{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993279,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19993279,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"99.3279","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Lebenserwartung. Vertiefte Studie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Angesichts des Todes sind die Menschen in diesem Land nicht alle gleich. Zwar bezahlen alle prozentual die gleichen AHV-Beitr\u00e4ge, aber der Beruf wirkt sich in einem solchen Ausmass auf ihre Lebenserwartung aus, dass manche von ihnen beinahe eine Befreiung von der AHV-Pflicht verdienen w\u00fcrden, werden sie doch laut Statistik ziemlich sicher nur kurz, wenn \u00fcberhaupt, in den Genuss der Rente kommen.</p><p>Ist es nicht an der Zeit, diese Statistik f\u00fcr die neuen Regelungen bei der n\u00e4chsten Revision des AHV-Gesetzes zu ber\u00fccksichtigen? Man kann nicht mehr dar\u00fcber hinwegsehen, dass die Sterblichkeit der M\u00e4nner unter 74 in den Berufen des Baugewerbes 1,6 Mal h\u00f6her ist als beispielsweise in den freiberuflichen T\u00e4tigkeiten.</p><p>Gerade diejenigen unter unseren Mitb\u00fcrgern, die besonders harte Arbeitsbedingungen hatten und sich ein Leben lang mit einem tiefen Lohn abfinden mussten, haben oft nur wenige Jahre als Pensionierte vor sich, w\u00e4hrend die Freiberuflichen, die gute L\u00f6hne erzielten und angenehme Arbeitsbedingungen hatten, dar\u00fcber hinaus noch einen sehr langen Lebensabend geniessen d\u00fcrfen. Ist es akzeptabel, dass das AHV-Gesetz dieser Ungerechtigkeit nicht Rechnung tr\u00e4gt?</p><p>Wenn wir den Sterblichkeitsraten nach Berufen Rechnung tragen, m\u00fcsste dies dazu f\u00fchren, dass die Beitragsjahre ein gr\u00f6sseres Gewicht erhalten. Auf diese Weise k\u00f6nnten diejenigen, die in sehr jungen Jahren ins Berufsleben eingetreten sind - und genau sie sind es, die die k\u00fcrzeste Lebenserwartung haben -, fr\u00fcher Anspruch auf die Rente erhalten.</p><p>Wir stellen deshalb dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>- W\u00e4re es nicht angebracht, dass das Bundesamt f\u00fcr Statistik der Lebenserwartung von M\u00e4nnern und Frauen \u00fcber 60 nach Berufskategorien eine besondere Untersuchung widmet?</p><p>- Ist der Bundesrat bereit, eine solche Untersuchung in Auftrag zu geben, falls er diese Frage bejaht?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Ungleichheit der Menschen angesichts des Todes und der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Lebenserwartung lassen sich aus den gegenw\u00e4rtig verf\u00fcgbaren statistischen Daten ablesen. Ihre genauen Ursachen und Wirkungen sind jedoch wenig bekannt.</p><p></p><p>Die relative Sterblichkeitsrate weist f\u00fcr die einzelnen Berufskategorien unterschiedliche Risikofaktoren aus. Sie ist f\u00fcr den Bausektor am h\u00f6chsten und f\u00fcr die freien Berufe am niedrigsten. Dies gibt zu der Vermutung Anlass, dass spezielle Arbeitsbedingungen z.B. im Zusammenhang mit beschwerlichen T\u00e4tigkeiten oder dem Umgang mit gef\u00e4hrlichen Stoffen Auswirkungen auf die Lebenserwartung beim Austritt aus dem Erwerbsleben haben.</p><p></p><p>Die gegenw\u00e4rtig verf\u00fcgbaren Daten stammen aus der Statistik \u00fcber die Todesf\u00e4lle und die Todesursachen. Sie reichen f\u00fcr eine spezifische Studie zum angesprochenen Thema nicht aus. Informationen wie der \"zuletzt ausge\u00fcbte Beruf\" oder die \"Art des Betriebs\" geben weder Aufschluss \u00fcber die verschiedenen beruflichen T\u00e4tigkeiten der verstorbenen Person w\u00e4hrend ihres Erwerbslebens noch \u00fcber spezifische Risikofaktoren, denen diese Person ausgesetzt war.</p><p></p><p>Weiter sei darauf hingewiesen, dass die berufliche T\u00e4tigkeit und ihre gesundheitssch\u00e4digenden Wirkungen nicht nur die Lebenserwartung, sondern auch die Lebensqualit\u00e4t der betroffenen Personen beeinflussen. Der letztgenannte Punkt sollte ebenfalls in die Beurteilung des Bedarfs und des Ausmasses an Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber den \u00e4lteren Generationen unserer Gesellschaft einfliessen. F\u00fcr die Analyse des Einflusses der beruflichen Laufbahn auf die Lebensdauer und -qualit\u00e4t ist allerdings eine vertiefte Studie notwendig.</p><p></p><p>Der Bundesrat ist grunds\u00e4tzlich damit einverstanden, dass der Informationsstand im angesprochenen Bereich zu verbessern ist. Weil die f\u00fcr die genannte Studie erforderlichen Mittel nur unzureichend vorhanden sind, wird das Bundesamt f\u00fcr Statistik eine Kooperation mit der (universit\u00e4ren) Wissenschaft anstreben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(934934400000)\/","SubmittedBy":"Aguet Pierre","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(939340800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712741697870)\/","SubmissionDate":"\/Date(929491200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4519,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}