{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013185,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013185,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3185","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Investitionen der institutionellen Anleger in die touristische Infrastruktur","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die schweizerische touristische Infrastruktur (einschliesslich des Hotel- und Gastgewerbes) sind in einer schwierigen Situation.</p><p>Ich erlaube mir deshalb, den Bundesrat Folgendes zu fragen:</p><p>1. Kann er pr\u00fcfen, auf welche Weise die touristische Infrastruktur, einschliesslich des Hotel- und Gastgewerbes, unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnte (z. B. in Form eines zinslosen Darlehens mit einer Laufzeit von zwanzig Jahren nach dem Muster des IHG oder des BGBB)?</p><p>2. Ist er bereit, institutionelle Anleger, wie Pensionskassen oder Vorsorgefonds, aufzufordern, 1 Prozent ihrer Guthaben in Form von Risikokapital in die Erhaltung des nationalen touristischen Erbes der Schweiz zu investieren?</p><p>3. Ist er der Ansicht, dass unser touristisches Kulturgut auf einem hohen Qualit\u00e4tsniveau gehalten werden muss?</p><p>4. Welche Schritte gedenkt er zu unternehmen, um Berufe im Tourismus aufzuwerten?</p><p>5. Welche kurz-, mittel- oder langfristigen Massnahmen wird er ergreifen, um eine Verarmung der Tourismusregionen in Rand- und Berggebieten zu verhindern?</p>","ReasonText":"<p>Die Tourismusbranche ist weltweit der zweitst\u00e4rkste und innerhalb unseres Landes der drittst\u00e4rkste Wirtschaftssektor. Trotzdem ist man bei uns in diesem Bereich ebenso wie im Hotel- und Gastgewerbe mit grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Wird unserer Tourismus- und Hotelbranche durch den Bund nicht Unterst\u00fctzung zuteil, so ist ihre Zukunft in Gefahr. Auch in anderen Branchen und ebenso bei den Arbeitspl\u00e4tzen werden die Folgen zu sp\u00fcren sein.</p><p>Die touristische Infrastruktur und das Gastgewerbe spielen f\u00fcr unsere Wirtschaft eine Schl\u00fcsselrolle. Fehlen gute Hotels, so wissen Bankiers und Industrielle oft nicht, wo sie ihre Kunden unterbringen sollen, und fehlt eine attraktive Infrastruktur, so ziehen die Touristen andere Reiseziele vor.</p><p>H\u00e4ufig werden Hoteliers, Restaurantinhabern und Tourismusfachleuten keine Bankkredite gew\u00e4hrt. Dadurch werden sie daran gehindert, ihre H\u00e4user und Installationen zu modernisieren, gen\u00fcgend Personal einzustellen oder einfach nur den Schritt in diese Branche zu wagen.</p><p>Selbst in grossen Tourismuszentren wie Davos durchl\u00e4uft das Hotelgewerbe eine schwierige Phase. Im \u00dcbrigen wird der Geb\u00e4udebestand in den Schweizer Urlaubsorten von ausl\u00e4ndischen Investoren aufgekauft. Dies betrifft auch Casinos (Saxon, Montreux), Seilbahnen und andere Infrastrukturen. Den weniger bevorzugten Regionen geht es noch schlechter: Arbeitslosigkeit, veraltete Anlagen, R\u00fcckgang der Besucher.</p><p>Diese dramatische Situation besteht schon seit vielen Jahren. Trotzdem werden die Tourismusbranche und das Hotelwesen nur in bescheidenem Umfang gef\u00f6rdert.