{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011020,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20011020,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.1020","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"Fachhochschulen. Administrative Anforderungen des BBT","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit der Neuordnung der Fachhochschullandschaft Schweiz gehen auch Neuerungen in verschiedenen Beziehungen zwischen den Verwaltungsstufen einher. Ein Grund f\u00fcr die Neuordnung war die Nutzbarmachung von Synergien. So weit, so gut. Wer nun aber einen Blick auf die Zusammenarbeit wirft, stellt schnell fest, dass an den Fachhochschulen der administrative Aufwand durch Anforderungen aus dem Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) sprunghaft angestiegen ist. So werden vom BBT viele, sehr detaillierte Daten an den einzelnen Hochschulen erhoben, z. B. auch im Bereich Leistungserfassung. Beispielsweise wird von den Dozierenden die Auflistung des Zeitaufwandes pro Schuljahr in Stunden oder eventuell Tagen f\u00fcr Klassenbetreuung, Messepr\u00e4senz, Akquisition Technologietransfer, pers\u00f6nliche Weiterbildung usw. angefordert.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Welche Daten erhebt das BBT an den Fachhochschulen?</p><p>2. Welchen Datenumfang ergibt das?</p><p>3. Wozu dienen diese Daten?</p><p>4. Ist der Datenschutz gew\u00e4hrleistet?</p><p>5. Teilt er aufgrund der Antworten zu den Fragen 1 und 2 meine Vermutung, dass hier ein unverh\u00e4ltnism\u00e4ssiger Administrativaufwand betrieben wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund kann die ihm \u00fcbertragenen Aufgaben im Hochschulbereich nur erf\u00fcllen, wenn er \u00fcber die f\u00fcr die Steuerung, namentlich in der Hochschulpolitik und bei der Subventionierung der Schulen, n\u00f6tigen Grundlagen verf\u00fcgt. Im Einzelnen betrifft dies namentlich Daten f\u00fcr das allgemeine Hochschul-Informationssystem und f\u00fcr die Umsetzung einer transparenten und neu im Fachhochschulbereich st\u00e4rker leistungsorientierten Subventionierung.</p><p>Ein einheitliches Verfahren zur Erfassung der Daten, welches in enger Zusammenarbeit und in Abstimmung mit den Fachhochschulen eingef\u00fchrt wurde, stellt sicher, dass Doppelspurigkeiten vermieden werden. Zu diesem Zweck wurde im Subventionsbereich bei allen Fachhochschulen bzw. Hochschulen eine funktionale Kostenrechnung eingef\u00fchrt. Die Mindestanforderungen, die das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) an die Kostenrechnung und speziell an die einheitliche Ermittlung der Kosten der einzelnen Aufgabenbereiche einer Fachhochschule stellt, sind im Papier \"Kostenrechnung f\u00fcr Fachhochschulen: Ein Leitfaden des BBT\" festgelegt. Die vorgegebene Leistungserfassung verlangt eine Aufteilung der Kosten pro Studiengang auf die Teilleistungen Diplomstudium, Weiterbildung, angewandte Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen. Die Leistungserfassung dient in erster Linie zur Festlegung der Bundesbeitr\u00e4ge. Das Lehr- und Forschungspersonal geh\u00f6rt zum wichtigsten Kostenfaktor einer Fachhochschule. Die Ausrichtung der Bundesbeitr\u00e4ge, namentlich f\u00fcr das Diplomstudium \u00fcber Studierendenpauschalen, macht es notwendig, die Lohnkosten auf die einzelnen Teilleistungen Diplomstudium, Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung umzulegen. Es bleibt aber klarzustellen, dass der Bund nur den Rahmen vorgibt und die Umsetzung der Leistungserfassung (Modalit\u00e4ten und Detaillierungsgrad der Zeitrapporte) Sache der Fachhochschule ist. Die Daten sind auch ein wichtiges Instrument zur \u00dcberpr\u00fcfung des Leistungsauftrags der Fachhochschulen. Sie geben Auskunft \u00fcber die Aktivit\u00e4ten pro Studiengang in den einzelnen Teilbereichen Diplomstudium, Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen und bilden die Basis f\u00fcr die in Artikel\u00a07 der Fachhochschulverordnung (FHSV) verlangte transparente Preisgestaltung. </p><p>Die Fachhochschulen sind gesetzlich verpflichtet, dem Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) Angaben zu den Studierenden, den Abschl\u00fcssen und zum Personal bereitzustellen. Die Anforderungen sind in den technischen Handb\u00fcchern des BFS festgelegt. Grundlage dazu bilden Artikel\u00a013 FHSV, das Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 (BstatG, SR 431.01) sowie die Verordnung vom 30. Juni 1993 \u00fcber die Durchf\u00fchrung von statistischen Erhebungen des Bundes (SR 431.012.1), welche die Erhebungen im Anhang einzeln regelt. Von den Fachhochschulen werden die gleichen statistischen Informationen verlangt wie von den universit\u00e4ren Hochschulen. Die Daten werden nach einheitlich festgelegten Normen sowohl bei den eidgen\u00f6ssisch als auch bei den nach kantonalem Recht anerkannten Fachhochschulen erhoben (BBT- und kantonaler Bereich). Diese werden ins Schweizerische Hochschul-Informationssystem (SHIS) integriert. Dabei werden die Erhebungen der notwendigen Daten und Kennzahlen f\u00fcr den Bund zwischen dem BBT und dem BFS koordiniert, um f\u00fcr die Schulen den administrativen Aufwand so weit m\u00f6glich zu begrenzen.