{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013640,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013640,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3640","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Impulsprogramm zur F\u00f6rderung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Impulsprogramm zur Weiterbildung von Wiedereinsteigerinnen zu lancieren.</p><p>Das Impulsprogramm weist zwei Schwerpunkte auf: </p><p>1. die Standortbestimmung und Anerkennung von Kompetenzen; </p><p>2. die modularen Weiterbildungsangebote f\u00fcr den beruflichen Anschluss.</p><p>F\u00fcr die Planung und Umsetzung des Impulsprogrammes soll die Zusammenarbeit mit Weiterbildungsanbietern, Sozialpartnern und der Wirtschaft gesucht werden.</p>","ReasonText":"<p>Ausgangslage</p><p>An beruflich orientierten Kursen nehmen in der Schweiz knapp 20 Prozent der Frauen und etwa 30 Prozent der M\u00e4nner zwischen 20 und 74 Jahren teil. Dabei investieren Frauen weniger Zeit in Weiterbildung, absolvieren Angebote von durchschnittlich k\u00fcrzerer Dauer und haben einen deutlich geringeren Zugang zu individuellen Lernformen. Sie investieren zudem h\u00e4ufiger ihre Freizeit in die berufliche Weiterbildung und kommen h\u00e4ufiger selbst f\u00fcr die Kurskosten auf als M\u00e4nner. In Anbetracht der Tatsache, dass die Frauenl\u00f6hne nach wie vor deutlich unter den M\u00e4nnerl\u00f6hnen liegen, erfahren Frauen damit eine doppelte Benachteiligung. Ausserdem sind sie auch in der Rolle als Arbeitnehmerin benachteiligt, da sie meist teilzeitbesch\u00e4ftigt sind und damit nicht in den Genuss einer betrieblichen Weiterbildung kommen und diese Weiterbildung im Vergleich zu den Vollbesch\u00e4ftigten privat zu erfolgen hat.</p><p>Frauen werden deshalb seltener finanziell unterst\u00fctzt (gem\u00e4ss Sake-Studie vom BfS etwa 20 Prozent im Vergleich zu 40 Prozent bei den M\u00e4nnern) und bezahlen 70 Prozent der Kosten selber.</p><p>Hinzu kommt, dass sich Frauen weniger als M\u00e4nner als Erwerbslose melden und dadurch keinen Zugang zu den von den Arbeitslosenkassen unterst\u00fctzten Massnahmen haben.</p><p>Anzumerken ist auch, dass an typischen \"Frauenarbeitspl\u00e4tzen\" vonseiten der Vorgesetzten h\u00e4ufig kein Weiterbildungsbedarf wahrgenommen wird, da weder Aufstiegschancen noch Entwicklungsperspektiven damit verbunden sind.</p><p>Der Zugang zur Weiterbildung h\u00e4ngt neben dem Geschlecht auch vom erreichten Bildungsabschluss und von der beruflichen Position ab. Gef\u00f6rdert werden vor allem Personen in Kaderpositionen, und diese Positionen werden wiederum mehrheitlich mit M\u00e4nnern besetzt. Das heisst, dass Wiedereinsteigerinnen, die sich nicht gezielt weitergebildet haben und nicht auf einer fr\u00fcher erreichten beruflichen Position aufbauen k\u00f6nnen, sowohl Schwierigkeiten darin haben, den Zugang zu geeigneter Weiterbildung zu finden, als auch darin, auf dem Arbeitsmarkt einen ihrer Qualifikation angemessenen Wiedereinstieg zu erreichen.</p><p>Hinzu kommen die generell ung\u00fcnstigen Rahmenbedingungen und die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p><p>Ziel des Impulsprogrammes</p><p>Ziel ist es, Frauen w\u00e4hrend oder nach einer Familienphase zu erm\u00f6glichen, ihre beruflichen Kompetenzen zu erneuern und zu erweitern, damit sie beruflich auf ihrem Qualifikationsniveau wieder einsteigen k\u00f6nnen.</p><p>(Hinweis: F\u00fcr die F\u00f6rderung besonders tief qualifizierter M\u00e4nner und Frauen sind spezielle Massnahmen notwendig, wie sie die Motion Fetz vom 14. September 2001 verlangt).</p><p>Massnahmen</p><p>Standortbestimmung: Diese Motion schl\u00e4gt vor, bestehende standardisierte Verfahren zur Erfassung und Anerkennung von Kompetenzen zu st\u00e4rken und deren Verbreitung gezielt in der ganzen Schweiz zu f\u00f6rdern. Es existieren erprobte und erfolgreiche Verfahren, die es erlauben, Kompetenzen zu erfassen, die in allen Lebens- und Arbeitsbereichen erworben wurden. Dies ist besonders wichtig f\u00fcr Frauen, die bestimmte Phasen ihres Lebens ganz oder teilweise der Familienarbeit widmen. Es tr\u00e4gt dazu bei, den bei zeitweisem Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt drohenden beruflichen Abstieg aufzufangen und die bestehenden Kompetenzen und F\u00e4higkeiten sichtbar zu machen.