{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013459,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013459,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3459","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Praktiker an die Terti\u00e4rstufe","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Um im internationalen Bildungswettbewerb konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben, braucht die Schweiz qualitativ hochwertige und berufserfahrene Hochschulprofessoren und Dozenten. Deshalb sind folgende Punkte st\u00e4rker zu gewichten. Es gilt Leistungsanreize f\u00fcr die Forschenden zu schaffen, wie z. B. in Form von finanzieller Beteiligung am Forschungserfolg, damit gute Lehr- und Forschungskr\u00e4fte den Hoch- und Fachhochschulen erhalten bleiben. Ebenso muss es Praktikern einfach gemacht werden, auch ohne entsprechende schulische, daf\u00fcr aber mit praktischer Qualifikation, einzelne Semester oder Semesterstunden auf der Terti\u00e4rstufe unterrichten zu k\u00f6nnen.</p><p>1. Kann der Bundesrat Auskunft geben \u00fcber geplante Leistungsanreize f\u00fcr Lehr- und Forschungspersonen der Terti\u00e4rstufe?</p><p>2. Wie verh\u00e4lt es sich mit den notwendigen Rahmenbedingungen, um Praktikern, auch ohne eine entsprechende Hochschulbildung absolviert zu haben, die M\u00f6glichkeit zu geben, einzelne Semesterstunden oder Semester zu unterrichten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Umsetzung und Verwertung des Wissens ist eines der wesentlichen hochschul- und forschungspolitischen Ziele des Bundes in der laufenden Beitragsperiode (2000-2003). Diese grundlegende Zielsetzung wird auch in Artikel\u00a01 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0d des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung der Universit\u00e4ten und \u00fcber die Zusammenarbeit im Hochschulbereich (UFG) festgehalten. Dieses von den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten am 8. Oktober 1999 verabschiedete und am 1. April 2000 in Kraft getretene Gesetz f\u00fchrt neue anreiz- und wettbewerbsorientierte Ans\u00e4tze zur Steigerung der Leistungsf\u00e4higkeit der Universit\u00e4ten ein.</p><p>Damit verf\u00fcgt der Bund \u00fcber die rechtlichen Instrumente, um die Umsetzung des Wissens im Forschungsbereich zu f\u00f6rdern und damit zur Qualit\u00e4tssteigerung von Lehre und Forschung beizutragen. Der Grundsatz der Verwertung des Wissens wurde auch in der am 14. Dezember 2000 unterzeichneten Vereinbarung zwischen dem Bund und den Universit\u00e4tskantonen \u00fcber die Zusammenarbeit im universit\u00e4ren Hochschulbereich bekr\u00e4ftigt. Dieser rechtliche Rahmen erlaubte ausserdem die Schaffung der Schweizerischen Universit\u00e4tskonferenz als gemeinsames Organ von Bund und Kantonen. Dieses Organ ist u. a. auch befugt, Richtlinien zur Umsetzung des Wissens im Forschungsbereich zu erlassen.</p><p>Vom finanziellen Gesichtspunkt f\u00fchrte das UFG ein neues Bemessungsmodell f\u00fcr die Grundbeitr\u00e4ge ein und ging damit von einer aufwandorientierten zu einer mehr leistungsorientierten Mittelzuteilung \u00fcber. Die Leistungen der Universit\u00e4ten im Bereich der Forschung bemessen sich an den Mitteln, welche die Subventionsempf\u00e4nger vom Schweizerischen Nationalfonds, von der Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation, aus EU-Projekten oder aus weiteren \u00f6ffentlichen oder privaten Drittmitteln erhalten.</p><p>Zur besseren Verwertung von Forschungsergebnissen und deren Umsetzung wurden weitere Massnahmen getroffen, u.a. die Schaffung des Schweizerischen Netzwerks f\u00fcr Innovation (SNI), die F\u00f6rderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft im Rahmen der Stiftung \"Science et Cit\u00e9\", die Beteiligung an den Programmen zur Verwertung der europ\u00e4ischen Forschung usw. \u00dcber die projektgebundenen Beitr\u00e4ge konnte das SNI gef\u00f6rdert werden, wodurch das an den Hochschulen erarbeitete Wissen besser genutzt und der Technologietransfer beg\u00fcnstigt werden sollen.