</p><p>Zu den einzelnen Fragen der Einfachen Anfrage nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Das BBT erhebt folgende Daten (Berichtswesen/Reporting an das BBT): Daten \u00fcber die Kosten und Ertr\u00e4ge der Teilleistungen (Diplomstudium, Weiterbildung, angewandte Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen). F\u00fcr die Subventionierung ben\u00f6tigt das BBT zus\u00e4tzlich Angaben zur Anzahl der Studierenden. Zur besseren Interpretation der Zahlen liefern die Fachhochschulen auch Angaben zur Anzahl von Forschungsprojekten und zu den Dienstleistungen.</p><p>Statistik: Die Fachhochschulen liefern dem BFS die gleichen statistischen Informationen wie die universit\u00e4ren Hochschulen.</p><p>BFS-Erhebung der Studierenden: Individualdaten f\u00fcr alle an einer Fachhochschule immatrikulierten Studierenden mit Angaben zur Person (Matrikelnummer, Geschlecht, Nationalit\u00e4t, Geburtsdatum, Vorbildung usw.) und zum Studium (Studiengang, Studienjahr, Ausbildungsform usw.).</p><p>BFS-Erhebung der Abschl\u00fcsse: Individualdaten f\u00fcr alle an einer Fachhochschule erworbenen Abschl\u00fcsse (Diplom- und Nachdiplomstufe) mit Angaben zum Studiengang, in welchem das Examen abgelegt wurde, zum Examensdatum, und -ergebnis. Mit Hilfe der Matrikelnummer sind die Informationen mit denjenigen zum Studium verkn\u00fcpfbar (Angaben zur Person und zum Studienverlauf).</p><p>BFS-Erhebung \u00fcber das Personal: Individualdaten f\u00fcr alle an einer Fachhochschule besch\u00e4ftigten Personen mit Angaben \u00fcber die Person (Personalnummer, Geschlecht, Nationalit\u00e4t, Geburtsdatum, Ausbildung usw.) und ihre Anstellung (Personalkategorie, Anstellungsstatus, Besch\u00e4ftigungsgrad) sowie ihre Leistungen in Lehre (Diplomstudium und Nachdiplombereich), Forschung und Entwicklung und f\u00fcr Dienstleistungen (inkl. Technologietransfer) mit Angaben \u00fcber die Arbeitszeit, die f\u00fcr die einzelnen Leistungen aufgewendet wird, und den Studiengang, dem die Leistung zugeordnet ist.</p><p>2. Berichtswesen/Reporting an das BBT: Je ein Datensatz (Excel-Tabelle) pro Studiengang (Diplomstudium, Weiterbildung, angewandte Forschung und Entwicklung, Dienstleistungen), Hochschule und Fachhochschule.</p><p>Datenlieferungen an das BFS: Je ein Datensatz (Record) pro Studierende/Studierenden, je ein Datensatz (Record) pro Abschluss und je ein Datensatz (Record) pro Person bzw. pro Leistung.</p><p>3. Das Berichtswesen/Reporting an das BBT ist von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Berechnung der Subventionen (Studierendenpauschalen) und die Beurteilung der Leistungserf\u00fcllung der Fachhochschulen. Es werden Vergleiche unter den Fachhochschulen einerseits und mit den universit\u00e4ren Hochschulen andererseits m\u00f6glich. Die Daten dienen auch der Durchf\u00fchrung von Quervergleichen (Benchmarking). Die statistischen Erhebungen erlauben es zudem, Informationen bereitzustellen, welche f\u00fcr die F\u00fchrung der Fachhochschulen sowie f\u00fcr die hochschul- und forschungspolitischen Organe unerl\u00e4sslich sind. </p><p>Die Daten werden auch f\u00fcr Datenlieferungen der Schweiz an die Unesco, die OECD und an Eurostat ben\u00f6tigt. Die statistischen Ergebnisse werden publiziert und interessierten Kreisen zur Verf\u00fcgung gestellt.</p><p>4. Ja, der Datenschutz ist gew\u00e4hrleistet. Die statistischen Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf einzelne Personen erlauben. Grundlage dazu bilden die Artikel\u00a014 bis 17 BstatG, welche den Datenschutz und die Datensicherheit (Geheimhaltung, Schutz der Daten vor unberechtigtem Zugriff, Pflichten der Erhebungsstellen, Archivierung der Daten usw.) regeln. </p><p>5. Nein, es wird kein unverh\u00e4ltnism\u00e4ssiger Aufwand betrieben. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass der Aufbau der Kostenrechnung und die Aufbereitung von Daten f\u00fcr das SHIS des BFS in der Aufbauphase von den Fachhochschulen besondere administrative Anstrengungen verlangen. Die Erhebungen dienen indessen den in Gesetzen und Verordnungen festgelegten Zwecken und bilden ein zentrales Instrument f\u00fcr eine zielorientierte Hochschulpolitik und eine leistungsorientierte Finanzierung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(991699200000)\/","SubmittedBy":"F\u00e4ssler-Osterwalder Hildegard","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(991699200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779234901623)\/","SubmissionDate":"\/Date(985305600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4606,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung"}}