{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20011079,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20011079,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.1079","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"R\u00e4toromanisch an der Expo.02","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>K\u00fcrzlich wurde beschlossen, auf das einzige romanische Projekt an der Expo.02, \"Lust und L\u00fcge\", zu verzichten. Die Generaldirektion der Expo und das Eidgen\u00f6ssische Volkwirtschaftsdepartement begr\u00fcnden diesen Entscheid mit dem mangelnden Interesse seitens der privaten Sponsoren.</p><p>Deshalb stellen wir nun folgende Fragen an den Bundesrat:</p><p>- Die Idee, eine neue Landesausstellung ins Leben zu rufen, wurzelt in den Spannungen, die sich zwischen den Sprachgemeinschaften gezeigt haben, sowie im Willen, den Zusammenhalt des Landes zu st\u00e4rken. Wie kann der Bundesrat in diesem Kontext den Verzicht auf das einzige r\u00e4toromanische Projekt rechtfertigen?</p><p>- W\u00e4re nach Ansicht des Bundesrates ein r\u00e4toromanisches Projekt nicht eine ideale Gelegenheit gewesen, um den Millionen von Besucherinnen und Besuchern der Expo.02 die Existenz der r\u00e4toromanischen Sprache und Gemeinschaft, die ungef\u00e4hr 40 000 Personen umfasst, neu bewusst zu machen?</p><p>- Ist der Bundesrat nicht ebenfalls der Meinung, dass der Verzicht auf dieses Projekt nur eine der zahlreichen Konsequenzen davon ist, dass die Festlegung der Inhalte der Expo.02 massgeblich den Wirtschaftskreisen \u00fcberlassen worden ist?</p><p>- Und ist der Bundesrat demzufolge nicht der Ansicht, dass der Verzicht auf das einzige r\u00e4toromanische Projekt darauf zur\u00fcckgeht, dass dem G\u00f6nnertum (dem Sponsoring f\u00fcr diejenigen, die kein Franz\u00f6sisch verstehen) ein f\u00fcr diese Veranstaltung zu hoher Stellenwert einger\u00e4umt worden ist?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Fragen k\u00f6nnen aufgrund von Informationen der Expo-Generaldirektion wie folgt beantwortet werden:</p><p>Der Projektbereinigungsaktion des Steuerungskomitees vom Fr\u00fchjahr 2001 ist das Ausstellungsprojekt \"Lust und L\u00fcge\" zum Opfer gefallen. Ausser den eigenen Projekten der \u00f6ffentlichen Hand sind s\u00e4mtliche Ausstellungen der Expo.02 prinzipiell einer externen Finanzierung unterworfen. Dies heisst im Klartext: Finden sich f\u00fcr ein Thema nicht gen\u00fcgend Sponsoren, kann dieses nicht pr\u00e4sentiert werden. Vor diesem Hintergrund hat die k\u00fcnstlerische Direktion lang, intensiv und in gutem Einvernehmen mit der Lia Rumantscha nach einem geeigneten Projekt gesucht, welches das R\u00e4toromanische einem breiten Publikum n\u00e4her bringen kann und zudem Chancen hat, Finanzpartner zu finden. Der Bundeskredit von 50 Millionen Franken ist ausschliesslich f\u00fcr die vier bundeseigenen Projekte (je ein Projekt pro Arteplage) bestimmt.</p><p>Der Bundesrat bedauert es sehr, dass es den am Projekt interessierten Kreisen nicht gelungen ist, die notwendigen Mittel aufzutreiben und somit das Ausstellungsprojekt \"Lust und L\u00fcge\" keine gen\u00fcgende Finanzbasis gefunden hat und vom Steuerungsausschuss gestrichen werden musste. Die Expo-Leitung wird jedoch alles daran setzen, damit die Existenz der r\u00e4toromanischen Sprache und Gemeinschaft dem Besucher an der Ausstellung bestm\u00f6glich bewusst wird. Die zust\u00e4ndige k\u00fcnstlerische Direktion hat sich denn auch Mitte Oktober 2001 bereits mit Vertretern der Lia Rumantscha getroffen, um die Lage genau zu analysieren und neue L\u00f6sungen zu suchen. Dank einer privaten Stiftung wird es m\u00f6glich sein, dass sich die Lia Rumantscha am Projekt \"Cirque des id\u00e9es\" mit Beitr\u00e4gen zu Literatur, Film und Musik beteiligt.</p><p>Bereits seit Beginn von Planung und Vorbereitung der k\u00fcnftigen Landesausstellung war stets von einer kreativen Partnerschaft zwischen der \u00f6ffentlichen Hand und der Privatwirtschaft die Rede. Dem G\u00f6nnertum wurde somit bewusst ein hoher Stellenwert einger\u00e4umt. Dass Sponsoren auch Einfluss auf den Inhalt ihrer Projekte nehmen m\u00f6chten, scheint naheliegend. Die k\u00fcnstlerische Direktion besitzt jedoch ein Mitspracherecht, damit auch gew\u00e4hrleistet werden kann, dass sich die Inhalte der Projekte harmonisch in die Thematik der jeweiligen Arteplage einf\u00fcgen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1005696000000)\/","SubmittedBy":"Rennwald Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1005696000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1779235680540)\/","SubmissionDate":"\/Date(1000684800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4609,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Kultur"}}