</p><p>Im Bereich der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH) bestehen wirksame Instrumente zum Leistungsanreiz im Forschungsbereich, beispielsweise die Peer-Review-Verfahren bei Publikationen und Evaluation. An der ETH Lausanne erfolgt die Mittelzuteilung (Infrastruktur und Personal) an die Professoren aufgrund von Projekten, die durch Experten evaluiert werden. Eine Reihe von bedeutenden Ehrungen und Auszeichnungen werden jedes Jahr einer gr\u00f6sseren Anzahl von Forschenden in Anerkennung ihrer Leistungen verliehen. In Lehre und Forschung sollen der \u00dcbergang von der Assistenzprofessur zur ausserordentlichen Professur sowie die Berufung zu einer ordentlichen Professur k\u00fcnftig aufgrund einer Evaluation durch Fachaussch\u00fcsse erfolgen, die selektiv vorgehen und entsprechende Empfehlungen zuhanden der Hochschulleitung abgeben. Ein Projekt der ETHL mit dem Namen \"Titel und Karriere im Mittelbau\" sieht vor, Lehr- und Forschungstitel aufgrund einer Leistungsbewertung zu verleihen.</p><p>Die Anstellungsbedingungen an den Fachhochschulen fallen in die Zust\u00e4ndigkeit der Tr\u00e4gerschaften bzw. der Teilschulen. Es wird Aufgabe der Tr\u00e4gerschaften sein, die teilweise hohen Lehrverpflichtungen der Lehr- und Forschungspersonen mit Blick auf die Erf\u00fcllung des Leistungsauftrages, aber auch im Interesse attraktiver Rahmenbedingungen f\u00fcr die Lehrpersonen kritisch zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p><p>2. Aufgrund der verfassungsm\u00e4ssigen Zust\u00e4ndigkeiten sind die Umsetzung der Massnahmen und die F\u00f6rderung von Leistung und Innovation an den Universit\u00e4ten prim\u00e4r Sache der Kantone und der Universit\u00e4ten selber. Der Bund handelt in diesem Bereich nur subsidi\u00e4r, und seine Massnahmen gestalten sich im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und unter Wahrung der gr\u00f6sseren Autonomie der Hochschulen.</p><p>Was insbesondere die Anstellung von Lehrpersonal betrifft, sind die Universit\u00e4ten autonom. Die Anstellungsbedingungen und -verfahren sind in den Universit\u00e4tsgesetzen sowie in universit\u00e4tseigenen Statuten und Reglementen festgelegt. Es geh\u00f6rt demnach in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Universit\u00e4ten, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Praktikern erlauben, w\u00e4hrend einigen Semesterstunden in einem oder mehreren Semestern zu unterrichten. Hervorzuheben ist, dass einige Universit\u00e4ten (z. B. Lausanne und Luzern) bereits jetzt in ihren Statuten oder Reglementen die M\u00f6glichkeit vorsehen, hervorragende Pers\u00f6nlichkeiten f\u00fcr eine zeitweilige Unterrichtst\u00e4tigkeit an der Universit\u00e4t zu beauftragen.</p><p>Die ETH sind naturgem\u00e4ss daran interessiert, \u00fcber Lehrkr\u00e4fte mit Berufserfahrung zu verf\u00fcgen. Die ETH Lausanne beispielsweise vergibt sowohl in den technischen wie auch in gesellschaftlich relevanten Fachbereichen einzelne Lehrauftr\u00e4ge an Personen, die aus der Praxis kommen. Ein breites Bet\u00e4tigungsfeld sind auch alle Veranstaltungen im Rahmen der Nachdiplomstudien.</p><p>In Artikel\u00a012 des Fachhochschulgesetzes vom 6. Oktober 1995 ist explizit vorgesehen, dass bei Lehrkr\u00e4ften vom Erfordernis des Hochschulabschlusses abgesehen werden kann, wenn die fachliche Eignung auf andere Weise nachgewiesen ist. Der gezielte Einsatz von ausgewiesenen Fachkr\u00e4ften aus der Wirtschaft in der Lehre ist eine der grossen St\u00e4rken der Fachhochschulen und von zentraler Bedeutung f\u00fcr die gelebte N\u00e4he zwischen Wirtschaft und Hochschule.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1008720000000)\/","SubmittedBy":"Kunz Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1016409600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1712752354973)\/","SubmissionDate":"\/Date(1000857600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4609,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}