{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20003310,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20003310,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"00.3310","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Zukunft f\u00fcr die Betreiber touristischer Transportanlagen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die touristischen Transportanlagen haben M\u00fche, sich zu finanzieren, und die Tourismusbranche ist davon stark betroffen. Sollte man sich nicht dar\u00fcber Gedanken machen und die n\u00f6tigen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Aufstellung einer \"Mannschaft\" schaffen, die f\u00e4hig ist, an der Meisterschaft auf dem internationalen Tourismusmarkt teilzunehmen, statt unsere besten Spieler von anderen Mannschaften zu g\u00fcnstigen Bedingungen abwerben zu lassen?</p>","ReasonText":"<p>Da die touristischen \u00dcbernachtungen in der Schweiz trotz eines zaghaften, wenn auch sp\u00fcrbaren wirtschaftlichen Aufschwungs stagnieren, ist die Verschuldung der Gesellschaften f\u00fcr touristische Transportanlagen weiter angestiegen, w\u00e4hrend das Eigenkapital praktisch unver\u00e4ndert blieb.</p><p>Heute:</p><p>- erreichen nur 25 Prozent der Unternehmen einen Umsatz von \u00fcber 5 Millionen Franken;</p><p>- sind 32 Prozent der Unternehmen (mit \u00fcber 1000 Angestellten) in ihrer Existenz ernsthaft bedroht;</p><p>- sind 30 Prozent der Unternehmen (mit 2434 Angestellten) massiv verschuldet.</p><p>Auch wenn klar ist, dass es keine pfannenfertigen L\u00f6sungen f\u00fcr s\u00e4mtliche touristischen Transportanlagen gibt, ist es doch dringend n\u00f6tig, alle Projekte zu unterst\u00fctzen, die den Branchenleadern unter diesen Gesellschaften den internationalen Anschluss erm\u00f6glichen.</p><p>Bietet nicht gerade auch der Bedarf an Geldmitteln, die diese Gesellschaften bitter n\u00f6tig h\u00e4tten, um ihre Modernisierungsprogramme in Angriff zu nehmen, eine gute Gelegenheit f\u00fcr gegenseitige Ann\u00e4herung? Damit er\u00f6ffnet sich n\u00e4mlich die M\u00f6glichkeit:</p><p>- in der Schweiz ein Kompetenzzentrum zu schaffen;</p><p>- sich mit einem leistungsstarken Marketinginstrument zu versehen, das \u00fcber kombinierte Angebote verf\u00fcgen w\u00fcrde, die \"Schweiz Tourismus\" heute nicht verkaufen kann, weil die Gesellschaft das Basisprodukt nicht unter Kontrolle hat;</p><p>- das Label \"Schweiz Tourismus\" aufzuwerten;</p><p>- Synergieeffekte zu erzeugen, welche die Rentabilit\u00e4t der betroffenen Gesellschaften erh\u00f6hen w\u00fcrden;</p><p>- eine attraktivere Finanzierungsplattform zu schaffen.</p><p>Die Schweiz hat in der Welt nach wie vor ein gutes Qualit\u00e4tsimage. Um dieses zu schaffen, brauchte sie Jahrzehnte. Viele Unternehmen repr\u00e4sentieren dieses Label: Swissair, Swisscom, Swatch, Swisshotel usw. Die Konkurrenz hat dies sehr wohl verstanden und bereits ein Auge auf die Schweiz geworfen. In letzter Zeit haben Privatinvestoren f\u00fcnf der ber\u00fchmtesten schweizerischen Grandhotels aufgekauft. Bis sie sich \"Swisspalace\" nennen, fehlt nur noch ein kleiner Schritt. Ebenso hat die Compagnie des Alpes, die T\u00e9l\u00e9verbier kontrolliert, bereits eine \"Swissalp\"-Holding mit Sitz in Genf gegr\u00fcndet. Die strategischen Visionen der Compagnie des Alpes, die indirekt im Besitz des franz\u00f6sischen Staates steht, sind legitim und clever. Aber was wird mit \"Schweiz Tourismus\" geschehen, wenn sich \"Swissalp\" bei den wichtigsten Reiseveranstaltern als f\u00fchrende Gesellschaft auf dem schweizerischen Markt positionieren wird?