichtes kostete knapp 1,2 Mio. Franken; der Gesamtaufwand f\u00fcr das BFS inklusive Eigenleistung f\u00fcr Recherchen und Grafikarbeiten betr\u00e4gt rund 575'000 Franken, der Anteil des BUWAL an den Gesamtkosten rund 622'000 Franken. Gut die H\u00e4lfte der total eingesetzten Mittel sind im \u00fcbrigen f\u00fcr die Adaptionen des Berichtes ins Franz\u00f6sische, Italienische und Englische eingesetzt worden.</p><p>Der Druck des Berichtes schl\u00e4gt mit 181'000 Franken (EDMZ-Budget) zu Buche.</p><p>Nicht quantifizierbar sind die Arbeitsstunden f\u00fcr das Bereitstellen der Unterlagen, die Revision der Texte etc., die von den Fachabteilungen des BUWAL und des BFS sowie den \u00fcbrigen involvierten Bundesstellen erbracht worden sind.</p><p></p><p>2. Der Auftrag zur Umweltberichterstattung hat umweltpolitische und statistische Grundlagen:</p><p>2.1 Artikel\u00a06 Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983 (ge\u00e4ndert am 21. Dezember 1995) verlangt von den Beh\u00f6rden, dass sie die \u00d6ffentlichkeit '\u00fcber den Umweltschutz und den Stand der Umweltbelastung' informieren. - Ein vom Nationalrat 1984 \u00fcberwiesenes Postulat Kopp fordert einen umfassenden Bericht \u00fcber Sch\u00e4den, die durch Verschmutzung der Luft, der Gew\u00e4sser und des Bodens an Natur, Mensch, Kunstdenkm\u00e4lern und Materialien verursacht werden. Verlangt werden Emissionsdaten, eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung, Angaben zu den Hauptemittenten etc.- Im gleichen Zeitraum ist im \u00fcbrigen auch der Druck der OECD auf ihre Mitgliedstaaten gewachsen, - wie vereinbart - in periodischen Abst\u00e4nden \u00fcber den Zustand ihrer Umwelt zu berichten. Die Umweltberichte von 1990 und von 1993 versuchten diesem parlamentarischen Auftrag gerecht zu werden, indem sie vor allem dem Aspekt der Vollzugsberichterstattung Rechnung trugen.</p><p>2.2 Nach Artikel\u00a03 des Statistikgesetzes (BStatG) vom 9. Oktober 1992 'ermittelt (die Bundesstatistik) in fachlicher unabh\u00e4ngiger Weise repr\u00e4sentative Ergebnisse \u00fcber den Zustand und die Entwicklung von Bev\u00f6lkerung, Wirtschaft, Raum und Umwelt in der Schweiz.' Die Umweltstatistik ist integraler Bestandteil der amtlichen Statistik und figuriert als solcher im 'statistischen Mehrjahresprogramm des Bundes 1995 bis 1999', worin der Umweltbericht als ein 'Vorhaben mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t' erkl\u00e4rt war. Dieses Mehrjahresprogramm ist im \u00fcbrigen dem Parlament unterbreitet worden. Der Umweltbericht ist das einzige Synthesewerk, das es den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erlaubt, eine Gesamtsicht des Umweltzustandes der Schweiz zu erhalten. Der Bericht tr\u00e4gt dem Querschnittscharakter des Umweltschutzes Rechnung und erg\u00e4nzt damit die sektoriellen Berichte (beispielsweise mit statistischen Angaben zum Sonderabfall, zur Entwicklung der Luftbelastung usw.), die sich in der Regel an Fachpublika wenden.</p><p></p><p>3. Abgesehen von den rund 500 gratis verteilten Exemplaren des Erstversandes (u.a. Parlamentarier und Parlamentarierinnen, kantonale Fachstellen, Medien) sowie den \u00fcber die Schweizer Botschaften verteilten Berichten werden die restlichen Umweltberichte f\u00fcr Fr. 28.- \u00fcber die Eidgen\u00f6ssische Drucksachen- und Materialzentrale verkauft.</p><p></p><p>4. BUWAL und BFS sehen eine gemeinsame Evaluation des Projektes und seiner Wirkung vor. Ziel ist, das Produkt k\u00fcnftig noch besser, noch kundenn\u00e4her zu gestalten.</p><p></p><p>5. Die Grundlagen des Auftrags zur Erarbeitung eines Umweltberichtes sind unter Punkt 2 dargelegt: Sowohl die Vollzugsberichterstattung (parlamentarischer Auftrag) als auch die Erf\u00fcllung des Statistikgesetzes - insbesondere die unabh\u00e4ngige Information der \u00d6ffentlichkeit gem\u00e4ss Art. 3 Statistikgesetz - k\u00f6nnen nur von der Bundesverwaltung wahrgenommen werden. Hochschulen sind vorweg an der Erarbeitung neuen Wissens und weniger am Zusammentragen und an der Kompilation vorhandener Daten interessiert. Das f\u00fchrt dazu, dass etliche Hochschulen als Daten- und Faktenliferanten zu verschiedenen Kapiteln des Umweltberichtes Wesentliches beigetragen haben, und sich die mit der Umweltforschung befassenden Abschnitte der einzelnen Kapitel in weiten Teilen auf Angaben des Schulrates abst\u00fctzen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(887155200000)\/","SubmittedBy":"Sandoz Suzette","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(887155200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779234573067)\/","SubmissionDate":"\/Date(881539200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4510,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}