{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973330,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19973330,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.3330","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung der beruflichen Weiterbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, eine vom Schweizerischen Kaufm\u00e4nnischen Verband (SKV) und vom Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV) gemeinsam vorgesehene Kampagne zur F\u00f6rderung der beruflichen Weiterbildung zu unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>Die besten Pr\u00e4ventionsmittel gegen drohende Arbeitslosigkeit sind bekanntlich Berufsausbildung und berufliche Weiterbildung. In einer Zeit mit sehr rasch eintretenden Ver\u00e4nderungen im beruflichen Leben wird die berufliche Weiterbildung, welche die Anpassung an neue Techniken, Produkte oder ver\u00e4nderte Bedingungen zum Ziel hat, immer wichtiger. Gut ausgebildete und gezielt weitergebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind erwiesenermassen weniger von Arbeitslosigkeit bedroht.</p><p>Die Qualit\u00e4t des Wirtschaftsstandortes Schweiz h\u00e4ngt haupts\u00e4chlich vom Niveau der beruflichen Aus- und Weiterbildung ab. In einem Land ohne Bodensch\u00e4tze ist das Bildungsniveau der Bev\u00f6lkerung von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Konkurrenzf\u00e4higkeit der Wirtschaft in einem globalisierten Markt.</p><p>Noch immer gibt es in der Schweiz Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach erfolgreichem Abschluss ihrer Berufslehre keine oder nur in geringem Masse Weiterbildung haben geniessen k\u00f6nnen.</p><p>Dieser Zustand ist nicht nur aus der Optik der Arbeitnehmerschaft unbefriedigend, er ist f\u00fcr den Erhalt der Konkurrenzf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft gef\u00e4hrlich.</p><p>Mit gezielten Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnen Anreize geschaffen werden, die berufliche Weiterbildung zu verbessern bzw. intensiver zu betreiben. Das vorhandene Angebot an Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten ist sehr breit. Es gilt, die Unternehmen zu bewegen, das Weiterbildungsniveau ihrer Mitarbeiterschaft deutlich zu erh\u00f6hen.</p><p>Ein Mittel, wie diese Zielsetzung gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte, k\u00f6nnte die Einf\u00fchrung des WQ (WQ = Weiterbildungsquotient, in Anlehnung an IQ = Intelligenzquotient) sein. Diese zu schaffende Masseinheit f\u00fcr die Quantit\u00e4t der Weiterbildung eines Unternehmens und der einzelnen Mitarbeiter k\u00f6nnte mithelfen, der Weiterbildung einen h\u00f6heren Stellenwert zu geben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter w\u00fcrden nach der Formel \"Anzahl der im letzten Jahr absolvierten Weiterbildungsstunden mal 100, geteilt durch im letzten Jahr geleistete Arbeitsstunden\" einen individuellen WQ erhalten, der sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert, je nach Intensit\u00e4t der absolvierten Weiterbildung. Dieser WQ w\u00fcrde auch f\u00fcr Firmen gelten; dieselbe Formel kann angewandt werden.</p><p>In einem informellen Gespr\u00e4ch zwischen Spitzenvertretern des SKV und des SAV ist die W\u00fcnschbarkeit der Einf\u00fchrung der Institution WQ klar zum Ausdruck gekommen, die Unterst\u00fctzung durch das Biga aber als unerl\u00e4sslich bezeichnet worden. In einem Pilotversuch k\u00f6nnten die erw\u00e4hnten Sozialpartner, unterst\u00fctzt durch den Bund, Erfahrungen sammeln, welche auch anderen Branchen sehr n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen und sehr positive Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Schweiz haben w\u00fcrden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat stimmt mit dem Motion\u00e4r \u00fcberein, dass Personen mit einer guten beruflichen Grundausbildung und Weiterbildung von Arbeitslosigkeit vergleichsweise wenig bedroht sind, dass die Bildung der Bev\u00f6lkerung von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Konkurrenzf\u00e4higkeit der Wirtschaft ist und dass die Weiterbildung nicht aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in gen\u00fcgendem Ausmass erfolgt. Er ist daher bereit, eine vom SKV und vom SAV gemeinsam vorgesehene Kampagne zu unterst\u00fctzen. Hingegen kann er sich nicht zu einer finanziellen Beteiligung verpflichten, da daf\u00fcr keine gesetzliche Grundlage besteht.</p><p>Der bundesr\u00e4tliche Bericht vom 11. September 1996 \u00fcber die Berufsbildung sieht eine Reihe von Massnahmen vor, welche die Weiterbildungsbereitschaft erh\u00f6hen sollen. Zu diesen geh\u00f6rt u. a. die Schaffung eines Instruments zur Einstufung und zum Nachweis von Qualifikationen, die im beruflichen und ausserberuflichen Bereich erworben wurden. Die Idee der Einf\u00fchrung eines WQ kann in die Arbeiten an diesem Instrument mit einbezogen werden.</p><p>Der Bundesrat kann sich nicht auf ein finanzielles Engagement f\u00fcr die Kampagne der erw\u00e4hnten Sozialpartner festlegen, ist aber bereit zu pr\u00fcfen, in welcher Weise er diese unterst\u00fctzen kann.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(872035200000)\/","SubmittedBy":"Tsch\u00e4pp\u00e4t Alexander","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(992304000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235437383)\/","SubmissionDate":"\/Date(866678400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4508,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}