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Iv.","Title":"Zivildienst 2003","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a093 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a021bis des Gesch\u00e4ftsverkehrsgesetzes reiche ich folgende Parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein:</p><p>Verfassung und Gesetz seien so zu revidieren bzw. zu erg\u00e4nzen, dass der Zivildienst f\u00fcr all jene, die den Milit\u00e4rdienst mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren k\u00f6nnen, als eigenst\u00e4ndiger Teil der schweizerischen Friedenspolitik neu verankert wird, von gleicher Dauer ist wie der Milit\u00e4rdienst, f\u00fcr Milit\u00e4rdienstuntaugliche ebenso wie f\u00fcr freiwillig sich engagierende Frauen ge\u00f6ffnet wird und den gleichen Status bekommt wie der Milit\u00e4r- und der neue Bev\u00f6lkerungsschutzdienst und dass humanit\u00e4re Zivildiensteins\u00e4tze auch im Ausland offiziell vorgesehen werden.</p>","ReasonText":"<p>Neunzig Jahre lang haben unz\u00e4hlige Schweizerinnen und Schweizer f\u00fcr den Zivildienst gek\u00e4mpft. Erst Mitte der Neunzigerjahre wurde er eingerichtet. In den zwei Jahren seiner Existenz haben trotz unerfreulicher Umst\u00e4nde und mancher auch offizieller Widrigkeiten \u00fcber 2000 junge M\u00e4nner \u00fcber 100 000 Tage gemeinn\u00fctzige Arbeit geleistet. Dennoch scheint dem Zivildienst die offizielle Anerkennung verweigert zu bleiben. Im Rahmen der Reorganisation von Armee und Zivilschutz werden die eigenst\u00e4ndige Bedeutung und vor allem die im Zivildienst noch schlummernden, f\u00fcr die innere und \u00e4ussere Friedenspolitik der Schweiz bedeutsamen Potenziale dennoch untersch\u00e4tzt und wird ihnen zu wenig Rechnung getragen. Selbst im Bundesrat wird sogar an der zuk\u00fcnftigen Bedeutung und Existenzberechtigung des Zivildienstes gezweifelt.</p><p>Gegen diese Gering- und Untersch\u00e4tzung des Zivildienstes gilt es, einen Kontrapunkt zu setzen und ihn so weiter zu entwickeln, dass sein Potenzial im Interesse der Schweiz und ihrer Friedenspolitik genutzt werden kann. Diese Initiative erm\u00f6glicht in einer massvollen Art, dass ein reformierter Zivildienst neben der reformierten Armee und dem neuen Bev\u00f6lkerungsschutz seinen wichtigen Platz im Interesse des Landes finden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Gross Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(961632000000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712774787397)\/","SubmissionDate":"\/Date(939168000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4521,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}