{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19973504,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19973504,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"97.3504","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Hochschulen und Fachhochschulen. Wissens- und Technologietransfer","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen zu pr\u00fcfen, ob sich an den Hochschulen und an den Fachhochschulen ein gleiches Anreizsystem f\u00fcr den Transfer von Wissen und Technologie in die Gesellschaft und die Wirtschaft aufdr\u00e4ngt.</p>","ReasonText":"<p>Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des schweizerischen Wohlstandes gr\u00fcndet auf der Innovationsf\u00e4higkeit der schweizerischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen und der Forschungs- und Entwicklungst\u00e4tigkeit der Wirtschaft. Der zunehmend h\u00e4rter werdende globale Wettbewerb und der damit verbundene Zwang zu Produktivit\u00e4tssteigerungen sowie die wirtschaftlich notwendig gewordenen Verlagerungen von Forschungsaktivit\u00e4ten und Produktionsst\u00e4tten ins Ausland haben in den letzten Jahren unser Land vor bisher nicht gekannte Herausforderungen gestellt. Eine Folge davon sind u. a. bisher nie dagewesene Arbeitsplatzverluste, eine \u00fcber Jahre anhaltende Rezession, ausbleibende ausl\u00e4ndische Firmengr\u00fcndungen in der Schweiz und eine Jugend, die stark verunsichert ist, weil sie nicht weiss, ob sie nach Studienabschluss auch einen entsprechenden Arbeitsplatz findet.</p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden ist die Rolle des Staates als Innovations- und Wirtschaftsf\u00f6rderer zum Thema geworden. Er hat denn auch rasch reagiert und die Rahmenbedingungen zur Innovationsf\u00f6rderung konkret verbessert. Im Bereich der Hochschulen ist ein eigentlicher Kulturwandel vom \"Forscher zum Unternehmer\" im Gange.</p><p>Besonders erw\u00e4hnenswerte Beispiele sind die ETH Lausanne und die ETH Z\u00fcrich, die bereits einen hohen Stand in der Verbundforschung erreicht haben und die ein breit gef\u00e4chertes Netz von Zusammenarbeitsvertr\u00e4gen mit der Wirtschaft unterhalten. So werden an der ETH Lausanne mehr als die H\u00e4lfte der 1500 Wissenschafter von Drittgeldern bezahlt, und der Mittelfluss dieser Mandate deckt 25 Prozent des Budgets dieser Hochschule ab. Auch in Basel entwickelt sich die Universit\u00e4t vom Forschungs- und Lehrbetrieb hin zum Unternehmen. Professoren und Assistenten werden ermuntert, mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten und Absolventen bei der Gr\u00fcndung von Spin-off-Firmen zu unterst\u00fctzen. Eine 1996 gegr\u00fcndete Transferstelle f\u00fcr Wissen und Technologie kann denn auch auf einige vielversprechende Spin-off-Projekte verweisen. Im Sinne der F\u00f6rderung dieses Kulturwandels an den Hochschulen wirken sich die, unabh\u00e4ngig von den Einnahmen der Hochschulen aus Dienstleistungen an Dritte gew\u00e4hrten Bundesbeitr\u00e4ge an die Kantone aus. Da auch die Kantone ihre Beitr\u00e4ge an ihre Universit\u00e4ten in der Regel nicht um die Beitr\u00e4ge der Dienstleistungen an Dritte k\u00fcrzen, entwickelt sich die Drittmittelbeschaffung zum eigentlichen Anreizsystem f\u00fcr die Hochschule. Diese Mittel erlauben es, den Hochschulen ihre eigenen Forschungskompetenzen zu verst\u00e4rken und den Technologietransfer mit zus\u00e4tzlichen Mitteln zu unterst\u00fctzen.</p><p>Anders ist dies im Bereich der in Gr\u00fcndung begriffenen Fachhochschulen. Nach dem Willen des Gesetzgebers sollen sie das gleiche Ziel erreichen und zu gleichwertigen Hochschulen heranwachsen, aber mit einer anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Heutige HTL werden somit neben einem deutlich h\u00f6heren Ausbildungsniveau \u00fcber eigene Kompetenzzentren verf\u00fcgen m\u00fcssen und diese Kompetenz durch gemeinsame Forschung- und Entwicklungsprojekte mit der Wirtschaft unter Beweis stellen m\u00fcssen, wenn sie schliesslich die Anerkennung als Fachhochschule durch den Bund erhalten wollen. Dadurch sollen, unterst\u00fctzt durch die Kommission Technologie und Innovation (KTI), neue Innovationsimpulse auf dem Gebiet der verschiedensten Technologien in die KMU hineingetragen werden. Besondere Beachtung soll aber auch der engen Zusammenarbeit zwischen den Fachhochschulen und den Hochschulen geschenkt werden. Im Gegensatz zu den Hochschulen fehlt aber den Fachhochschulen ein eigentlicher finanzieller Anreiz f\u00fcr Dienstleistungen an Dritte im Sinne des Technologietransfers, denn gem\u00e4ss Artikel\u00a016 Absatz\u00a01 der Verordnung zum FHSG m\u00fcssen s\u00e4mtliche Einnahmen von dem f\u00fcr die Bundesbeitr\u00e4ge anrechenbaren Gesamtaufwand abgezogen werden. Damit werden diejenigen Fachhochschulen bestraft, die ihre Kompetenzbereiche zusammen mit den Hochschulen und der Wirtschaft ganz im Sinne des Gesetzgebers und der dringenden Bed\u00fcrfnisse des Werkplatzes Schweiz ausbauen wollen.</p><p>Derartige Vorbehalte wurden bereits in der Vernehmlassung zu den Vollzugserlassen zum FHSG von diversen Kantonen und Schulen ge\u00e4ussert. Was offenbar \u00fcbersehen wurde oder noch nicht entschieden war, ist, dass die Hochschulen in dieser Angelegenheit anders behandelt werden und dadurch einen, in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel wichtigen Vorteil am Markt geniessen.</p><p>Wenn man davon ausgeht, dass es der Bundesrat mit der Gleichwertigkeit von Fachhochschulen und Hochschulen ernst meint, dann sollte er konsequenterweise auch f\u00fcr eine Gleichbehandlung bei den von den Schulen erwirtschafteten Ertr\u00e4gen sorgen. Insbesondere sollten im Sinne der F\u00f6rderung von Kompetenzzentren Anreize f\u00fcr die Fachhochschulen und ihre Professoren geschaffen werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":5,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(880502400000)\/","SubmittedBy":"Randegger Johannes","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1054771200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235696983)\/","SubmissionDate":"\/Date(876355200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4509,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}