{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19991060,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19991060,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"99.1060","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"Reform der Eidg. Maturit\u00e4t. Kriterien","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Maturit\u00e4tsreform scheint in einigen Kantonen gewisse Umsetzungs- oder Auslegungsprobleme zu stellen. Ich habe daher folgende Fragen an den Bundesrat:</p><p>- Nach welchen Kriterien wird die neue Maturit\u00e4t eingef\u00fchrt, wie steht es mit den vier Jahren, die der Maturit\u00e4t vorausgehen, wie mit den Zulassungsbedingungen der Gymnasien?</p><p>- Welche Kompetenzen haben die kantonalen Beh\u00f6rden, welche die Bundesbeh\u00f6rden (eidgen\u00f6ssische Maturit\u00e4tskommission) in diesem Gebiet?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Mittelschul- und Maturit\u00e4tswesen ist prim\u00e4r eine Angelegenheit der Kantone. F\u00fcr die gesamtschweizerische Anerkennung der kantonalen Maturit\u00e4tszeugnisse im Hinblick auf die Zulassung zu den Medizinalstudien und zu den bundeseigenen Hochschulen existiert indessen seit gut hundert Jahren auch eine gesamtschweizerische Regelung: Kantone, die ihre Zeugnisse schweizerisch anerkennen lassen wollen, haben die Mindestanforderungen dieser Regelung einzuhalten.</p><p>Im Jahre 1995 ist die Maturit\u00e4tsanerkennung auf eine neue Grundlage gestellt worden. Gleichzeitig wurden auch die Anerkennungsbedingungen neuen Gegebenheiten angepasst. F\u00fcr die Anerkennung sind neu der Bund und die Schweiz. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) gemeinsam zust\u00e4ndig. Beide Organe haben je eigene, aber inhaltlich gleichlautende Anerkennungsregelungen erlassen. Es sind dies die Verordnung des Bundesrates vom 15. Februar 1995/das Reglement der EDK vom 16. Februar 1995 \u00fcber die Anerkennung von gymnasialen Maturit\u00e4tsausweisen. Die Kantone, die die gesamtschweizerische Anerkennung anstreben, haben ab 1995 maximal acht Jahre Zeit, um sich den neuen Bestimmungen anzupassen. Auch haben sie die angepassten Regelungen mit Blick auf die Anerkennung der darauf abgest\u00fctzten Zeugnisse einem Anerkennungsverfahren zu unterziehen. Die Schweizerische Maturit\u00e4tskommission pr\u00fcft die Anerkennungsgesuche und stellt dem Eidg. Departement des Innern und dem Vorstand der EDK Antrag.</p><p>Im Lichte dieser Ausf\u00fchrungen k\u00f6nnen die beiden Fragen von Herrn Nationalrat Rennwald wie folgt beantwortet werden:</p><p>1. Die Kriterien f\u00fcr die Anerkennung kantonaler Maturit\u00e4tsausweise sind abschliessend in der oben erw\u00e4hnten Anerkennungsregelung (Bundesverordnung sowie EDK-Reglement von 1995) enthalten. Es geht hier um Mindestanforderungen u.a. hinsichtlich Bildungsziel, Dauer der Ausbildung, unterrichtende Lehrkr\u00e4fte, Lehrpl\u00e4ne sowie Art und Anzahl der Maturit\u00e4tsf\u00e4cher. Die Kantone k\u00f6nnen hier strengere Vorschriften erlassen.</p><p>Bez\u00fcglich der Ausbildungsdauer h\u00e4lt die Regelung insbesondere fest, dass mindestens die letzten vier Jahre nach einem eigens f\u00fcr die Vorbereitung auf die Maturit\u00e4t ausgerichteten Lehrgang zu gestalten sind. Ein dreij\u00e4hriger Lehrgang ist ausdr\u00fccklich m\u00f6glich, 'wenn auf der Sekundarstufe I eine gymnasiale Vorbildung erfolgt ist'. In einzelnen Kantonen gibt es in diesem Sinne das dreij\u00e4hrige Gymnasium. Diesem dreij\u00e4hrigen Gymnasium muss auf der Sekundarstufe I, d.h. in der obligatorischen Schulzeit, eine gymnasiale Vorbildung vorausgehen. Ihre Dauer ist nicht definiert, sie kann 1, 2, 3 oder mehr Jahre dauern. Inhaltlich und bez\u00fcglich Zielsetzung muss die Vorbildung gymnasial sein, d.h. dem Artikel\u00a05 der oben erw\u00e4hnten Anerkennungsregelung entsprechen.</p><p>Die beiden Tr\u00e4ger der Maturit\u00e4tsanerkennung, das EDI und die EDK, sind gegenw\u00e4rtig zusammen mit der Schweiz. Maturit\u00e4tskommission im Gespr\u00e4ch dar\u00fcber, wie gewisse Punkte der erw\u00e4hnten Regelung im Hinblick auf die ersten Anerkennungsentscheide zu interpretieren und anzuwenden sind.</p><p>\u00dcber die vom Interpellanten ebenfalls erw\u00e4hnten Bedingungen zur Zulassung zum gymnasialen Unterricht enth\u00e4lt die gesamtschweizerische Maturit\u00e4tsanerkennungsregelung keine Bestimmungen. Daf\u00fcr sind ausschliesslich die Kantone zust\u00e4ndig.</p><p>2. Wie oben bereits angedeutet, wird die Anerkennung der kantonalen Maturit\u00e4tszeugnisse auf schweizerischer Ebene gemeinsam vom EDI und vom Vorstand der EDK ausgesprochen. Ihre beratende Kommission, die Schweiz. Maturit\u00e4tskommission, pr\u00fcft die kantonalen Anerkennungsgesuche und stellt den Anerkennungsantrag.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(928713600000)\/","SubmittedBy":"Rennwald Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(928713600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750799391980)\/","SubmissionDate":"\/Date(924739200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4518,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}