{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983178,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19983178,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.3178","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Chancengleichheit bei Aufnahme in Ingenieurschulen HTL/FH (Technische Fachhochschulen)","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht, die vom BWA abgeschaffte praktische Fachpr\u00fcfung f\u00fcr gymnasiale Maturanden, die in eine Fachhochschule technischer Richtung eintreten wollen, wieder einzuf\u00fchren.</p>","ReasonText":"<p>Die Industrie, vor allem die KMU, erwartet von Maschineningenieuren HTL/FH (Technische Fachhochschulen), dass sie von Anfang an an der \"Front\" eines Betriebes eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sie sollen relativ schnell realisierbare L\u00f6sungen f\u00fcr Aufgaben finden, welche weniger vertiefte wissenschaftliche Analysen als praktische F\u00e4higkeiten, technisches Verst\u00e4ndnis und Geschick im Anpacken erfordern. Darin liegt die eigentliche St\u00e4rke der Absolventen der HTL/FH gegen\u00fcber denjenigen der ETH.</p><p>Die Berufslehre schafft die ideale Voraussetzung, diese praktische Begabung zu entwickeln. Der K\u00f6nigsweg zur Ingenieurschule (Fachhochschule Departement Technik) f\u00fchrt nach wie vor \u00fcber eine abgeschlossene Berufslehre. Um in die FH eintreten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Kandidaten nach Abschluss der Berufsschule eine Aufnahmepr\u00fcfung bestehen.</p><p>Anders als Kandidaten mit gymnasialer Matura bzw. kaufm\u00e4nnischer Berufsmatura. Ihr Eintritt in die FH erfolgt pr\u00fcfungsfrei, wenn sie eine minimale Praxiserfahrung von 12 Monaten Dauer vorweisen k\u00f6nnen. Es ist klar, dass die Absolvierung eines Praktikums noch keine Gew\u00e4hr daf\u00fcr bietet, dass ein Absolvent sich die oben umrissenen F\u00e4higkeiten auch wirklich angeeignet hat.</p><p>So kommt es vor, dass Kandidaten mit abgeschlossener Berufslehre die technische Pr\u00fcfung nicht bestehen, w\u00e4hrend Maturanden mit einem ungleich kleineren technischen Verst\u00e4ndnis und Wissen pr\u00fcfungsfrei eintreten k\u00f6nnen.</p><p>Bis vor wenigen Jahren hatten sich die gymnasialen Maturanden auch einer Fachpr\u00fcfung zu unterziehen, die in der Zwischenzeit auf Weisung des BWA abgeschafft wurde. Seither unterliegen einzig die Absolventen einer Berufslehre der Pr\u00fcfungspflicht. Diese ungleiche Behandlung der Kandidaten ist keinesfalls gerechtfertigt, weil die Erfahrung aus der betrieblichen Praxis bei der Ausbildung zu Ingenieuren HTL/FH mindestens so hoch, wenn nicht h\u00f6her, zu bewerten ist, als ein mit Theorie beladener Rucksack.</p><p>Schweizer KMU m\u00fcssen heute rasch, flexibel und kundengerecht agieren. Sie ben\u00f6tigen Mitarbeiter HTL/FH, die sowohl fachlich kompetent sind, als auch aus der betrieblichen Praxis heraus L\u00f6sungen anbieten.</p><p>Zudem wird der innere Wert des FH-Abschlusses, mittel- und langfristig, durch Absolventen ohne technisches Know-how und ohne vertiefte Kenntnisse eines Berufsabschlusses grundlegend in Frage gestellt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Motion\u00e4rs, wonach der Wert des Fachhochschulabschlusses wesentlich von soliden beruflichen Kenntnissen abh\u00e4ngt. Der Praxisbezug der Absolvierenden stellt denn auch eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale der Fachhochschulen gegen\u00fcber den universit\u00e4ren Hochschulen dar. In der Botschaft zum Fachhochschulgesetz hat der Bundesrat denn auch darauf hingewiesen, dass Verh\u00e4ltnisse, wie sie an Deutschlands Fachhochschulen bestehen, wo \u00fcber 50 Prozent der Studierenden vom Gymnasium herkommen, in der Schweiz nicht w\u00fcnschbar sind.</p><p>Die Begr\u00fcndung der Motion bedarf jedoch einiger Richtigstellungen:</p><p>- Gem\u00e4ss Artikel\u00a05 Absatz\u00a01 des Fachhochschulgesetzes (FHSG) werden Inhaberinnen und Inhaber einer eidgen\u00f6ssisch anerkannten Berufsmaturit\u00e4t pr\u00fcfungsfrei ins erste Semester einer Fachhochschule aufgenommen.</p><p>- Eine Aufnahmepr\u00fcfung wird nur von denjenigen Personen verlangt, welche keine Berufsmaturit\u00e4t abgelegt haben (Verordnung vom 11. September 1996 \u00fcber die Zulassung zu Fachhochschulstudien und \u00fcber die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Diplome, Art. 3, SR 414.715).</p><p>- Bei der Beratung des FHSG hat das Parlament die entsprechende Bestimmung \u00fcber den pr\u00fcfungsfreien Eintritt von Personen mit gymnasialer Maturit\u00e4t eingef\u00fcgt (Art. 5 Abs. 2 FHSG), um auf die l\u00e4ngst notwendige Verbesserung der Durchl\u00e4ssigkeit zwischen den Bildungssystemen hinzuarbeiten. In den vorberatenden Kommissionen wurde die Frage nach der Berufspraxis vor Studienbeginn ausf\u00fchrlich diskutiert; ein Vorschlag, wonach Personen mit einem anerkannten Maturit\u00e4tszeugnis eine auf zwei Jahre verk\u00fcrzte Berufslehre zu absolvieren h\u00e4tten, wurde als zu prohibitiv abgelehnt. Schliesslich wurde in Absatz\u00a02 festgeschrieben, dass Inhaberinnen und Inhaber eines eidgen\u00f6ssisch anerkannten Maturit\u00e4tszeugnisses \u00fcber eine mindestens einj\u00e4hrige geregelte Berufserfahrung verf\u00fcgen m\u00fcssten. Aus bildungspolitischen Gr\u00fcnden soll an dieser mindestens einj\u00e4hrigen Berufspraxis unbedingt festgehalten werden, auch wenn die Wirtschaft aus verschiedenen Gr\u00fcnden entsprechende Praxispl\u00e4tze in gen\u00fcgender Zahl gar nicht zur Verf\u00fcgung stellen kann. Eine Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr Absolventinnen und Absolventen einer gymnasialen Maturit\u00e4t besteht allerdings schon seit vielen Jahren nicht mehr.</p><p>- Aufgrund der Verordnung vom 11. September 1996 \u00fcber die Zulassung zu Fachhochschulstudien und \u00fcber die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Diplome regelt die Fachhochschule Inhalt und Anforderungen f\u00fcr die Berufst\u00e4tigkeit auf dem Gebiet der gew\u00e4hlten Studienrichtung (Art. 2). Damit wird auch die Praxis einiger Ingenieurschulen gest\u00fctzt, die Richtlinien f\u00fcr die Ausgestaltung der Berufspraxis von Maturanden erlassen haben.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.","FederalCouncilProposal":3,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(898473600000)\/","SubmittedBy":"Imhof Rudolf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(985046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235278040)\/","SubmissionDate":"\/Date(893808000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4513,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}