{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20000425,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20000425,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"00.425","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Unterricht der Amtssprachen des Bundes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a021bis des Gesch\u00e4ftsverkehrsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative in der Form des ausgearbeiteten Entwurfes ein:</p><p>Neuer Artikel\u00a070 Absatz\u00a03bis der Bundesverfassung:</p><p>Die Kantone sorgen daf\u00fcr, dass als zweite Sprache jeweils eine der Amtssprachen des Bundes unterrichtet wird.</p>","ReasonText":"<p>Mit dieser Initiative soll Artikel\u00a070 der Bundesverfassung, der die Sprachen betrifft, erg\u00e4nzt werden. Nach  diesem Antrag haben die Kantone daf\u00fcr zu sorgen, dass als zweite Sprache eine der Amtssprachen des Bundes unterrichtet wird.</p><p>Es ergibt in der Tat keinen Sinn, in Artikel\u00a070 Absatz\u00a03 die Verst\u00e4ndigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften in den Vordergrund zu stellen, wenn man nicht gleichzeitig die Mittel schafft, dieses Ziel, das f\u00fcr unser Land von fundamentaler Bedeutung ist, auch zu erreichen.</p><p>Das wichtigste Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist nun aber gerade der Unterricht einer anderen Amtssprache des Bundes, denn er ist Voraussetzung der Verst\u00e4ndigung zwischen den Sprachgemeinschaften.</p><p>Der Antrag geht \u00fcbrigens in die gleiche Richtung wie die Richtlinien des Europarates, nach denen jedes Kind die M\u00f6glichkeit haben soll, neben der Muttersprache auch die Sprache des Nachbarn zu lernen. F\u00fcr uns Schweizerinnen und Schweizer heisst das Franz\u00f6sisch,  Deutsch oder Italienisch - und eine andere internationale Sprache, z. B. Englisch.</p><p>Dieses Anliegen teilen auch die Verst\u00e4ndigungskommissionen der eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te, die in ihrem Bericht vom Oktober 1993 verschiedene Massnahmen zum Unterricht der Landessprachen vorschlagen.</p><p>Der Unterricht einer zweiten Amtssprache des Bundes ist in allen Kantonen des Landes \u00fcblich und kann gewissermassen als Tradition betrachtet werden.</p><p>Diese Bestimmung findet sich \u00fcbrigens auch in der Verordnung \u00fcber die schweizerische Maturit\u00e4tspr\u00fcfung, was zeigt, dass sie in keiner Weise revolution\u00e4r ist.</p><p>Der Vorschlag entspricht auch einem Anliegen des Bundesrates, der auf Seite 8 seiner Botschaft zur neuen Bundesverfassung festh\u00e4lt: \"Die Verfassungsreform ist auch Anlass .... aufzuzeigen, was den Zusammenhalt der 'Willensnation Schweiz' sichert.\"</p><p>Die Initiative sollte keinesfalls als Angriff auf das Englische oder auf die Kantone verstanden werden, die zu Recht Schulversuche mit Fr\u00fchenglisch wagen. Man sollte sie vielmehr als konstruktiven Beitrag verstehen, dessen Ziel es ist, allen Schweizerinnen und Schweizern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich besser verstehen und kennen zu lernen, damit sie weiterhin Lust darauf haben, zusammenzuleben. Es geht um die Frage des nationalen Zusammenhalts, der f\u00fcr die Zukunft unseres Landes und seine kulturelle Vielfalt von Bedeutung ist.</p><p>Es ist klar, dass die Initiative ein wenig an der Schulhoheit der Kantone nagt. Dieser Eingriff ist allerdings minim im Vergleich zum Interesse, das wir alle daran haben, dass der Zusammenhalt in unserem Lande erhalten und sogar verst\u00e4rkt wird. F\u00fcr Eingriffe in die kantonale Hoheit gibt es \u00fcbrigens in unserer Bundesverfassung noch andere Beispiele: So erm\u00e4chtigt Artikel\u00a068 Absatz\u00a03 den Bund, Vorschriften \u00fcber den Jugendsport zu erlassen, und gibt ihm somit die M\u00f6glichkeit, den Kantonen den Sportunterricht in den Schulen vorzuschreiben.</p><p>Soll Artikel\u00a070 Absatz\u00a03, der Bund und Kantone beauftragt, die Verst\u00e4ndigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften zu f\u00f6rdern, nicht nur ein frommer Wunsch bleiben, so ist es unbedingt notwendig, von den Kantonen zu verlangen, als zweite Sprache eine der anderen Amtssprachen des Bundes zu unterrichten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Berberat Didier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1198226057527)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":null,"Category":"V","Modified":"\/Date(1712774804670)\/","SubmissionDate":"\/Date(961545600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4603,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}