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Iv.","Title":"Freie Wahl des Namens der Kinder","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die vorliegende Parlamentarische Initiative verlangt, das Gesetz so zu \u00e4ndern, dass Kinder, deren Eltern in ehe\u00e4hnlicher Gemeinschaft leben, auf Wunsch der Eltern wieder den Familiennamen des Vaters tragen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Der Sachverhalt ist einfach: Nora wurde am 31. Dezember 2000 geboren. Ihr Vater hat sie vor ihrer Geburt, am 22. Dezember 2000, rechtlich anerkannt. Bei dieser Gelegenheit wollten die Eltern ihr den Familiennamen des Vaters geben. Die kommunalen und kantonalen Beh\u00f6rden haben dies mit Hinweis auf das geltende Gesetz abgelehnt. Noras Eltern hatten am 22. Dezember 2000, zeitgleich mit dem Anerkennungsschein, einen Brief mit ihrem Gesuch bei der Gemeinde Meinier, wo sie wohnhaft sind, abgegeben. In diesem Brief legen sie die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihr Gesuch dar. Hier eine Zusammenfassung: Pierre H. hat zwei Kinder aus einer fr\u00fcheren Ehe, die mehrere Tage pro Woche im Haushalt des neuen Paares leben. Diese Kinder tragen beide den Namen des Vaters. Als Zeichen der Zusammengeh\u00f6rigkeit der Familie und um zu verhindern, dass sich die Kinder ungleich behandelt f\u00fchlen, m\u00f6chten Noras Eltern, dass alle drei Kinder den gleichen Familiennamen tragen. F\u00fcr Noras Eltern ist es \u00e4usserst wichtig, dass die Geschwister eine wirkliche Familie bilden, und der Familienname stellt daf\u00fcr ein notwendiges Element dar.</p><p>F\u00fcr die Mutter des Kindes, Emmanuelle M., ist es absolut grundlegend, dass ihre Tochter nicht den Namen ihres Grossvaters m\u00fctterlicherseits tr\u00e4gt. In der Tat m\u00f6chte sie aus psychologischen und kulturellen Gr\u00fcnden nicht, dass ihr eigener Vater, Roland M., ihrem Kind durch den Familiennnamen n\u00e4her steht als sein wirklicher Vater, Pierre H.</p><p>Ausserdem hat Pierre H. zwei P\u00e4sse, den Schweizer Pass und den italienischen Pass. Nach italienischem Recht kann Nora den Namen ihres Vaters tragen, sofern sie den italienischen Pass besitzt. Dadurch entsteht ein Widerspruch zu ihrem Schweizer Pass.</p><p>Es scheint klar, dass die Realisierung des gemeinsamen Wunsches der Eltern durch das Gesetz behindert wird. Eine positive Antwort auf ihr Gesuch w\u00fcrde weder Nora noch die beiden anderen Kinder noch die Eltern benachteiligen. Demzufolge scheint es richtig, diesen Teil des Gesetzes so zu \u00e4ndern, dass den Eltern erm\u00f6glicht wird, frei \u00fcber den Familiennamen ihres Kindes zu entscheiden. Im \u00dcbrigen bestand diese M\u00f6glichkeit in der vorherigen Gesetzesfassung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Mugny Patrice","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(983836800000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1712741003143)\/","SubmissionDate":"\/Date(983836800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4606,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}