</p><p>Entsprechende Standortbestimmungen k\u00f6nnen auch gruppenweise vorgenommen werden. </p><p>Diese Verfahren eignen sich speziell auch f\u00fcr Ausl\u00e4nderinnen, um das Niveau ihrer Ausbildung mit dem in der Schweiz zu vergleichen.</p><p>In diesem Bereich soll die Kooperation mit Institutionen gesucht werden, die Erfahrung haben in der Entwicklung und Anwendung der genannten Verfahren.</p><p>Modulare Weiterbildungsangebote f\u00fcr den beruflichen Anschluss und weitere Entwicklung der Wiedereinstiegskurse</p><p>Da sich der Arbeitsmarkt rasch wandelt, sind Angebote n\u00f6tig, die es erm\u00f6glichen, gezielt spezifische Fachkenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen und durch anerkannte Zwischenabschl\u00fcsse best\u00e4tigen zu lassen. </p><p>Diese Motion schl\u00e4gt vor:</p><p>- Solche modularen und standardisierten Angebote sind insbesondere in den traditionellen Frauenberufen zu schaffen (kaufm\u00e4nnische Berufe, Verkaufs- und Pflegeberufe). </p><p>- In Ans\u00e4tzen sind solche Angebote vorhanden (z. B. Informatik), sie m\u00fcssen jedoch ausgebaut, besser auf die k\u00fcnftigen beruflichen T\u00e4tigkeiten zugeschnitten und allen interessierten Wiedereinsteigerinnen zug\u00e4nglich gemacht werden. </p><p>- Die Angebote m\u00fcssen in standardisierter Form, modular und stufengerecht angeboten werden, unter Einbezug von E-Learning.</p><p>- Die Angebote m\u00fcssen anerkannte (Zwischen-)Abschl\u00fcsse erm\u00f6glichen.</p><p>Es sollte die Kooperation mit Weiterbildungsanbietern, Betrieben (KMU) und Sozialpartnern gesucht werden.</p><p>Verbreitung</p><p>Es wird vorgeschlagen, eine breit angelegte Informationskampagne zu starten, um das Impulsprogramm bei den Interessenten und Interessentinnen, Sozialpartnern und Unternehmen bekannt zu machen. Die Mittel k\u00f6nnen z. B. sein: Infobrosch\u00fcren und weitere Drucksachen, Beratungstelefon, Begleitung durch Laufbahnberater und -beraterinnen usw.</p><p>Finanzierung und Gesetzgebung</p><p>Das Impulsprogramm wird vom Bund getragen. Grundlage daf\u00fcr sind die Artikel\u00a036, 55 und 56 des NBBG. Das Impulsprogramm ist so zu koordinieren, dass es von den Kantonen, den Anbietern von Weiterbildung sowie von den Sozialpartnern unterst\u00fctzt wird und damit auch Drittmittel ausl\u00f6st.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Absichten der Motion entsprechen weitgehend denjenigen, die der Bundesrat bereits in seiner Botschaft zum neuen Berufsbildungsgesetz ge\u00e4ussert hat. Deshalb begr\u00fcsst der Bundesrat den Vorstoss grunds\u00e4tzlich. Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie wird die angemessenen Schritte zum Erreichen der geforderten Ziele unternehmen, sobald das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft tritt und somit die erforderlichen Rechtsgrundlagen vorliegen werden.</p><p>Die Begr\u00fcndung zur Motion enth\u00e4lt nun allerdings bereits viele Massnahmen, die in einem Impulsprogramm umgesetzt werden k\u00f6nnten, z. B. standardisierte Verfahren zur Erfassung und Anerkennung von Kompetenzen; modulare und standardisierte Angebote, insbesondere in den traditionellen Frauenberufen; Einbezug von E-Learning; anerkannte (Zwischen-)Abschl\u00fcsse. Auf diese Massnahmen will sich der Bundesrat heute nicht festlegen lassen. Deshalb zieht er die Umwandlung in ein Postulat der \u00dcberweisung als Motion vor.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1006300800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1308096000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236752013)\/","SubmissionDate":"\/Date(1004054400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4610,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}