{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983035,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19983035,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.3035","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Konzept Bahn 2000. 2. Etappe","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten einen Bericht f\u00fcr ein Angebots-, Betriebs-, Bau- und Finanzierungskonzept Bahn 2000 2. Etappe vorzulegen. Ein solches Gesamtkonzept hat einen nahtlosen Uebergang von der sich im Bau befindlichen Bahn 2000 1. Etappe sicherzustellen. Aus dem Bericht soll unter anderem hervorgehen, wie mit der 2. Etappe die weitere Entwicklung des \u00f6ffentlichen Verkehrs in der ganzen Schweiz, namentlich auch in den Regionen, sichergestellt werden kann und wann die entsprechende Botschaft des Bundesrates erwartet werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Mit der sich im Bau befindlichen 1. Etappe von Bahn 2000 wird gem\u00e4ss Botschaft f\u00fcr Bau und Finanzierung der Infrastruktur des \u00f6ffentlichen Verkehrs (F\u00f6V) etwa 75\u00a0Prozent des vom Volk 1986 beschlossenen Angebotskonzeptes Bahn 2000 realisiert. Der Bundesrat spricht deshalb in der F\u00f6V-Vorlage zu Recht von einer 2. Etappe Bahn 2000, welche die Umsetzung des Volkswillens vervollst\u00e4ndigt und abschliesst. </p><p></p><p>Eine Bahn 2000 2. Etappe wird die jetzt in Realisierung befindliche 1. Etappe nicht weiter perfektionieren, sondern vorhandene L\u00fccken im Gesamtsystem \u00f6ffentlicher Verkehr Schweiz schliessen und neue Innovationsschritte einleiten. Mit intelligenten und schnell umsetzbaren Mitteln soll der \u00f6ffentliche Verkehr gesamthaft verbessert werden. Dazu geh\u00f6ren neben punktuellen Erg\u00e4nzungen der Infrastruktur insbesondere elektronische Betriebsf\u00fchrungssysteme wie die F\u00fchrerstandssignalisierung, neue Planungsprogramme und Produktionsmethoden sowie ein deutlich einfacherer Zugang der Kunden zum \u00f6ffentlichen Verkehr. Elektronische Ticketing- und Informationssysteme sind die Stichworte dazu.</p><p>Im Angebotsbereich wird Bahn 2000 2. Etappe sich auf f\u00fcnf Punkte konzentrieren:</p><p>- Besserer Anschluss der Agglomerationen an den Fernverkehr</p><p>- Effiziente und beschleunigte Erschliessung der l\u00e4ndlichen Gebiete</p><p>- Anschluss an die Grenzregionen</p><p>- Weiterausbau zwischen den europ\u00e4ischen Zentren</p><p>- Zufahrt zur NEAT</p><p>- Kapazit\u00e4tserweiterung der Flughafenlinie.</p><p>Bauen steht nicht im Vordergrund. Bahn 2000 1. Etappe zeigt bereits, dass trotz weniger Investitionen in Beton das Angebot der Bahnen verbessert werden kann. Heute ist jedoch absehbar, dass ausserhalb der beiden Transitachsen an drei Stellen im SBB-Netz die Streckenleistungsf\u00e4higkeit mittel- bis langfristig ersch\u00f6pft ist. Neben der bereits fr\u00fcher erw\u00e4hnten neuen Juraquerung zwischen Basel und dem Mittelland betrifft dies die Verbindung Aargau-Limmattal und den Raum Z\u00fcrich-Nord mit dem Anschluss des Flughafens und der Ostschweiz. Der Ausbau dieser drei Strecken wird im Rahmen von Bahn 2000 2. Etappe gepr\u00fcft werden m\u00fcssen.</p><p>Die Entscheidfindung f\u00fcr die Linienf\u00fchrung und die Plangenehmigung werden mindestens 10 Jahre beanspruchen. Eine nat\u00fcrliche Etappierung der grossen Objekte zwischen Bahn 2000 1. und 2. Etappe ist deshalb vorgegeben.</p><p>In einem Bericht des Bundesrates zu Bahn 2000 2. Etappe muss neben den einzelnen Investitionsvorhaben auch deren Terminierung und Finanzierung aufgezeigt werden. Damit kann sichergestellt werden, dass nach dem Abschluss von Bahn 2000 1. Etappe das Gesamtsystem des nationalen \u00f6ffentlichen Verkehrs weiter entwickelt werden kann. Bei einem Verkehrssystem, dessen Funktionieren von so vielen Parametern abh\u00e4ngt wie der \u00f6ffentliche Verkehr, bedeutet ein Stillstand der Planung ein sofortiger R\u00fcckschritt. Investitionsvorhaben m\u00fcssen langfristig geplant werden. Wenn der Baubeginn der grossen Objekte von Bahn 2000 2. Etappe ab 2010/15 erfolgen soll, dann muss heute das Konzept geschaffen werden. Es darf nicht die Absicht sein, \u00fcber mehrere Jahre nur noch die Transitachsen auszubauen und gleichzeitig die Erschliessung des Landes zu vernachl\u00e4ssigen. Die Erfahrung zeigt, dass nur eine gesamtheitliche Betrachtung zum Ziel f\u00fchrt und bei den Kunden und Stimmb\u00fcrgern die notwendige Akzeptanz findet.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat teilt die Auffassung des Postulanten, dass die erste Etappe von \"Bahn 2000\" durch eine zweite Etappe zu erg\u00e4nzen sei. Diese wird in einer separaten Botschaft und einem allgemein verbindlichen Bundesbeschluss zu konkretisieren sein. Die Botschaft wird das vom Postulanten gew\u00fcnschte Angebots-, Betriebs- und Finanzierungskonzept f\u00fcr die 2. Etappe von \"Bahn 2000\" enthalten. Ein vorg\u00e4ngiger separater Bericht an die Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te er\u00fcbrigt sich deshalb. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(888796800000)\/","SubmittedBy":"K\u00fcchler Niklaus","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1054684800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750817697530)\/","SubmissionDate":"\/Date(885427200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4511,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}