</p><p>Jedoch ist es f\u00fcr den Erhalt von mehreren Tausend Arbeitspl\u00e4tzen und des beneidenswerten Platzes, den die Schweiz auf der Tourismusskala einnimmt, erforderlich, dass die Tourismusbranche und das Hotel- und Gastgewerbe finanziell unterst\u00fctzt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Interpellanten, dass der Tourismus f\u00fcr unser Land ein strategischer Wirtschaftszweig ist. Zahlreiche Landesteile, St\u00e4dte, Berg- und Seengebiete, h\u00e4ngen wirtschaftlich von den Ausgaben in- und ausl\u00e4ndischer Besucher ab. Der erfreuliche touristische Wiederaufschwung zeigt auch, dass die Schweiz als Tourismusland nach wie vor attraktiv ist. Allerdings kann das bestehende touristische Wachstumspotenzial nicht voll ausgesch\u00f6pft werden, weil aufgrund der hohen Branchenrisiken und der relativ geringen Ertr\u00e4ge die Finanzierung von Erneuerungsvorhaben \u00fcber die Kapital- und Kreditm\u00e4rkte schwierig und kostspielig geworden ist. Dadurch ist die dringend notwendige Erneuerung der teilweise veralteten touristischen Infrastrukturen gef\u00e4hrdet.</p><p>Die vom Interpellanten gestellten Fragen k\u00f6nnen wie folgt beantwortet werden:</p><p>1. Der Bundesrat hat sich im Zusammenhang mit der Motion WAK-N 99.3569 vom 26. Oktober 1999 bereit erkl\u00e4rt, die Fragen im Zusammenhang mit der Verbesserung von Struktur und Qualit\u00e4t des touristischen Angebotes im Rahmen eines Berichtes \u00fcber die Tourismuspolitik des Bundes zu pr\u00fcfen. Dabei werden auch Wege gesucht, wie im Rahmen der bestehenden Bundesgesetze in den Bereichen des Hotelkredites und der Investitionshilfe f\u00fcr das Berggebiet der Strukturwandel gef\u00f6rdert und die Finanzierung von wirtschaftlich langfristig \u00fcberlebensf\u00e4higen touristischen Infra- und Suprastrukturen verbessert werden k\u00f6nnte. Der Bundesrat wird den Bericht, wie bereits fr\u00fcher angek\u00fcndigt, bis Ende 2001 vorlegen.</p><p>2. Die institutionellen Anleger sind bereits aufgrund der heutigen Vorschriften in der Lage, Investitionen im Bereich des Tourismus zu t\u00e4tigen. Es liegt an den touristischen Unternehmen selbst, ihre Projekte als attraktive Investitionsm\u00f6glichkeiten auf den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten zu positionieren. Der Bund hat dazu mit seiner Tourismus- und Hotelf\u00f6rderung f\u00fcr die touristischen Klein- und Mittelbetriebe g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Es kann unter diesen Umst\u00e4nden nicht Aufgabe des Bundesrates sein, die Vorsorgeeinrichtungen anzuweisen, wie sie die ihnen von den Versicherten anvertrauten finanziellen Mittel sicher und Ertrag bringend anlegen sollen.</p><p>3. Die harte W\u00e4hrung und das nach wie vor hohe Kostenniveau verteuern die touristischen Dienstleistungen und Produkte der Schweiz. Dieser Wettbewerbsnachteil kann nur \u00fcber eine besonders hohe Qualit\u00e4t der Anlagen und Einrichtungen sowie der Dienstleistungen des Schweizer Tourismus kompensiert werden. Aus diesem Grund unterst\u00fctzt der Bund mit dem Bundesbeschluss vom 10. Oktober 1997 \u00fcber die F\u00f6rderung von Innovation und Zusammenarbeit im Tourismus \u00fcberbetriebliche touristische Qualit\u00e4tsoffensiven.</p><p>4. Der Bundesrat wird im Bericht \u00fcber die Tourismuspolitik des Bundes ein touristisches Berufsbildungskonzept vorlegen, welches wesentliche Impulse f\u00fcr die Aufwertung der touristischen Berufe im Rahmen des Vollzuges des Berufsbildungsgesetzes bezweckt.</p><p>5. Nach wie vor entfallen rund zwei Drittel der touristischen \u00dcbernachtungen und Ums\u00e4tze auf die Rand- und Berggebiete. Die Tourismusf\u00f6rderung des Bundes kommt deshalb in hohem Masse diesen Teilr\u00e4umen zugute.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(991180800000)\/","SubmittedBy":"Vaudroz Ren\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1048204800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1779235167870)\/","SubmissionDate":"\/Date(985305600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4606,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen"}}