{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20001112,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20001112,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"00.1112","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"F\u00f6rderkampagne f\u00fcr die Ausbildungen in den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Schulen im Gesundheitsbereich und insbesondere Pflegeschulen beklagen sich in der ganzen Schweiz zunehmend \u00fcber Schwierigkeiten, gen\u00fcgend Auszubildende rekrutieren zu k\u00f6nnen. Angesichts des jetzt schon herrschenden Pflegenotstandes in Schweizer Spit\u00e4lern wird der sinkende Nachwuchs in wenigen Jahren zu noch prek\u00e4reren Verh\u00e4ltnissen in der Gesundheitsversorgung unserer Bev\u00f6lkerung f\u00fchren.</p><p>Die Ausbildung in den nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufen befindet sich bis zum baldigen Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes noch in kantonaler Obhut, jedoch wird der Bund innert weniger Jahre die Verantwortung auch f\u00fcr die Ausbildung im Gesundheitsbereich \u00fcbernehmen. Der bevorstehende Systemwechsel hat in weiten Kreisen eine enorme Verunsicherung ausgel\u00f6st, die sich u. a. an der r\u00fcckl\u00e4ufigen Zahl von Interessierten f\u00fcr Pflegeausbildungen zeigt. Andererseits investiert der Bund hohe Summen, um Lehrstellen attraktiv zu machen. Da in der jetzigen Lehrstellenkampagne des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie die Gesundheitsberufe nicht ber\u00fccksichtigt sind, erw\u00e4chst den Gesundheitsberufen dadurch Konkurrenz, und es besteht die Gefahr einer Abwerbung potenzieller Interessentinnen und Interessenten. \u00dcberdies ist noch unklar, ob im Lehrstellenbeschluss II eine neue Werbekampagne bewilligt werden wird. Und diese soll, wenn \u00fcberhaupt, eher auf Arbeitgeber als spezifisch auf die Auszubildenden ausgerichtet sein.</p><p>F\u00fcr die Gesundheitsberufe besteht dringender Handlungsbedarf. Das Problem stellt sich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - in allen Kantonen und ist deshalb sinnvollerweise gesamtschweizerisch anzugehen.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten: </p><p>1. Teilt er die geschilderte Beurteilung der Situation?</p><p>2. Ist er bereit, in Zusammenarbeit mit den Kantonen eine F\u00f6rderkampagne zugunsten der nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufe einzuleiten?</p><p>3. Sieht er andere M\u00f6glichkeiten, wie das Problem angegangen werden k\u00f6nnte?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Auf Beginn dieses Jahres ist die neue Bundesverfassung in Kraft getreten. Bez\u00fcglich Berufsbildung fallen deshalb die Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst k\u00fcnftig in die Regelungskompetenz des Bundes.</p><p>Das aktuelle Berufsbildungsgesetz schliesst aber u. a. den Gesundheitsbereich noch aus seinem Geltungsbereich aus; deshalb kann der Bund erst Vorschriften \u00fcber die Bildung im nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitswesen erlassen, wenn das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft tritt.</p><p>Hingegen kann der Bund bereits jetzt im Rahmen des Bundesbeschlusses vom 18. Juni 1999 \u00fcber Massnahmen zur Verbesserung des Lehrstellenangebotes und zur Entwicklung der Berufsbildung (Lehrstellenbeschluss II, LSB II) zugunsten des Gesundheitsbereiches aktiv werden.</p><p>Zu den einzelnen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Es ist dem Bundesrat bewusst, dass es im Gesundheitsbereich gegenw\u00e4rtig schwierig ist, qualifiziertes Personal zu rekrutieren, und dass die Schulen, insbesondere die Pflegeschulen, sich beklagen, dass nicht gen\u00fcgend Personen Interesse an einer entsprechenden Bildung bekunden.</p><p>Allerdings teilt der Bundesrat die in der Einfachen Anfrage ge\u00e4usserte Meinung nicht, dies sei auf die k\u00fcnftige Unterstellung des Gesundheitswesens unter eidgen\u00f6ssisches Berufsbildungsrecht zur\u00fcckzuf\u00fchren; auch andere Wirtschaftszweige bekunden M\u00fche, Personal und beruflichen Nachwuchs zu rekrutieren; dies gilt f\u00fcr viele gewerbliche Berufe sowie insbesondere auch f\u00fcr den Bereich der Kerninformatik.</p><p>Der Bundesrat geht deshalb vielmehr davon aus, dass der neue Mangel an qualifizierten Personen in erster Linie auf die verbesserte allgemeine Wirtschaftslage zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.</p><p>2. Der Bundesrat schliesst eine in Zusammenarbeit mit den Kantonen durchzuf\u00fchrende F\u00f6rderkampagne zugunsten der nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufe nicht von vornherein aus.</p><p>Es liegt aber an den interessierten Kreisen des Gesundheitswesens (Kantone, Organisationen, Berufsverb\u00e4nde usw.), die erforderlichen Schritte einzuleiten. Das f\u00fcr den LSB II zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie pr\u00fcft entsprechende Projektgesuche gerne. N\u00e4here Angaben k\u00f6nnen der Website www.apa2.ch entnommen werden.</p><p>3. Aufgrund der eingangs geschilderten Rechtslage sieht der Bundesrat keine M\u00f6glichkeit, ausserhalb des Rahmens des LSB II Massnahmen zur Verbesserung des Arbeits- und Lehrstellenmarktes im Gesundheitsbereich zu treffen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(974851200000)\/","SubmittedBy":"St\u00e4helin Philipp","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(974851200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1779235325400)\/","SubmissionDate":"\/Date(970704000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4604,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}