{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973324,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19973324,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.3324","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Stellenmarkt. Diskriminierung von \u00e4lteren Arbeitnehmern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In vielen Stelleninseraten erscheint unter den Anforderungskriterien ein erw\u00fcnschtes Alter. Gesucht werden zumeist \"j\u00fcngere\" Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit wird oft unterstellt, dass \u00e4ltere Mitarbeiter den Anforderungen nicht gerecht bzw. nicht die gleichen Anstellungsbedingungen wie j\u00fcngere akzeptieren w\u00fcrden. Dabei ist erwiesen, dass insbesondere bei geistigen T\u00e4tigkeiten die Leistungsf\u00e4higkeit \u00e4lterer Arbeitnehmer jener der j\u00fcngeren nicht nachsteht. Stossend erscheint, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte, die mit Vorliebe j\u00fcngere Mitarbeiter einstellen, oft die selbst formulierten Kriterien hinsichtlich Lebensalter nicht erf\u00fcllen.</p><p>In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat gebeten, zur Situation im Bund und bei den bundeseigenen Unternehmungen folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Betreibt der Bund eine altersselektive Einstellungspolitik?</p><p>2. Erscheinen in den Stelleninseraten des Bundes Angaben \u00fcber ein erw\u00fcnschtes Alter?</p><p>3. Welche Altersstruktur hatten die im Jahr 1996 neu eingestellten Personen?</p><p>4. Ist der Bundesrat bereit, eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten, welche zum Ziel hat, Altersangaben in Stelleninseraten generell zu verbieten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Organisationseinheiten des Bundes k\u00f6nnen sich bei der Ausschreibung und bei der Rekrutierung auf bestehende gesetzliche Grundlagen st\u00fctzen. Das Beamtengesetz besagt beispielsweise zur Wahl, dass diese von bestimmten Erfordernissen abh\u00e4ngig gemacht werden kann, wie z. B. von Alter, Vorbildung usw. Die Auswahlkriterien richten sich nach dem Anforderungsprofil der Stelle und der Struktur der Organisationseinheit. So sind bei der Beurteilung, welche Person f\u00fcr die ausgeschriebene Stelle in Frage kommt - gem\u00e4ss bestehenden Bef\u00f6rderungsvorschriften - vor allem F\u00e4higkeiten, Berufs- und Lebenserfahrung massgebend, bei Vorgesetztenfunktionen ausserdem F\u00fchrungseigenschaften, und wenn m\u00f6glich -erfahrung. Zur Ausschreibungspraxis schliesslich ist zu bemerken, dass die Wegleitung des Eidgen\u00f6ssischen Personalamtes f\u00fcr Stellenausschreibungen darauf hinweist, dass im Stellenbeschrieb in der Regel auf Altersbeschr\u00e4nkungen zu verzichten ist.</p><p>Daraus kann abgeleitet werden, dass der Bund eine altersselektive Einstellungspolitik weder betreibt noch eine solche anstrebt.</p><p>2. Stellenausschreibungen, die zentral im offiziellen Stellenanzeiger des Bundes der allgemeinen Bundesverwaltung sowie auszugsweise als Sammelinserat in der Tagespresse aller Landesteile erscheinen, weisen in der Regel keine Altersangaben aus. Hingegen werden Monopolberufsausbildungen (Zoll, SBB und PTT usw.) sowie Nachwuchsstellen aus dem EDA-Bereich (Diplomaten- oder Konsularkarriere) immer mit Altersangaben ausgeschrieben. Wenn nebst diesen Sonderf\u00e4llen im Stellenanzeiger doch ausnahmsweise \"j\u00fcngere\" Mitarbeitende gesucht werden, dann handelt es sich um gezielte Nachwuchsf\u00f6rderung oder R\u00fccksichtnahme auf eine angemessene Altersstruktur innerhalb einer Organisationseinheit.</p><p>3. Bei den 2078 Personen (ohne EDA, PTT und SBB), die 1996 neu zur allgemeinen Bundesverwaltung gestossen sind, sieht die Altersstruktur folgendermassen aus: 42,58 Prozent sind zwischen 20 und 29 Jahre alt, 34,40 Prozent zwischen 30 und 39 Jahre und 13,90 Prozent zwischen 40 bis 49 Jahre. Die verbleibenden knapp 10 Prozent setzen sich aus unter 20j\u00e4hrigen und \u00fcber 50j\u00e4hrigen zusammen, wobei der Anteil an unter 20j\u00e4hrigen \u00fcberaus gering ist im Vergleich zu den \u00fcber 50j\u00e4hrigen Mitarbeitenden.</p><p>4. Die geltenden Rechtsgrundlagen und die daraus abgeleiteten Personalvorschriften erm\u00f6glichen es den Bundesverwaltungen und -betrieben, die ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechende Personalauslese zu treffen. Gleichzeitig bieten sie Gew\u00e4hr f\u00fcr eine ausgewogene Vertretung aller Altersstufen innerhalb des Personalk\u00f6rpers. Der Bundesrat sieht keine Notwendigkeit f\u00fcr zus\u00e4tzliche (eingehende) Bestimmungen auf Gesetzes- oder Verordnungsstufe.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(873244800000)\/","SubmittedBy":"Alder Fredi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(876441600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712742607887)\/","SubmissionDate":"\/Date(866678400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4508,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}