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September 2000 einen ersten Bericht vorzulegen, der die folgenden Fragen beantwortet:</p><p>1. Welches sind die raumordnungspolitischen Auswirkungen der bilateralen Vertr\u00e4ge mit der EU auf die Grenzkantone?</p><p>2. Welche Konsequenzen zieht der Bundesrat daraus f\u00fcr seine eigene Raumordnungspolitik (Grundz\u00fcge der Raumordnung Schweiz)?</p><p>3. Wie sind die mit den bilateralen Vertr\u00e4gen verbundenen \u00d6ffnungen im Hinblick auf die Entwicklungsvorstellungen, die Raumordnungs- und Bodenpolitik zu beurteilen?</p>","ReasonText":"<p>Die Umsetzung der bilateralen Abkommen mit der EU wird erhebliche r\u00e4umliche Auswirkungen haben, die indessen je nach Grenzkanton unterschiedlich ausfallen werden. Die in einer \u00dcbergangsphase zu erwartende Zunahme des Schwerverkehrs d\u00fcrfte beispielsweise die Bereitstellung von Stau- und Warter\u00e4umen sowie ein gezieltes Verkehrsmanagement erforderlich machen. Auch die Ver\u00e4nderungen beim Status der Grenzg\u00e4nger d\u00fcrften Auswirkungen auf den regionalen Pendlerverkehr und die Wohnungsm\u00e4rkte haben.</p><p>Die m\u00f6glichen Probleme und Aufgaben sollten rechtzeitig festgestellt und gemeinsam mit den betroffenen Kantonen gel\u00f6st werden. Bei der Erarbeitung von Entwicklungsstrategien ist eine Vernetzung der Grenzregionen anzustreben. Dabei kommt der \u00fcberregionalen, grenz\u00fcberschreitenden und internationalen Zusammenarbeit grosse Bedeutung zu (vgl. auch Europ\u00e4isches Raumentwicklungskonzept, Eurek).</p><p>Es ist unerl\u00e4sslich, dass der Bundesrat m\u00f6glichst rasch nach einer allf\u00e4lligen Referendumsabstimmung einen zusammenfassenden Bericht vorlegt, damit die n\u00f6tigen Massnahmen eingeleitet werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat unter der Bedingung entgegenzunehmen, dass der Termin f\u00fcr die Erarbeitung eines Berichtes \u00fcber die r\u00e4umlichen Auswirkungen der bilateralen Vertr\u00e4ge auf Mitte 2002 verschoben wird. Einerseits muss die Ratifikation dieser Vertr\u00e4ge abgewartet werden, bevor deren r\u00e4umliche Auswirkungen untersucht werden k\u00f6nnen, andererseits ist es mit Blick auf die knappen Kapazit\u00e4ten innerhalb der Bundesverwaltung nicht m\u00f6glich, den gew\u00fcnschten Bericht bis zum 1. September 2000 zu erarbeiten.","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(944006400000)\/","SubmittedBy":"Hofmann Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1054684800000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750818127110)\/","SubmissionDate":"\/Date(939254400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4521,"SubmissionLegislativePeriod":45,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}