</p><p>Hat man mit der Bezeichnung \"Swissalp\" nicht ein Label gefunden, das eindeutig mit Qualit\u00e4t identifiziert wird und per Assoziation viel Goodwill ausl\u00f6sen kann, was nicht zu untersch\u00e4tzen ist? Wie soll \"Schweiz Tourismus\" seine Destinationen noch verkaufen k\u00f6nnen, wenn die wichtigsten Reiseveranstalter mit \"Swissalp\" bereits Vertr\u00e4ge geschlossen haben, welche ein franz\u00f6sisch-schweizerisch-italienisches Angebot kombinieren?</p><p>Warum 190 Millionen Franken in \"Schweiz Tourismus\" hineinpumpen und den Ruf des Schweizer Tourismus noch mehr aufpolieren, bloss damit sich andere daran gratis oder jedenfalls ohne Goodwill bedienen k\u00f6nnen?</p><p>Berauben wir uns nicht des besten Mittels, unseren Schweizer Tourismus zu propagieren, wenn wir die Kontrolle \u00fcber die prestigetr\u00e4chtigsten Gesellschaften f\u00fcr touristische Transportanlagen verlieren?</p><p>K\u00f6nnten wir nicht das mit der Bezeichnung \"Swiss\" verbundene Image Gewinn bringend nutzen, indem wir finanzielle Beteiligungen an den wichtigsten Gesellschaften f\u00fcr touristische Transportanlagen, mit denen wir die betreffenden Unternehmen kontrollieren k\u00f6nnen, in einer Holding zusammenschliessen? Wie hoch m\u00fcsste ihr Wert veranschlagt werden?</p><p>Das ist schwer zu sagen; bestimmt aber hoch genug, um Investoren anzulocken und damit zu vermeiden, dass der Staat die f\u00fchrenden Gesellschaften, in die er sich nicht einmischen sollte, massiv subventionieren muss und dass er sich in einer Spirale der Subventionierung der Kleinsten verliert, die vom Schub nicht mehr profitieren k\u00f6nnen, den die Positionierung der gr\u00f6ssten Gesellschaften auf dem Weltmarkt hervorruft.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der touristischen Transportanlagen f\u00fcr die Wirtschaft der alpinen Regionen bewusst. Deshalb ist der in der vorliegenden Interpellation enthaltene Wunsch nach g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen verst\u00e4ndlich.</p><p>Der neue Artikel\u00a087 der Bundesverfassung schafft die verfassungsrechtliche Grundlage zum Erlass eines Seilbahngesetzes, welches gegenw\u00e4rtig in Ausarbeitung ist. Dieses Gesetz wird sich vornehmlich mit Fragen des Verfahrens, der Sicherheit und der Zust\u00e4ndigkeiten befassen. Die Bedeutung der touristischen Transportanlagen innerhalb der Wirtschaft der alpinen Regionen k\u00f6nnte im Rahmen der damit verbundenen Debatte er\u00f6rtert werden.</p><p>Grunds\u00e4tzlich muss festgehalten werden, dass die allgemeine Organisation und der Betrieb von touristischen Transportanlagen in der Zust\u00e4ndigkeit des privaten Sektors liegt.</p><p>Zudem verweist der Bundesrat auf seine Antwort auf die Interpellation Epiney (00.3351, Zukunft f\u00fcr die Betreiber touristischer Transportanlagen).</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(968803200000)\/","SubmittedBy":"Vaudroz Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(985305600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":null,"Category":null,"Modified":"\/Date(1712736289697)\/","SubmissionDate":"\/Date(961545600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4603,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":null}}