{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003211,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20003211,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"00.3211","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Freiwilligenarbeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen umfassenden Bericht \u00fcber das in der Schweiz in unterschiedlichsten Bereichen erbrachte freiwillige und ehrenamtliche Engagement zu unterbreiten, der auch eine Kl\u00e4rung der Begriffe enth\u00e4lt und Massnahmen aufzeigt, mit denen diesem Engagement zu dem ihm geb\u00fchrenden Stellenwert in der Gesellschaft verholfen werden kann.</p><p>Unter anderem sind folgende Fragen zu beantworten:</p><p>- Was ist der Umfang dieses Engagements im formellen und informellen Sektor?</p><p>- Welche Art von freiwilligem Engagement wird bereits heute vom Bund gef\u00f6rdert?</p><p>- Welche Art von freiwilligem Engagement wird im Rahmen der Bundesverwaltung zu welchen Bedingungen erbracht und erm\u00f6glicht?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich des Stellenwertes der ehrenamtlichen und freiwilligen unbezahlten Leistungen f\u00fcr die Gesellschaft bewusst. Der gesellschaftliche und \u00f6konomische Wert dieser unbezahlten Arbeiten ist gross, sowohl f\u00fcr die Nutzniessenden als auch f\u00fcr die Ausf\u00fchrenden. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) sch\u00e4tzt den Geldwert dieser unbezahlten T\u00e4tigkeiten f\u00fcr das Jahr 1997 auf 19,4 Milliarden Franken.</p><p>Die Datenbasis f\u00fcr diese Berechnungen bildet ein Spezialmodul zum Thema \"Unbezahlte Arbeit\", welches in eine Umfrage von 1997 des BFS bei einer Stichprobe von Arbeitskr\u00e4ften in der Schweiz, der so genannten Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung, eingebaut wurde; diese Umfrage wird alle drei Jahre wiederholt. Im Rahmen dieses Frageblocks wurden Daten zu ehrenamtlichen und freiwilligen sowie zu informellen unbezahlten T\u00e4tigkeiten erhoben. Angesichts der Tatsache, dass drei Viertel der geleisteten unbezahlten Arbeiten die Haus- und Familienarbeit ausmacht, konnten nur die n\u00f6tigsten Angaben zu ehrenamtlichen und freiwilligen sowie informellen unbezahlten T\u00e4tigkeiten erhoben werden. Es steht somit eine regelm\u00e4ssige Informationsgrundlage zur Verf\u00fcgung, mit der der Umfang des Engagements in der Freiwilligenarbeit hochgerechnet werden kann. Diese als minimal zu bezeichnenden Informationen gen\u00fcgen jedoch nicht, um die Freiwilligenarbeit im formellen und informellen Sektor vertieft und umfassend beschreiben und analysieren zu k\u00f6nnen, wie dies in der Motion verlangt wird.</p><p>Das BFS hat zu dieser Thematik 1999 zwei Publikationen ver\u00f6ffentlicht (\"Unbezahlt - aber trotzdem Arbeit. Zeitaufwand f\u00fcr Haus- und Familienarbeit, Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe\", BFS, Neuch\u00e2tel 1999 und \"Monet\u00e4re Bewertung der unbezahlten Arbeit. Eine empirische Analyse f\u00fcr die Schweiz anhand der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung\", BFS, Neuch\u00e2tel 1999). Es ist vorgesehen, diese Informationen alle drei Jahre zu publizieren. Zudem k\u00f6nnen voraussichtlich Ende 2002 Ergebnisse der Volksz\u00e4hlung 2000 ver\u00f6ffentlicht werden, in der erstmals eine Frage nach dem Umfang der Hausarbeit und den freiwilligen T\u00e4tigkeiten gestellt wird. Diese Resultate werden u. a. dazu dienen, den Geldwert der Freiwilligenarbeit auf der Grundlage einer Vollerhebung zu berechnen.</p><p>Allerdings sind bei der Freiwilligenarbeit weitere Aspekte zu ber\u00fccksichtigen. Von grosser Bedeutung sind insbesondere die indirekten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Zu denken ist beispielsweise an indirekte Effekte auf die Schwarzarbeit, die Erwerbsquote, das Bildungswesen, die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern oder auf die Arbeitszeit. \u00dcber die quantitativen Auswirkungen dieser indirekten Effekte ist noch wenig bekannt, weshalb der Bundesrat einen Bericht mit einer solchen erweiterten Thematik begr\u00fcssen w\u00fcrde.</p><p>Der Bericht k\u00f6nnte zudem auch zeigen, wie im Rahmen des Personalrechtes des Bundes dem Bundespersonal bereits heute Freiwilligenarbeit erm\u00f6glicht wird, so z. B. im Zusammenhang mit der Urlaubsregelung bei der Aus\u00fcbung eines \u00f6ffentlichen Amtes, bei internationalen Eins\u00e4tzen des Schweizerischen Katastrophenhilfekorps oder bei friedenserhaltenden Aktionen usw.</p><p>Die Zentralstelle f\u00fcr Familienfragen im Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherung unterst\u00fctzt eine Reihe von Dachverb\u00e4nden, die im Bereich der Familienpolitik aktiv sind. In diesen Organisationen wird ein \u00fcberwiegender Teil der Arbeit ehrenamtlich geleistet. Angesichts der lokalen und kantonalen Verankerung der Dachverb\u00e4nde ist jedoch eine Erfassung der ehrenamtlichen Arbeit mit unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigem Aufwand verbunden.</p><p>Mit der 10. AHV-Revision wurde die Betreuungsgutschrift eingef\u00fchrt und damit die Wichtigkeit der Betreuungsarbeit f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Verwandte in der Familie anerkannt. Zudem f\u00f6rdern AHV und IV bereits seit Jahren in betr\u00e4chtlichem Ausmass die Alters- und die Invalidenhilfe. Diverse unterst\u00fctzte Organisationen, die in diesen Bereichen t\u00e4tig sind (Selbsthilfeorganisationen, Schweizerisches Roten Kreuz, Pro Senectute usw.), haben u. a. zum Ziel, Freiwilligenarbeit zu erm\u00f6glichen. Da aber die freiwillige Arbeit auf lokaler Ebene und somit sehr dezentral erfolgt, w\u00fcrde eine Erfassung vom Bund her einen unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Aufwand erfordern.</p><p>Die Erarbeitung eines umfassenden Berichtes, in dem die Thematik der Freiwilligenarbeit systematisch und koh\u00e4rent behandelt und die in der Motion aufgeworfenen Fragen vertieft beantwortet w\u00fcrden, w\u00e4re mit einigem Aufwand verbunden, da in den Informationsgrundlagen noch etliche L\u00fccken bestehen. Diese Ressourcen stehen der Bundesverwaltung in dieser Legislaturperiode grunds\u00e4tzlich nicht zur Verf\u00fcgung. Der Bundesrat ist jedoch bereit zu pr\u00fcfen, ob und wie mit den vorhandenen Ressourcen und den bestehenden, allerdings l\u00fcckenhaften Informationen ein aussagekr\u00e4ftiger Bericht erstellt werden k\u00f6nnte.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(960854400000)\/","SubmittedBy":"NR 00.016-Nationalrat","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1118102400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1750815804410)\/","SubmissionDate":"\/Date(959558400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4603,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}