{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013321,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013321,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3321","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Italienische Wiedergabe der Parlamentsakten und Parlamentsverhandlungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich fordere das B\u00fcro auf zu veranlassen, dass die Parlamentsakten, die Parlamentsarbeit und die Voten in der Bundesversammlung (\"Discorsi dei membri del Parlamento\") auf dem Internetbrowser www.parlament.ch in italienischer Sprache vollst\u00e4ndig eingespeist werden.</p>","ReasonText":"<p>Innerhalb der Parlamentst\u00e4tigkeit, inklusive der Voten in der Bundesversammlung, ist Italienisch eine gleichwertige Amts- und Verhandlungssprache. Gem\u00e4ss Auskunft von \u00dcbersetzern werden Akten und Unterlagen der Parlamentsarbeit generell auf Italienisch \u00fcbersetzt - ebenfalls die Voten in der Bundesversammlung.</p><p>Diese Akten- und Voten\u00fcbersetzungen sind aber auf dem Internetbrowser www.parlament.ch nicht abrufbar, weil sie nicht eingespeist werden. Es ist momentan sinnlos, auf dem Bildschirm den Link \"Italiano\" aufzuf\u00fchren, der dann beim Anklicken kein Ergebnis bringt, was viele Italienisch sprechende Nutzer ver\u00e4rgert.</p><p>Die technischen Probleme sollen nicht wesentlich sein. Man kann annehmen, dass hier eine Kostenfrage Anlass ist, die Voten usw. nicht auf Italienisch vollst\u00e4ndig auf den Bildschirm zu bringen. Im Rahmen der Gleichstellung des Italienischen als dritter Landessprache sollten alle Parlamentsmassnahmen und -aktionen, insbesondere die Voten unserer Italienisch sprechenden Kolleginnen und Kollegen im Rat, auch im Umgang mit dem Internet und damit im Kontakt zur \u00d6ffentlichkeit gleich behandelt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Motion\u00e4r verlangt, die italienische Fassung der Parlamentsakten, der Parlamentsarbeit und der Voten in der Bundesversammlung vollst\u00e4ndig auf der Internetseite des Parlamentes zu publizieren, da diese Texte ohnehin alle generell auf Italienisch \u00fcbersetzt w\u00fcrden.</p><p>Das B\u00fcro unterst\u00fctzt das Anliegen des Motion\u00e4rs, dem Italienischen als Amts- und Verhandlungssprache auch in der Parlamentsarbeit den ihm zustehenden Stellenwert zu geben. Es weist jedoch darauf hin, dass - anders, als in der Begr\u00fcndung der Motion erw\u00e4hnt - heute nicht s\u00e4mtliche parlamentarischen Unterlagen auf Italienisch \u00fcbersetzt werden. Dies trifft \u00fcbrigens auch f\u00fcr die deutsche und die franz\u00f6sische Sprache zu. Insbesondere nicht \u00fcbersetzt werden alle Voten in den R\u00e4ten (j\u00e4hrlich umgerechnet rund 10 000 A4-Seiten). Hingegen publiziert der Dienst f\u00fcr das Amtliche Bulletin diese unverz\u00fcglich w\u00e4hrend der laufenden Ratssitzung in der Originalsprache auf Internet. Italienisch, Franz\u00f6sisch und Deutsch erfahren dabei zeitlich, aber auch redaktionell eine absolute Gleichbehandlung. Alle drei Sprachen unterliegen bei der Niederschrift analog strengen Redaktionsvorschriften.</p><p>Dass die Voten nicht \u00fcbersetzt werden, entspricht dem geltenden Gesetzesauftrag (vgl. Art. 41 Abs. 1 GVG). Mit dem Amtlichen Bulletin als Wortprotokoll wird ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt: Es h\u00e4lt den Willen des Gesetzgebers fest und dient so der Interpretation von parlamentarischen Erlassen in der Rechtspraxis. Eine \u00dcbersetzung h\u00e4tte diese Authentizit\u00e4t (Rechtsg\u00fcltigkeit) nicht.</p><p>Festzuhalten ist, dass die italienischsprachigen Ratsmitglieder von der M\u00f6glichkeit, sich im Ratsplenum auf Italienisch auszudr\u00fccken, zur\u00fcckhaltend Gebrauch machen: Obschon mehr als 4 Prozent der Ratsmitglieder italienischer Muttersprache sind, werden weniger als 1 Prozent s\u00e4mtlicher Voten auf Italienisch gehalten.