{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19983428,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19983428,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"98.3428","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Neue Finanzierungsl\u00f6sungen f\u00fcr Hotelinvestitionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, in Zusammenarbeit mit den interessierten Kreisen und Banken neue \u00fcberbetriebliche L\u00f6sungen f\u00fcr die Finanzierung von Hotelinvestitionen in Tourismusorten vorzulegen und allenfalls Vorschl\u00e4ge f\u00fcr notwendige rechtliche, gesch\u00e4ftspolitische und finanzielle Anpassungen im Bereich des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung des Hotel- und Kurortkredites vom 1. Juli 1966 zu unterbreiten.</p>","ReasonText":"<p>Der erfreuliche Aufschwung des Tourismus in der Schweiz ist l\u00e4ngerfristig aufgrund eines teilweise veralteten und nicht mehr den Bed\u00fcrfnissen der Ferieng\u00e4ste und der Gesch\u00e4ftsreisenden entsprechenden Hotelparks gef\u00e4hrdet. Bereits heute kann das touristische Marktpotential nicht ausgen\u00fctzt werden, da es in den Ferien- und Tourismusorten zu wenig international wettbewerbsf\u00e4hige Hotels mit g\u00fcnstigem Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis gibt. Verschiedene Studien, welche im Rahmen der Beitr\u00e4ge zur Tourismuspolitik des Bundesamtes f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit herausgegeben worden sind, best\u00e4tigen den investiven Nachholbedarf der Schweizer Hotellerie. In den neunziger Jahren haben die baulichen Investitionen in dieser touristischen Leitbranche abgenommen. Gleichzeitig haben ausl\u00e4ndische Konkurrenten von einer grossz\u00fcgigen staatlichen Investitionshilfe profitiert.</p><p>Grunds\u00e4tzlich sind Hotelinvestitionen eine Privatsache. Dabei gilt es zu ber\u00fccksichtigen, dass die Hotels aufgrund der saisonalen Schwankungen der Nachfrage und der damit verbundenen Auslastungs- und Rentabilit\u00e4tsschw\u00e4che eine im Vergleich zu anderen Branchen relativ geringe Eigenfinanzierungsbasis aufweisen. Als KMU-Betriebe im Familienbesitz ist zudem der Weg des Kapitalmarktes verschlossen. Der Bund f\u00f6rdert wegen dieser Marktversagen die Restfinanzierung von Hotels. Die selektivere Kreditgew\u00e4hrung der Banken hat die Wirksamkeit der f\u00fcr den Vollzug der Hotelkreditgesetzgebung geschaffenen Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit (SGH) eingeschr\u00e4nkt. Es stellt sich deshalb die Frage, ob nicht neue \u00fcberbetriebliche, ordnungspolitisch unbedenkliche Finanzierungsans\u00e4tze verfolgt werden m\u00fcssten, welche die Hotellerie im Rahmen eines gezielten Destinationsmanagement vermehrt zu kostensenkenden und effizienzsteigernden Kooperationen zwingen. Damit kann auf neue Art ein zwischenbetrieblicher Risikoausgleich vorgenommen werden. Es sollte gekl\u00e4rt werden, unter welchen Voraussetzungen solche L\u00f6sungen im Rahmen des Vollzugs des Hotelkreditgesetzes oder anderer bestehender oder zu schaffender Bundesinstrumente umgesetzt werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es ist zweifellos richtig, dass ein Teil unseres Hotelparks international nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig ist und deshalb touristische Wachstumschancen in den schweizerischen Ferien- und Tourismusorten nicht voll ausgesch\u00f6pft werden k\u00f6nnen. Faktoren wie das langj\u00e4hrige touristische Wachstum in der Nachkriegszeit oder das nach wie vor vorhandene Prestige der Destinationen haben diese strukturellen Schw\u00e4chen der Schweizer Hotellerie lange Zeit verdeckt.</p><p>Die Situation hat sich in den neunziger Jahren mit den massiven Einbr\u00fcchen der touristischen Nachfrage und der damit verbundenen neuen Beurteilung des Branchenrisikos durch die Banken zum Teil stark versch\u00e4rft. Die restriktiveren Kreditlimiten verhindern, in Kombination mit der bestehenden Innovations- und Kooperationsschw\u00e4che der Branche, den Aufbau neuer Schl\u00fcsselbetriebe und die marktgerechte Erneuerung der bestehenden Betriebe.</p><p>Wie unsere Nachbarl\u00e4nder und die meisten OECD-L\u00e4nder unterst\u00fctzt der Bund die einzelbetriebliche Hotelfinanzierung. Der Grund daf\u00fcr liegt in der Saisonalit\u00e4t und Volatilit\u00e4t der Hotelnachfrage, welche auf die Rentabilit\u00e4t und damit auf die Eigenfinanzierungsbasis dr\u00fcckt. Die SGH hat im Rahmen des Vollzugs des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung des Hotel- und Kurortkredites in der Phase ausreichender und relativ g\u00fcnstiger Bankkredite mit Erfolg f\u00fcr die Restfinanzierung von Investitionen f\u00fcr den Ausbau, die Erneuerung und den Kauf langfristig \u00fcberlebensf\u00e4higer Hotels gesorgt. Aufgrund der Beschr\u00e4nkung der verb\u00fcrgten oder gew\u00e4hrten Darlehen auf eine Million Franken konnte sie allerdings keine Schl\u00fcsselinvestitionen ausl\u00f6sen. Die geltenden Kreditlimiten der SGH reduzieren zudem unter den heutigen Rahmenbedingungen den Handlungsspielraum wesentlich.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden ist es richtig, neue Hotelfinanzierungsans\u00e4tze zu verfolgen, welche das Branchenrisiko reduzieren, die Eigenkapitalbasis erweitern und die Marktliquidit\u00e4t von Finanzierungen erh\u00f6hen. Dabei ist die Hotelfinanzierung st\u00e4rker an der neuen Tourismuspolitik des Bundes auszurichten, welche mit destinationsorientierten Innovationen und Kooperationen neue wettbewerbsf\u00e4hige Tourismusstrukturen auf \u00fcberbetrieblicher Ebene f\u00f6rdert. Struktur und Finanzierung der Hotellerie bedingen sich gegenseitig. So sind beispielsweise die Bildung gr\u00f6sserer Finanzierungseinheiten und die konsequente Orientierung an den St\u00e4rken der Destination eine Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiche neue Finanzierungsans\u00e4tze.</p><p>In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, allf\u00e4llige neue L\u00f6sungen und deren Auswirkungen auf das bestehende F\u00f6rderungsinstrumentarium im Bereich des Tourismus zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(911952000000)\/","SubmittedBy":"Gadient Brigitta M.","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1054771200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779234635633)\/","SubmissionDate":"\/Date(907200000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4515,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}