{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19981104,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19981104,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.1104","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"Qualit\u00e4tsbeurteilung der RAV","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Rahmen der Qualit\u00e4tsbeurteilung der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der arbeitsmarktlichen Massnahmen hat das Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit (BWA) 3811 Stellenlose und 2060 Personalverantwortliche von schweizerischen Unternehmen angefragt.</p><p>Es ist den RAV gelungen, innert kurzer Zeit ein funktionierendes Angebot an Dienstleistungen f\u00fcr Stellenlose und Unternehmen bereitzustellen. Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass verschiedene Verbesserungsvorschl\u00e4ge in naher Zukunft umzusetzen sind. Ich frage den Bundesrat:</p><p>1. Bei der Marketingstrategie, bei der \u00dcbereinstimmung der Kandidaten mit dem Stellenprofil, bei der Effizienz und bei den Kenntnissen der Firmenbed\u00fcrfnisse fallen die RAV im Vergleich mit Privaten besonders deutlich ab. Wie gedenkt der Bundesrat vorzugehen, um auf diesem Sektor Verbesserungen f\u00fcr die Stellensuchenden zu erreichen?</p><p>2. Aus der Sicht der Stellensuchenden werden bei der Beurteilung der arbeitsmarktlichen Massnahmen hinsichtlich Erh\u00f6hung der Arbeitschancen die Sprachkurse (78 Prozent) am erfolgreichsten auf Platz 1 bewertet. Ist es notwendig, vermehrt Sprachkurse anstelle anderer arbeitsmarktlicher Massnahmen anzubieten?</p><p>3. Rund ein Drittel der Stellensuchenden (35 Prozent) ist nebst dem RAV auch in einem oder mehreren privaten Stellenvermittlungsb\u00fcros eingeschrieben. Wie beurteilt der Bundesrat die Zusammenarbeit zwischen den RAV und privaten Stellen bez\u00fcglich der Effizienz und Koordination?</p><p>4. Nebst Verbesserung der Branchenkenntnisse werden von den Unternehmen vor allem eine bessere Pr\u00e4sentation der RAV nach aussen und eine aktivere Kontaktaufnahme mit Wirtschaftsunternehmen gefordert. Wie gedenkt der Bundesrat dies umzusetzen?</p><p>5. Am skeptischsten urteilen Unternehmungen aus der Metall- und Maschinenindustrie, am positivsten f\u00e4llt das Urteil bei Hotel- und Restaurationsbetrieben aus bez\u00fcglich der Wirksamkeit der RAV gegen die Arbeitslosigkeit. K\u00f6nnte diese Wirksamkeit durch branchenspezifische Zusammenschl\u00fcsse der RAV auf kantonaler oder nationaler Ebene verbessert werden? Wie beurteilt der Bundesrat in diesem Zusammenhang die Motion Bonny vom 16. M\u00e4rz 1998 (98.3105, \"Reorganisation Arbeitslosenversicherung\")?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Ziel der ersten Phase der Regionalisierung der \u00f6ffentlichen Arbeits\u00e4mter war der Aufbau der RAV. Die kantonalen Zeitpl\u00e4ne der Aufbauarbeiten waren sehr unterschiedlich (Anstellung des Personals, Anzahl der F\u00e4lle, die von den Gemeindearbeits\u00e4mtern zu \u00fcbernehmen waren, Umfang der Kompetenzdelegation von den Kantonen an die RAV usw.). In einigen Kantonen erfolgte die Er\u00f6ffnung der RAV erst nach dem 1. Januar 1997. Die RAV haben sich in erster Linie auf die Beratung der Stellensuchenden konzentriert, w\u00e4hrend der Aufbau der den Unternehmen angebotenen Dienstleistungen die zweite Priorit\u00e4t war. Diese Aufgabe und insbesondere die Akquisition von offenen Stellen stehen nun im Zentrum des den Kantonen vorgegebenen Leistungsauftrages. Im weiteren hat das BWA den Kantonen aufgrund der Ergebnisse der Evaluation der Dienstleistungsqualit\u00e4t der RAV einen Massnahmenkatalog unterbreitet. Darin ist die Ausarbeitung eines Weiterbildungsprogramms f\u00fcr die RAV-Personalberater vorgesehen. Das BWA wird dabei eng mit dem Verband Schweizerischer Arbeits\u00e4mter (VSAA) zusammenarbeiten. Die Priorit\u00e4t wird auf eine Weiterentwicklung der Kenntnisse in den Bereichen der regionalen Wirtschaft, der Wirtschaftssektoren und auf die Personalauswahl (Ausarbeitung von Anforderungsprofilen, F\u00fchrung von Gespr\u00e4chen zur Personalselektion) im speziellen gelegt. Die ersten solchen Kurse werden noch dieses Jahr durchgef\u00fchrt.</p><p>Schliesslich ist zu betonen, dass nicht alle Dienstleistungen eines RAV mit denjenigen eines privaten Arbeitsvermittlers vergleichbar sind. Die RAV haben Aufgaben wie die Kontrolle der Versicherten und den Erlass von Sanktionsverf\u00fcgungen wahrzunehmen. Ausserdem bieten sie ihre Dienstleistungen allen Stellensuchenden an.