{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993402,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19993402,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"99.3402","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Expo.01","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat, zu folgenden Fragen und Aussagen Stellung zu nehmen:</p><p>- Teilt der Bundesrat die \u00dcberzeugung, dass die Expo.01 ein positives Signal f\u00fcr die Schweiz sein soll? Wie will der Bundesrat die finanziellen und organisatorischen Probleme l\u00f6sen, um das dringend notwendige Vertrauen und die positive Ausstrahlung der Expo.01 zu schaffen?</p><p>- Wie soll die Landesausstellung bei der schweizerischen Bev\u00f6lkerung \"ankommen\" und so viele Besucher anziehen, dass ein Gemeinschaftserlebnis resultiert und kein finanzielles Desaster entsteht?</p><p>- Ist heute das attraktive Ausstellungsangebot vorhanden, das Voraussetzung f\u00fcr ein positives Image und regen Besuch ist?</p><p>- Kreise, die sich durch \u00dcbernahme von Ausstellungsthemen und finanziell engagieren wollen, m\u00fcssen nun dringend wissen, ob es sinnvoll ist, weiter Managementkapazit\u00e4ten und Geld f\u00fcr dieses Projekt bereitzustellen. Die Zeit dr\u00e4ngt ausserordentlich.</p><p>- Kann die Landwirtschaft mit dem bestens geeigneten Standort Murten rechnen? Die r\u00e4umliche N\u00e4he von Expo.01 und Aktivit\u00e4ten der Landwirtschaft ausserhalb der Arteplages ist sehr zentral (gegenseitige Synergien). Allein in Murten stehen der Landwirtschaft gr\u00f6ssere Fl\u00e4chen inklusive Bauernhof zur Verf\u00fcgung.</p>","ReasonText":"<p>Das Projekt Expo.01 steht mindestens in einer Vertrauenskrise, nachdem anf\u00e4nglich durch mangelnde Sensibilit\u00e4t breite Kreise von m\u00f6glichen Besuchern, Sponsoren und \"Ausstellern\" verunsichert wurden. In Bezug auf Terminplan, Projekte, Realisierungsstand, Finanzen, Besucherzahlen usw. gibt es immer noch mehr Fragen als konkrete Antworten. Die Zeit f\u00fcr die Expo.01 wie auch f\u00fcr Interessenten zur \u00dcbernahme von Ausstellungsthemen wird extrem knapp. Sollen sie weiter personelle und finanzielle Mittel f\u00fcr dieses nicht gesicherte Grossprojekt bereitstellen?</p><p>Die Landwirtschaft als Gestalter eines Ausstellungsthemas muss nun dringend wissen, ob sie erw\u00fcnscht ist. Kann sie mit dem nat\u00fcrlicherweise g\u00fcnstigen Standort Murten rechnen?</p><p>Die Landwirtschaft ist gewillt und f\u00e4hig, einen attraktiven und originellen Auftritt im weiteren Rahmen der Expo.01 zu gestalten. Sie will auf keinen Fall das Thema Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Umwelt allein Coop \u00fcberlassen.</p><p>Die Landwirtschaft ist auch bereit, mit der Expo.01 zusammenzuarbeiten, und strebt keinen Alleingang an. Sie sieht daf\u00fcr auch gute Ans\u00e4tze. Ihre Botschaften sind formuliert, und die Vorw\u00fcrfe der Expo.01, Schlafen im Stroh, M\u00e4hdrescher und K\u00fche gen\u00fcgten nicht f\u00fcr eine Exposition, sind elit\u00e4r und im Ansatz \u00fcberheblich. Vermittelt werden sollen in anschaulicher Weise f\u00fcr ein breites Zielpublikum - es werden immerhin \u00fcber 10 Millionen Besucher erwartet - die folgenden Botschaften: Einheimische Produkte sind frisch, kontrolliert produziert, \u00f6kologisch und verursachen wenig negative und viele positive Externalit\u00e4ten. Die landwirtschaftliche Produktion ist mit vielf\u00e4ltigen Nebenleistungen verbunden, die nicht importiert werden k\u00f6nnen (Darstellung der Multifunktionalit\u00e4t). Die Landwirtschaft setzt sich permanent mit den unterschiedlichen Erwartungen an sie auseinander. Die Umsetzung der Botschaften soll nicht akademisch, abgehoben und elit\u00e4r erfolgen, sondern anschaulich und unterhaltend. Alle Sinne sollen angesprochen werden.