</p><p>Auf Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch \u00fcbersetzt werden s\u00e4mtliche pers\u00f6nlichen Vorst\u00f6sse (Text, Begr\u00fcndung und Antwort des Bundesrates) sowie die Kommissionsberichte. Diese Texte werden gr\u00f6sstenteils in die parlamentarische Gesch\u00e4ftsdatenbank Curia eingelesen. Allerdings ist diese Datenbank nur teilweise f\u00fcr Italienisch konzipiert, und das auch auf Internet angebotene Abfrageprogramm Curia Vista ist nur f\u00fcr Deutsch und Franz\u00f6sisch ausgelegt. Die Verarbeitung einer dritten Sprache bedingt eine Erweiterung der Datenbank und eine Neukonzeption der Abfrageanwendung mit Auswirkungen in allen Teilbereichen. Der Informatikdienst sch\u00e4tzt die einmaligen Entwicklungskosten auf etwa 250 000 Franken und die j\u00e4hrlichen Zusatzkosten f\u00fcr den Unterhalt der Datenbank auf etwa 30 000 Franken.</p><p>Neben der rein technischen Seite ist auch der sprachlich-redaktionelle Aspekt zu ber\u00fccksichtigen: Die in Curia eingelesenen Texte m\u00fcssen nicht nur erfasst werden; sie werden vom Dienst f\u00fcr das Amtliche Bulletin auch einer sprachlichen Qualit\u00e4tskontrolle unterzogen und lektoriert (Sprachenvergleich). Werden Datenbank und Abfrageprogramm dreisprachig ausgelegt, m\u00fcssen f\u00fcr das Italienische zus\u00e4tzliche Stellen bei den Parlamentsdiensten f\u00fcr die Redaktion und das Einlesen (mindestens drei zu je 50 Prozent) bewilligt werden.</p><p>Die Parlamentsdienste verf\u00fcgen heute nicht \u00fcber Italienisch\u00fcbersetzer; die \u00dcbersetzungen ins Italienische werden beim Sprachdienst der Bundeskanzlei in Auftrag gegeben. Aus organisatorischen und terminlichen Gr\u00fcnden k\u00f6nnen ohne Aufbau eines italienischsprachigen \u00dcbersetzungsdienstes bei den Parlamentsdiensten Kommissionsantr\u00e4ge auf Fahnen auch weiterhin nur ausnahmsweise und Einzelantr\u00e4ge, Pressemitteilungen, Sessionsprogramme, Tagesordnungen usw. \u00fcberhaupt nicht auf Italienisch \u00fcbersetzt werden.</p><p>Auf die Botschaften des Bundesrates sowie die vom Parlament bereinigten Erlasse (Bundesblatt) in italienischer Sprache kann vom elektronischen Amtlichen Bulletin aus via einen Link zugegriffen werden.</p><p>Die Erweiterung der Vorstossdatenbankanwendungen um das Italienische ist komplexer als vom Motion\u00e4r angenommen, bedingt einen erheblichen finanziellen, personellen und zeitlichen Aufwand und ist mit betr\u00e4chtlichen Folgekosten verbunden. Eine g\u00fcnstigere L\u00f6sung best\u00fcnde darin, die Texte, die in italienischer Sprache vorhanden sind, ausserhalb von Curia Vista elektronisch zur Verf\u00fcgung zu stellen. Allerdings w\u00e4re diese L\u00f6sung deutlich weniger benutzerfreundlich. Letztlich muss die Frage nach dem Aufwand-Nutzen-Verh\u00e4ltnis politisch beantwortet werden.</p><p>Zusammenfassend stellt das B\u00fcro fest:</p><p>1. Die auf der Internet-Homepage des Parlamentes angebotenen Inhalte sind heute zu einem \u00fcberwiegenden Teil in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch verf\u00fcgbar.</p><p>2. Im Verhandlungsteil des Amtlichen Bulletins werden alle Voten ausschliesslich in der Sprache wiedergegeben, in der sie gehalten werden. Eine \u00dcbersetzung ist aus den vorerw\u00e4hnten Gr\u00fcnden nicht w\u00fcnschbar. Sie w\u00fcrde zudem zus\u00e4tzliche rund zwanzig \u00dcbersetzerstellen voraussetzen, und eine Verl\u00e4ngerung der Erscheinungsfristen w\u00e4re unvermeidlich.</p><p>3. Eine Erweiterung der Vorstossdatenbank und des Abfrageprogramms Curia Vista und die Ver\u00f6ffentlichung der entsprechenden Texte im Internet auch auf Italienisch sind aus der Sicht des B\u00fcros trotz des damit verbundenen Aufwandes aus staatspolitischen Erw\u00e4gungen gerechtfertigt. Daher sind die Parlamentsdienste zu beauftragen, ein detailliertes Projekt f\u00fcr eine dreisprachige Auslegung (Deutsch und Franz\u00f6sisch wie bisher sowie neu Italienisch) der parlamentarischen Gesch\u00e4ftsdatenbank Curia und des Abfrageprogramms Curia Vista auszuarbeiten und der Bundesversammlung Antr\u00e4ge f\u00fcr die erforderlichen Kredite zu stellen.</p> Das B\u00fcro beantragt, den Teil der Motion bez\u00fcglich der \u00dcbersetzung des Amtlichen Bulletins abzulehnen. Hingegen ist das B\u00fcro bereit, den Teil der Motion bez\u00fcglich der Erweiterung von Curia und Curia Vista um das Italienische entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":"Das B\u00fcro beantragt, den Teil der Motion bez\u00fcglich der \u00dcbersetzung des Amtlichen Bulletins abzulehnen. 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