</p><p>2. Jeder Stellensuchende hat in bezug auf die arbeitsmarktlichen Massnahmen unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse. Die Personalberater haben deshalb die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Stellensuchenden diejenigen Massnahmen auszuw\u00e4hlen, welche dessen Bed\u00fcrfnissen am besten entsprechen und die Aussichten auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt am meisten f\u00f6rdern. Die RAV-Personalberater kennen die Ergebnisse der erw\u00e4hnten Evaluation. Sie sind auf die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der verschiedenen Massnahmen aufmerksam gemacht worden. Die notwendigen Anpassungen werden auf diesem Weg umgesetzt. Diese Ergebnisse werden in der laufenden Evaluation der arbeitsmarktlichen Massnahmen, welche die Kantone durchf\u00fchren, ber\u00fccksichtigt.</p><p>3. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die enge Zusammenarbeit zwischen den privaten Arbeitsvermittlern und den RAV eine wichtige Vorbedingung f\u00fcr das optimale Funktionieren des Arbeitsmarktes ist. Er misst deshalb dieser Zusammenarbeit eine hohe Bedeutung bei. Seit Ende 1995 besteht eine Arbeitsgruppe, welcher das BWA, der Verband der Personaldienstleister der Schweiz und der VSAA angeh\u00f6ren. Dieser Arbeitsgruppe ist es bis heute gelungen, f\u00fcr die aufgetauchten Probleme jeweils eine L\u00f6sung zu finden. Auf Initiative dieser Arbeitsgruppe hat das BWA die \"Internet-Datei der Stellensuchenden\" geschaffen, welche es den privaten Arbeitsvermittlern erlaubt, auf anonyme Profile von Stellensuchenden, die mit diesem Datentransfer einverstanden sind, zuzugreifen. Schliesslich hat das BWA die Zusammenarbeit zwischen den privaten Arbeitsvermittlern in mehreren Kreisschreiben geregelt und die Kantone mit einem Muster f\u00fcr einen Zusammenarbeitsvertrag bedient. Solche Zusammenarbeitsvertr\u00e4ge sind bereits in mehreren Kantonen abgeschlossen worden und bilden die Grundlage f\u00fcr die weitere Vertiefung dieser Zusammenarbeit.</p><p>4. Der Leistungsauftrag, welcher den Kantonen f\u00fcr den Betrieb der RAV vorgegeben worden ist, erw\u00e4hnt die Verst\u00e4rkung der Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern explizit. Mehrere Indikatoren und die Anzahl der von einem RAV-Personalberater kontaktierten Unternehmen im speziellen dienen der Messung des Erreichungsgrades dieser Vorgabe. Es ist auch vorgesehen, im Internet mit einer Homepage aufzutreten sowie eine spezielle Arbeitgeberbrosch\u00fcre zu kreieren. Die meisten Kantone haben zudem ein Konzept f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit erarbeitet und entsprechende Massnahmen umgesetzt wie z. B. Teilnahme an regionalen Gewerbeausstellungen, Kontaktcaf\u00e9s in den Gemeinden sowie Werbung in Regionalradios.</p><p>5. Die Erwartungen der Unternehmen bez\u00fcglich der Leistungen der RAV sind branchenabh\u00e4ngig. Sie sind in der Metall- und Maschinenindustrie besonders hoch, da sich dieser Sektor durch einen Mangel an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften charakterisiert. Die RAV entsprechen diesen Anspr\u00fcchen insbesondere durch die Zurverf\u00fcgungstellung von speziellen arbeitsmarktlichen Massnahmen. Als Beispiel kann die Ausbildung von nichtqualifizierten Stellensuchenden zu qualifizierten Uhrenschalenschleifern genannt werden. Diese Massnahme, organisiert durch den Kanton Jura aufgrund einer Bed\u00fcrfnisabkl\u00e4rung, erlaubte die Ausbildung von 113 Stellensuchenden, von denen 92 (81 Prozent) immer noch auf diesem Gebiet t\u00e4tig sind.</p><p>Durch die Schaffung einer \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalt k\u00f6nnten die Voraussetzungen f\u00fcr eine wirkungsorientierte Verwaltungsf\u00fchrung geschaffen werden. Das BWA hat eine Subkommission der Aufsichtskommission f\u00fcr den Ausgleichsfonds mit Vertretern der Sozialpartner, Kantone, Kiga und ALV-Kassen gebildet. Sie hat das Ziel, einen Bericht mit Varianten zu einer Optimierung der Vollzugsorganisation der Arbeitslosenversicherung zu erarbeiten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(904694400000)\/","SubmittedBy":"Widrig Hans Werner","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(904694400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235079937)\/","SubmissionDate":"\/Date(898732800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4514,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}