{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013287,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013287,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3287","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Treibstoffverbrauchssenkung bei Motorfahrzeugen. Stand des Vollzugs","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die f\u00fcnfj\u00e4hrige Verordnung \u00fcber die Absenkung des spezifischen Treibstoffverbrauchs von Personenwagen (VAT) l\u00e4uft Ende 2001 ab. Ich bitte den Bundesrat um Auskunft \u00fcber den Stand der Zielerreichung und \u00fcber die Anschlussgesetzgebung: </p><p>1. Die VAT setzte das Ziel, den Flottenverbrauch von Autos (gewogenes Mittel des spezifischen Treibstoffverbrauchs aller Fahrzeugtypen eines Herstellers) innert f\u00fcnf Jahren um 15 Prozent zu senken. Wie ist heute der Stand der Zielerreichung? Wird das Senkungsziel von 15 Prozent erreicht werden?</p><p>2. Welche Massnahmen oder Sanktionen sieht er vor, wenn das verordnete Senkungsziel nicht erreicht wird?</p><p>3. Wie gedenkt er die Anschlussgesetzgebung nach Ablauf der VAT zu gestalten? Wird er im Anschlussprogramm entsprechend seiner urspr\u00fcnglichen Absichtserkl\u00e4rung klare Verbrauchsvorschriften f\u00fcr s\u00e4umige Hersteller erlassen?</p><p>4. Wie beurteilt er die technischen M\u00f6glichkeiten der Treibstoffverbrauchssenkung, und welche Senkungsziele h\u00e4lt er technisch f\u00fcr m\u00f6glich?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Bis Ende 2000 wurde im Vergleich zu 1996 eine Absenkung des spezifischen Treibstoffverbrauchs aller neu in den Verkehr gesetzten Personenwagen von 6,16 Prozent erreicht. Der durchschnittliche Verbrauch dieser Fahrzeuge sank von 8,95 (1996) auf 8,4 Liter pro 100 Kilometer im Jahr 2000. Das in der Verordnung vom 18. Dezember 1995 \u00fcber die Absenkung des spezifischen Treibstoffverbrauchs neuer Personenwagen festgelegte Senkungsziel von minus 15 Prozent bis Ende 2001 d\u00fcrfte somit verfehlt werden.</p><p>2./3. Gem\u00e4ss einer von der Automobilbranche ver\u00f6ffentlichten Untersuchung soll innert acht Jahren aufgrund des technischen Fortschritts der durchschnittliche spezifische Verbrauch der in Verkehr gesetzten neuen Personenwagen um 24 Prozent von 8,4 Litern pro 100 Kilometer im Jahre 2000 auf 6,4 Liter pro 100 Kilometer im Jahre 2008 vermindert werden. Ausserdem halten die Vereinbarungen der europ\u00e4ischen, japanischen und koreanischen Autohersteller mit der EU fest, dass die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neu immatrikulierten Fahrzeuge bis im Jahr 2008 auf 140 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt werden sollen (heute in der Schweiz knapp 200 Gramm CO2 pro Kilometer), was auch in der Schweiz einen vergleichbaren Verbrauchsr\u00fcckgang bewirken d\u00fcrfte.</p><p>Der Bundesrat plant, im Jahr 2002 eine obligatorische Warendeklaration f\u00fcr Personenwagen basierend auf der entsprechenden EU-Richtlinie einzuf\u00fchren. Vergleichende Informationen \u00fcber den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Fahrzeugen sind damit m\u00f6glich. Der Vereinigung schweizerischer Autoimporteure (Auto-Schweiz) wird ferner noch in diesem Jahr eine Vereinbarung \u00fcber Zielwerte vorgeschlagen mit dem Ziel, den durchschnittlichen spezifischen Treibstoffverbrauch aller in Verkehr gesetzten neuen Personenwagen um 3 Prozent pro Jahr oder um 24 Prozent bis 2008 zu senken. Gleichzeitig werden Verbrauchsvorschriften f\u00fcr den Fall vorbereitet, dass diese Vereinbarung nicht zustande kommt oder dass die Ziele nicht erreicht werden. </p><p>4. Motoren mit neuer Einspritztechnik d\u00fcrften in naher Zukunft einen sp\u00fcrbaren Verbrauchsr\u00fcckgang bewirken. Die f\u00fcr diese Technik ben\u00f6tigte und geplante Einf\u00fchrung von schwefelfreiem Treibstoff unterst\u00fctzt diese technischen Bem\u00fchungen. Werden die Vereinbarungen der Autohersteller mit der EU eingehalten (durchschnittlich 140 Gramm CO2 pro Kilometer bis im Jahr 2008), entspricht dies einem Durchschnittsverbrauch von 5,95 Litern pro 100 Kilometer beim Benzinmotor oder 5,37 Litern pro 100 Kilometer beim Diesel. Dies w\u00fcrde in der Schweiz zu einer Reduktion um 31 Prozent (Benzin) und 20 Prozent  (Diesel) gegen\u00fcber dem Jahr 2000 f\u00fchren. Zus\u00e4tzlich helfen die Fortschritte im Leichtbau von Fahrzeugen, Hybridantrieb, Erdgasmotoren oder Elektromobile, Treibstoff einzusparen. Alternative Motorentechnologien, wie z. B. die Brennstoffzelle, k\u00f6nnten in einer l\u00e4ngerfristigen Zukunft weitere Verbesserungen bewirken. </p><p>Die technischen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine substanzielle Verminderung des spezifischen Treibstoffverbrauchs sind also vorhanden. Allerdings gibt es auch gegenl\u00e4ufige Trends, wie erh\u00f6hte Sicherheitsanforderungen (z. B. Licht bei Tag), die steigende Beliebtheit schwerer, st\u00e4rkerer und gel\u00e4ndeg\u00e4ngiger Fahrzeuge mit Vierradantrieb sowie die nach wie vor steigenden j\u00e4hrlichen Kilometerleistungen pro Kopf. Bisher haben diese verbrauchssteigernden Faktoren die technische Entwicklung \u00fcberkompensiert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1001030400000)\/","SubmittedBy":"Strahm Rudolf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1056067200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103233317)\/","SubmissionDate":"\/Date(991872000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4608,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}