{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983395,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19983395,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.3395","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sinologie und Japanalogie. F\u00f6rderung des Studiums in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ist der Bundesrat bereit, angesichts des wirtschaftlichen und politischen Aufschwungs von China und Japan, das Studium der chinesischen und japanischen Sprache und Kultur zu f\u00f6rdern? Die entsprechenden Bem\u00fchungen sollten selbstverst\u00e4ndlich mit den kantonalen Beh\u00f6rden, den betreffenden Universit\u00e4ten, den Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen sowie unter der Leitung der Gruppe f\u00fcr Wissenschaft und Forschung und des Bundesamtes f\u00fcr Aussenwirtschaft koordiniert werden.</p>","ReasonText":"<p>Als sich der Professor f\u00fcr Sinologie an der Universit\u00e4t Genf unl\u00e4ngst vorzeitig pensionieren liess, kamen Missst\u00e4nde an den Tag, die dringend einer L\u00f6sung bed\u00fcrfen:</p><p>Der Unterricht der fern\u00f6stlichen Sprachen ist schlecht entwickelt, auch verf\u00fcgen besonders die Institute f\u00fcr Sinologie und Japanologie nicht \u00fcber die n\u00f6tigen Mittel.</p><p>In ein bis zwei Generationen werden diese Sprachen von ungeheurer Bedeutung sein und es steht viel auf dem Spiel, wenn man bedenkt, dass uns der Zugang zu den Kulturen und Mentalit\u00e4ten dieser m\u00e4chtigen L\u00e4nder und Volkswirtschaften verwehrt sein wird ohne die Vermittlung junger Schweizerinnen und Schweizer, die diese Sprachen beherrschen.</p><p>Dem Interpellanten scheint es daher unerl\u00e4sslich, dass \u00fcber dieses Problem nachgedacht und ein Aktionsplan ausgearbeitet werde (Buch: Jean-Fran\u00e7ois Billeter: .M\u00e9moire sur les \u00e9tudes chinoises en Suisse. Editions Slatkine, Genf 1998).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten, dass an den schweizerischen Universit\u00e4ten die Sinologie und Japanologie  wie \u00fcbrigens die Asienwissenschaften generell  angesichts der intensiveren wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen mit den asiatischen L\u00e4ndern zukunftstr\u00e4chtige F\u00e4cher sind. Die Ausbildung von Sinologen und Japanologen wird in der Tat zunehmend an Bedeutung gewinnen. </p><p></p><p>Aus diesem Grund hat der Bundesrat bereits in seiner Botschaft \u00fcber die F\u00f6rderung der Wissenschaft in den Jahren 1996-1999 (BBl 1995 I 845, Kap. 122.5) die sogenannten Aerea Studies als eines der universit\u00e4ren Schwerpunktvorhaben bezeichnet. Mit diesem bildungspolitischen Instrument werden Studien \u00fcber ausgew\u00e4hlte geographische und kulturelle R\u00e4ume gef\u00f6rdert, die  wie beispielsweise Asien - aus politischen oder wirtschaftlichen Gr\u00fcnden f\u00fcr die Schweiz von besonderer Bedeutung sind. An verschiedenen schweizerischen universit\u00e4ren Hochschulen (u.a. auch an den ETH) werden bestimmte Studien im angesprochenen Bereich angeboten. Die Schweizerische Hochschulkonferenz schenkt der koordinierten Weiterentwicklung der Asienstudien  und darin eingeschlossen der Sinologie und Japanologie  im Rahmen ihrer Mehrjahresplanung besondere Aufmerksamkeit. Der Schweizerische Wissenschaftsrates seinerseits hat einen Grundsatzbericht \u00fcber die Aerea Studies in diesem Bereich ausgearbeitet.</p><p></p><p>In diesem Zusammenhang ist ferner die Einsetzung eines Asienrates (\"Conseil des \u00e9tudes asiatiques) im Jahre 1996 durch die Schweizerische Hochschulrektorenkonferenz zu erw\u00e4hnen. Dieser Rat hat inzwischen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine bessere Aufgabenteilung erarbeitet und strebt den Aufbau eigentlicher Exzellenzzentren f\u00fcr asienwissenschaftliche Studien und Forschung an. W\u00fcnschbar w\u00e4re der Aufbau zweier sprachregional verteilter Kompetenzzentren. Die Verwirklichung verschiedener Pl\u00e4ne musste allerdings aus finanziellen Gr\u00fcnden zur\u00fcckgestellt werden, doch sind Diskussionen \u00fcber die Erschliessung neuer Finanzierungsquellen (z.B. \u00fcber die Interkantonale Universit\u00e4tsvereinbarung) im Gange. Der Bund finanziert das Angebot an den ETH; er unterst\u00fctzt gewisse Projekte \u00fcber den Schweizerischen Nationalfonds sowie - indirekt und subsidi\u00e4r - \u00fcber die Hochschulf\u00f6rderung. Auch auf Fachhochschulstufe bestehen Austauschprogramme mit Asien (z.B. Projekte mit Indonesien durch die Fachhochschule f\u00fcr Technik St. Gallen und die Ingenieurschule Le Locle). Ferner tr\u00e4gt auch die vom Bund unterst\u00fctzte Schweizerische Asienstiftung dazu bei, dass das Wissen \u00fcber Asien, insbesondere \u00fcber Japan und China, verbreitet wird. Weiterhin f\u00f6rdert der Bund den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit den asiatischen L\u00e4ndern \u00fcber das zu verst\u00e4rkende Netzwerk der Wissenschaftsattach\u00e9s.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(910137600000)\/","SubmittedBy":"Tschopp Peter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(913939200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712758648323)\/","SubmissionDate":"\/Date(906508800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4515,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}