{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973146,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19973146,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.3146","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Unterst\u00fctzung der Stiftung J\u00fcdische Zeitgeschichte an der ETH Z\u00fcrich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat, die Stiftung J\u00fcdische Zeitgeschichte an der ETH Z\u00fcrich mit einem namhaften Beitrag zu unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>Die Stiftung J\u00fcdische Zeitgeschichte wurde im Dezember 1995 von der ETH Z\u00fcrich und vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) gegr\u00fcndet. Zum Stiftungsrat geh\u00f6ren nebst Vertretern des SIG ein Mitglied des Institutes f\u00fcr Geschichte der ETH und der Leiter des Archivs f\u00fcr Zeitgeschichte desselben Instituts. Der Zweck der Stiftung ist es, die historischen Quellen zur j\u00fcdischen Zeitgeschichte vor dem Verlust zu bewahren und deren Erschliessung und Zug\u00e4nglichmachung im Archiv f\u00fcr Zeitgeschichte zu f\u00f6rdern. Zu seinen Best\u00e4nden geh\u00f6ren die Nachl\u00e4sse von Gertrud Kurz, Carl Lutz, Peter Surava, Paul Vogt - Pers\u00f6nlichkeiten, deren Engagement f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Verfolgte als Beispiel f\u00fcr Mut und Menschlichkeit der Schweiz zur Ehre gereicht. Der Stiftung J\u00fcdische Zeitgeschichte kommt als F\u00f6rderungswerk bei der Sicherung des Ged\u00e4chtnisses eine zentrale Bedeutung zu.</p><p>Nach der denkw\u00fcrdigen Rede des damaligen Bundespr\u00e4sidenten Villiger zum 50. Jahrestag des Kriegsendes, mit der er sich bei der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Verhalten der Schweiz entschuldigte, gelangten die ETH Z\u00fcrich und der SIG mit einem Gesuch f\u00fcr einen Unterst\u00fctzungsbeitrag von 4 Millionen Franken an den Bundesrat. Sie taten dies in der Hoffnung, dass die Solidarit\u00e4t \u00fcber die j\u00fcdischen Kreise hinausgehe, hatten doch bisher mit Ausnahme eines Beitrags des Kantons Z\u00fcrich fast ausschliesslich j\u00fcdische Kreise die Stiftungsgelder aufgebracht. ETH und SIG bleiben jedoch bei der Mittelbeschaffung sich selbst \u00fcberlassen. Leider erhielt die Stiftung keinen Bundesbeitrag, so dass sie ihre dringend notwendige Aufgabe l\u00e4ngerfristig nicht erf\u00fcllen kann. Auch Quellen zur j\u00fcdischen Zeitgeschichte sind Teil des gesamtschweizerischen Kulturerbes, weshalb wir den Bundesrat bitten, der Stiftung J\u00fcdische Zeitgeschichte die notwendige finanzielle Unterst\u00fctzung zukommen zu lassen. Das k\u00f6nnte allenfalls im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gedenkfonds geschehen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat f\u00fchlt sich dem Anliegen der Motion\u00e4rin sehr verbunden. Es steht f\u00fcr ihn ausser Frage, dass die T\u00e4tigkeit der Stiftung auch eine Unterst\u00fctzung durch die \u00f6ffentliche Hand, insbesondere durch den Bund, verdient. Deshalb hat er bereits letztes Jahr verschiedene Formen erwogen.</p><p>Ein grosser, einmaliger Stiftungsbeitrag bed\u00fcrfte formeller gesetzlicher Grundlagen. Diese bestehen gegenw\u00e4rtig nicht, weshalb er weitere M\u00f6glichkeiten gepr\u00fcft hat - mit folgendem Ergebnis:</p><p>Der Rat der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH-Rat) hat 1996 mit Mitteln des Bundes die Arbeiten zur j\u00fcdischen Zeitgeschichte im Archiv f\u00fcr Zeitgeschichte des Instituts f\u00fcr Geschichte der ETH Z\u00fcrich mit einem einmaligen Beitrag von 500 000 Franken unterst\u00fctzt. Die ETH Z\u00fcrich ihrerseits ist bereit, die Arbeiten w\u00e4hrend acht Jahren mit j\u00e4hrlich 250 000 Franken zu unterst\u00fctzen. Insgesamt sind auf diese Weise f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre zweieinhalb Millionen Franken aus Bundesmitteln zusammengekommen, die einen dauernden Bestand der Forschungsstelle vorerst sicherstellen sollten.</p><p>Der Bundesrat ist vom grossen Wert der Aufarbeitung der j\u00fcdischen Zeitgeschichte \u00fcberzeugt. Er ist jedoch auch der Ansicht, dass die Sicherung und Erschliessung von Quellen zur Zeitgeschichte nicht auf die Judenverfolgung beschr\u00e4nkt bleiben sollte. In Zukunft sollten die Anstrengungen dahin gehen, auch vermehrt auf die Probleme von Minderheiten und rassisch, religi\u00f6s oder politisch Verfolgten sowie die auf die Geschichte der Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder oder Staatenloser in der Schweiz einzutreten.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(865209600000)\/","SubmittedBy":"B\u00fchlmann C\u00e9cile","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1023148800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750817875490)\/","SubmissionDate":"\/Date(858816000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4506,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}