{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983072,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19983072,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.3072","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Neuer Gesellschafts- und Sozialpakt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen die n\u00f6tigen rechtlichen Grundlagen und einen erl\u00e4uternden Bericht vorzulegen, um folgende Ziele zu erreichen:</p><p>1. Die Arbeitnehmer haben Anspruch auf mindestens die H\u00e4lfte der von ihren Unternehmungen ausgesch\u00fctteten Gewinne.</p><p>2. Die Gewinnanteile werden vorz\u00fcglich in Form von Beteiligungspapieren an ihrer Gesellschaft vergeben. Diese Papiere d\u00fcrfen nicht weiterverkauft werden. Sie gehen nach dem Ausscheiden aus der Firma gegen Abgeltung im Rahmen der aktuellen B\u00f6rsenkurse an die Unternehmung zur\u00fcck.</p><p>3. Die Gewinnanteile der Arbeitnehmer werden im gleichen Ausmass wie die Kapitalgewinne besteuert.</p>","ReasonText":"<p>In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Situation zugunsten des Kapitals und zu Lasten der Arbeit massiv ver\u00e4ndert. Der Anteil des Kapitals am gesamten Bruttosozialprodukt zeigt wachsende Tendenz. Die Kapitalgewinne explodieren, w\u00e4hrend die Reall\u00f6hne stagnieren oder sogar zur\u00fcckgehen. In dieser Situation ist eine Kurskorrektur \u00fcberf\u00e4llig. Die vorgeschlagene L\u00f6sung erm\u00f6glicht, die Kapitalbildung und damit die Altersvorsorge eines grossen Teils der Besch\u00e4ftigten deutlich zu verbessern, ohne die \u00f6ffentlichen Haushalte zu strapazieren. Wenn die heutige Wirtschaftsordnung Bestand haben will und wenn wir auf Dauer die soziale Absicherung der Menschen in der Schweiz garantieren wollen, so m\u00fcssen sie st\u00e4rker am Realkapital beteiligt werden. Wir brauchen in diesem Land einen neuen Sozial- und Gesellschaftspakt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat m\u00f6chte daran erinnern, dass unser Wirtschaftssystem auf Marktmechanismen, wie beispielsweise die Entgelte der Produktionsfaktoren, beruht. Die L\u00f6hne sind das Entgelt f\u00fcr die Arbeit. Die Gewinne entsprechen u. a. dem Entgelt f\u00fcr das Eigenkapital sowie das damit verbundene Risiko. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gewinne nicht vollumf\u00e4nglich an die Kapitaleigner verteilt werden, sondern ebenfalls der Realisierung k\u00fcnftiger Investitionen dienen, was sich insbesondere in der Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen niederschl\u00e4gt.</p><p>Ferner haben die Angestellten heute schon die M\u00f6glichkeit, am Produktivkapital der Unternehmen in der Schweiz zu partizipieren. Einerseits sind die Firmen in unserem Land b\u00f6rsenkotierte Aktiengesellschaften, und jedermann kann an ihrem Produktivkapital partizipieren, indem er Beteiligungspapiere erwirbt. Ausserdem offerieren Unternehmen ihren Angestellten Beteiligungen zu Vorzugsbedingungen.</p><p>Anderseits beinhalten heute die L\u00f6hne mehr und mehr eine Leistungskomponente. Diese Komponente besteht ausserdem oft aus einem an die individuelle Leistung und einem an das Unternehmensergebnis gebundenen Anteil; in diesem Fall bewirkt das erste Element, dass den Angestellten ein Entgelt f\u00fcr ihren Beitrag an die Produktivit\u00e4t des Unternehmens ausgerichtet wird, unabh\u00e4ngig von der Tatsache, ob die Firma einen Gewinn erwirtschaftet oder nicht. Diesbez\u00fcglich erinnert der Bundesrat an seine Antwort auf die Interpellation Rennwald (97.3587) bez\u00fcglich der Bonuspraxis und insbesondere an die Tatsache, dass gewisse ausl\u00e4ndische Unternehmen im Lichte der positiven Auswirkungen der Bonuspraxis auf die Wirtschaft die Einf\u00fchrung von Leistungslohnkomponenten mit Steuererleichterungen belohnen. Der Bundesrat ist jedoch der Meinung, dass es im Moment verfr\u00fcht ist, in der Schweiz vergleichbare Massnahmen zu ergreifen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.","FederalCouncilProposal":3,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(895017600000)\/","SubmittedBy":"Ledergerber Elmar","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(953856000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779241487293)\/","SubmissionDate":"\/Date(888969600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4512,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}