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Schliessung der Wilddurchl\u00e4sse bei Autobahnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Nordeuropa liess das Schlimmste bef\u00fcrchten. Zur Verhinderung einer solchen Katastrophe sind Massnahmen ergriffen und erwogen worden. Die M\u00f6glichkeiten der Verbreitung des Virus durch den Menschen, durch Waren und selbstverst\u00e4ndlich durch Tiere, insbesondere Klauentiere, sind analysiert und, vor allem an der Grenze, durch verschiedene Massnahmen eingeschr\u00e4nkt worden.</p><p>Man hat wenig vom Wildwechsel gesprochen, welcher sich naturgem\u00e4ss nicht durch Grenzen aufhalten l\u00e4sst. </p><p>Hat man im Rahmen der Bek\u00e4mpfung der Maul- und Klauenseuche daran gedacht, die Wilddurchl\u00e4sse unter und \u00fcber den Autobahnen zu schliessen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Seuche, die direkt mittels Tierkontakten und indirekt auf mannigfaltige Weise \u00fcbertragen wird. Die Organe der Tierseuchenpolizei verf\u00fcgen mit der Tierseuchenverordnung \u00fcber eine Anweisung, die ihnen alle erforderlichen M\u00f6glichkeiten gibt, die Ansteckungsherde zu tilgen und die \u00dcbertragungswege zu unterbrechen. </p><p>Verschiedene einheimische Wildtiere, so die Rehe, die Hirsche und die Wildscheine, sind f\u00fcr das Virus der Maul- und Klauenseuche empf\u00e4nglich. Das Risiko der Ansteckung der Wildtiere wird jedoch als gering beurteilt, solange die Seuchenherde bei den Nutztieren rasch eliminiert werden. </p><p>Sofern aufgrund der Seuchenentwicklung im benachbarten Ausland eine Einschleppung durch Wild nicht ausgeschlossen werden k\u00f6nnte, w\u00fcrden die zust\u00e4ndigen Vollzugsorgane die erforderlichen Anordnungen treffen, wozu im \u00e4ussersten Notfall auch das Schliessen von Wilddurchl\u00e4ssen bei Autobahnen sowie weitere Schutzmassnahmen wie der Abschuss von Wild geh\u00f6ren. Bei dem im Winter 2001 von England ausgehenden Seuchenzug waren indessen Massnahmen gegen Wildtiere an der Schweizer Grenze zu keiner Zeit erforderlich.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(999043200000)\/","SubmittedBy":"Fattebert Jean","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(999043200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779234611767)\/","SubmissionDate":"\/Date(989280000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4607,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}