{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=19993477,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":19993477,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"99.3477","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Erhaltung der Berufsf\u00e4higkeit von Frauen in der Familienphase","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der gezielten Weiterbildung von Frauen w\u00e4hrend der Familienphase kommt immer gr\u00f6ssere Bedeutung zu. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass diejenigen Frauen, die ihre Berufst\u00e4tigkeit (und Karriere) f\u00fcr eine bestimmte Zeit zur\u00fcckstellen, weil sie sich voll ihren Kindern widmen wollen, besonders darauf angewiesen sind, dass ihre Berufsf\u00e4higkeit erhalten bleibt. Soll die tats\u00e4chliche Gleichstellung gem\u00e4ss Artikel\u00a08 Absatz\u00a03 der neuen Bundesverfassung in Familie und Arbeit verwirklicht werden, muss dem Aspekt der Berufsf\u00e4higkeit der Frauen besondere Achtung geschenkt werden. Da zudem Artikel\u00a035 der neuen Bundesverfassung die Verwirklichung der Grundrechte durch Parlament und Bundesrat fordert, sind entsprechende Massnahmen zu ergreifen, soweit dies nicht schon bisher in ausreichendem Umfang geschehen ist. Der Bund ist hier zudem auch unter dem Stichwort \"lebenslange Weiterbildung\" speziell gefordert.</p><p>1. Gibt es Bundesprojekte, die Motivation und Anreiz zur Weiterbildung schaffen, damit die Berufsf\u00e4higkeit erhalten bleibt und ein qualifizierter Wiedereinstieg m\u00f6glich wird?</p><p>2. Gibt es messbare Erfolge derartiger Bundesprojekte?</p><p>3. Ist der Bundesrat gewillt, derartige Projekte in Zukunft vermehrt und gezielter zu f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bund f\u00fchrt selbst keine spezifischen Projekte zur Erhaltung der Berufsf\u00e4higkeit von Frauen in der Familienphase im Hinblick auf einen qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg.</p><p>Hingegen werden solche Projekte mit Hilfe von Subventionen vom Bund finanziell unterst\u00fctzt. Im Rahmen der Sondermassnahmen zugunsten der beruflichen Weiterbildung 1990-1996 wurde der berufliche Wiedereinstieg gef\u00f6rdert. Unterst\u00fctzt wurde beispielsweise ein Projekt des Vereins M\u00fctterzentrum der Stadt Bern, das die Qualifikation von mitarbeitenden M\u00fcttern und V\u00e4tern bezweckte und ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern bzw. den totalen Ausstieg nach M\u00f6glichkeit verhindern sollte.</p><p>Seit dem 1. Juli 1996 vergibt der Bund aufgrund der Artikel\u00a014 und 15 des Gleichstellungsgesetzes zudem Finanzhilfen f\u00fcr Projekte und Beratungsstellen, die zur Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben beitragen. F\u00fcnf bisher bewilligte Projekte betreffen die in der Haus- und Familienarbeit erworbenen (Schl\u00fcssel-)Qualifikationen und haben zum Ziel, den Transfer dieser Qualifikationen in die Arbeitswelt zu erm\u00f6glichen. Ein Projekt will z. B. einen Lehrgang in Hauswirtschaft entwickeln, welcher in Modulen absolviert und mit einem eidgen\u00f6ssischen F\u00e4higkeitszeugnis abgeschlossen werden kann. Ein anderes Projekt verfolgt die Konzeption und Einf\u00fchrung einer Weiterbildung im Baukastensystem zur schulischen Heilp\u00e4dagogin. Diese Weiterbildung richtet sich ausdr\u00fccklich an Legasthenie- und Dyskalkulietherapeutinnen mit Familienpflichten. Ein weiteres Projekt hat den Aufbau eines Weiterbildungszentrums f\u00fcr Frauen in verschiedenen Lebensphasen und mit verschiedenen Bildungsbed\u00fcrfnissen zum Ziel. Es werden aber auch Beratungsstellen unterst\u00fctzt, welche sich mit der Frage der Weiterbildung und des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen in der Familienphase befassen. Bisher haben f\u00fcnfzehn solche Beratungsstellen Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz erhalten.