</p><p>F\u00fcr die Realisierung eines attraktiven Ausstellungsteils ben\u00f6tigen wir nun wirklich jeden Tag. Andere Interessenten sind in der gleichen Lage.</p><p>Das Andauern des \"Schwebezustandes\" bringt die Expo.01 aus terminlichen Gr\u00fcnden in eine unkorrigierbare Situation.</p><p>Grunds\u00e4tzlich sch\u00e4tzen wir Sinn und Chancen einer Landesausstellung 2001 positiv ein. Wir sind bereit, uns f\u00fcr das Gelingen zu engagieren. Dies ist aber nur erfolgversprechend bei sofortiger Kl\u00e4rung wichtiger Fragen und Schaffung der notwendigen Vertrauensbasis.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Durch seine j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse hat der Bundesrat bekr\u00e4ftigt, dass er die Landesausstellung mittragen will. Die Landesausstellung soll f\u00fcr die Schweiz mit ihren vier Kultur- und Sprachregionen ein Ort der Begegnung sein und ein positives Signal f\u00fcr unser Land ausstrahlen. Gerade nach den langen Jahren der wirtschaftlichen Stagnation und an der Schwelle des neuen Jahrhunderts soll die Landesausstellung auf die Herausforderungen der nahen Zukunft aufmerksam machen, Vertrauen schaffen und einen Beitrag zu einer gemeinsamen Ausrichtung der Schweiz auf neue Ziele leisten.</p><p>Damit die organisatorischen und finanziellen Probleme der Exposition bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen, hat der Bundesrat entsprechende Massnahmen eingeleitet. Er hat den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten am 8. Oktober 1999 eine Botschaft \u00fcber einen Zusatzkredit von 250 Millionen Franken unterbreitet. Die Gew\u00e4hrung des Zusatzkredites soll an verschiedene Bedingungen, insbesondere bez\u00fcglich der Beiteiligung der Wirtschaft sowie weiterer Beitr\u00e4ge bzw. Einsparungen, gekn\u00fcpft werden. Zudem soll die Landesausstellung auf das Jahr 2002 verschoben werden, damit die Planung und die Vorbereitungen nicht unter allzu grossen Zeitdruck geraten und gleichzeitig die notwendigen Spar- und Redimensionierungsanstrengungen durch die Generaldirektion vorgenommen werden k\u00f6nnen.</p><p>Diese Massnahmen sollen dazu verhelfen, das Vertrauen der Wirtschaft in die Exposition zur\u00fcckzuerlangen, so dass sie sich mit dem n\u00f6tigen Engagement an der Exposition beteiligt.</p><p>In der Zwischenzeit setzt die Expo-Leitung alles daran, das Angebot an attraktiven, zukunftsgerichteten, spannenden und die gesamte Bev\u00f6lkerung interessierenden Ausstellungsprojekten, Veranstaltungen und Events zu bereichern und damit den erwarteten grossen Besucherstrom auszul\u00f6sen.</p><p>F\u00fcr die Ausstellung zum Thema Landwirtschaft liegt eine Projektskizze vor, welche im August 1999 anl\u00e4sslich der Vorstandssitzung der Agro-Marketing Suisse mit der k\u00fcnstlerischen Direktion der Expo er\u00f6rtert worden ist. Die Konzeption der Projektskizze \"Landwirtschaft\" verlangt grosse Freiheit in Bezug auf die Architektur und auf die Geb\u00e4udeh\u00fclle, was nicht bei jeder Arteplage im gleichen Masse gegeben ist. Deshalb ist ein Entscheid \u00fcber den Standort noch nicht gefallen. Er ist, wie f\u00fcr jedes Ausstellungsprojekt, in Absprache zwischen den Ausstellungspartnern und der Expo-Leitung zu treffen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(944006400000)\/","SubmittedBy":"K\u00fchne Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(945820800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779234559927)\/","SubmissionDate":"\/Date(936057600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4520,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}