</p><p>Das Projekt zur Modularisierung der beruflichen Weiterbildung erscheint zwar nicht unter dem Titel der Frauenf\u00f6rderung, doch hat es seinen Ausgangspunkt im Anliegen, Frauen nach der Familienphase die Wiederaufnahme der Erwerbst\u00e4tigkeit zu erleichtern und ihnen flexiblere Qualifizierungsformen anzubieten.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) hat einen Aktionsplan zur Chancengleichheit von Frauen und M\u00e4nnern an den Fachhochschulen erarbeitet. Auf der Grundlage dieses Aktionsplanes wird das BBT von den Fachhochschulen eingereichte Projekte zur F\u00f6rderung der Gleichstellung finanziell unterst\u00fctzen; eine eigens daf\u00fcr vorgesehene Arbeitsgruppe wird entsprechende Gesuche pr\u00fcfen und sich zu einer m\u00f6glichen finanziellen Unterst\u00fctzung \u00e4ussern.</p><p>Im Rahmen der Aktiven Arbeitsmarktlichen Massnahmen wirken sich die \u00dcbungsfirmen und - in geringerem Ausmass - auch die Berufspraktika im Sinne der Interpellantin aus. In \u00dcbungsfirmen k\u00f6nnen sich Personen, die nach einer l\u00e4ngeren Pause wieder eine Erwerbst\u00e4tigkeit aufnehmen wollen, sowie Personen, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben, Berufserfahrung erwerben. Zurzeit bieten 42 \u00dcbungsfirmen rund 680 kaufm\u00e4nnische, technische und handwerkliche Trainingspl\u00e4tze an. In den Ausbildungspraktika wird die berufliche Qualifikation w\u00e4hrend maximal drei Monaten vervollst\u00e4ndigt oder verbessert. 1998 haben rund 700 Personen von diesem Angebot Gebrauch gemacht.</p><p>Der Schweizerische Nationalfonds schreibt in den Bereichen Biologie und Medizin sowie Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften j\u00e4hrlich eine beschr\u00e4nkte Anzahl Marie-Heim-V\u00f6gtlin-Beitr\u00e4ge aus. Die Beitr\u00e4ge sind vor allem als Wiedereinstieg f\u00fcr gut qualifizierte Biologinnen, Medizinerinnen, Mathematikerinnen sowie Natur- und Ingenieurwissenschafterinnen mit Abschluss (Diplom- oder Doktorexamen) gedacht, die nach einem meist famili\u00e4r bedingten Unterbruch ihrer wissenschaftlichen Arbeiten oder nach einer stark reduzierten T\u00e4tigkeit ihren Beruf wieder aufnehmen wollen. </p><p>2. Alle vom Bund unterst\u00fctzten Projekte werden in der Regel einer Evaluation unterzogen. Diese fiel bei den erw\u00e4hnten Projekten im Grossen und Ganzen positiv aus. Zu den einzelnen Projekten k\u00f6nnen die mit dem Vollzug betrauten Dienststellen des Bundes im Detail Auskunft erteilen.</p><p>3. Der Bundesrat unterst\u00fctzt das Anliegen der Interpellantin. Im Entwurf zum neuen Berufsbildungsgesetz hat er in Artikel\u00a033 eine F\u00f6rderkompetenz f\u00fcr die Weiterbildung vorgesehen und dabei ausdr\u00fccklich auf die Bed\u00fcrfnisse von Personen hingewiesen, die nach einer vor\u00fcbergehenden Einschr\u00e4nkung oder Aufgabe der Berufst\u00e4tigkeit aufgrund famili\u00e4rer Pflichten den beruflichen Wiedereinstieg anstreben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(944438400000)\/","SubmittedBy":"Vallender Dorle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(960163200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235231657)\/","SubmissionDate":"\/Date(938390400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4521,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}