{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013641,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013641,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3641","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Weiterbildungsoffensive f\u00fcr wenig qualifizierte Personen. Entwicklung eines Baukastensystems","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Impulsprogramm f\u00fcr eine Weiterbildungsoffensive f\u00fcr wenig qualifizierte Personen zu lancieren. Dabei soll die Entwicklung eines Baukastensystems im Vordergrund stehen, das die vorhandenen Angebote koordiniert, valorisiert und mit wirkungsvollen Informationsmassnahmen forciert. Gew\u00fcnscht wird eine enge Kooperation mit Firmen und Organisationen, die direkten Kontakt zu wenig qualifizierten Personen haben.</p>","ReasonText":"<p>Ausgangslage</p><p>\u00dcber 80 Prozent der wenig qualifizierten Personen nehmen kaum an unserem Weiterbildungssystem teil. Die Gr\u00fcnde sind unterschiedlich und werden in den Berichten (OECD; Gonon/Schl\u00e4fli) analysiert. 18 Prozent haben Probleme mit Lesen und Schreiben, \u00fcber 20 Prozent beherrschen keine unserer Landessprachen, \u00fcber 50 Prozent haben Distanz zu den neuen Technologien und wenden sie nicht an. W\u00e4hrend f\u00fcr gut qualifizierte Personen bestimmte Systeme und Abschl\u00fcsse entwickelt worden sind, fehlen in der Schweiz f\u00fcr schwach qualifizierte Personen nach wie vor transparente und qualitativ hoch stehende Angebote (es gibt sehr gute Ans\u00e4tze). Aus diesem Personenkreis rekrutieren sich die so genannten \"working poor\", die von ihrer Arbeit kaum leben k\u00f6nnen. Diese Personen werden die ersten sein, die bei der n\u00e4chsten Rezession arbeitslos werden und langfristig hohe Kosten bei der Arbeitslosenversicherung und der F\u00fcrsorge verursachen. Deshalb ist eine Pr\u00e4ventionsstrategie umso wichtiger.</p><p>Ziel der Weiterbildungsoffensive f\u00fcr wenig Qualifizierte</p><p>Mit dieser Massnahme sollen die auf Dienstleistung ausgerichteten Bereiche im Tourismus, in der Landwirtschaft, in der Gastronomie, im Verkauf, in der Gesundheit, im Freizeitbereich und in der Industrie nachhaltig verbessert werden und mit besser qualifizierten Personen und damit auch zufriedenem Personal und zufriedenen Kunden versorgt werden. Diese Massnahme ist im Hinblick auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz gegen\u00fcber dem Ausland unbedingt notwendig. Der Wirtschaftsstandort wird nur durch eine Verbesserung aller Qualifikationsstufen nachhaltig gest\u00e4rkt.</p><p>Massnahme: ein Baukastensystem</p><p>Wir m\u00f6chten hier einen Vorschlag unterbreiten, der kurzfristig die vorhandenen Ressourcen nutzt und rasch zu konkreten Ergebnissen f\u00fchren wird. Es gibt auf dem Weiterbildungsmarkt Schweiz bereits einige viel versprechende Ans\u00e4tze, die einerseits besser bekannt gemacht, andererseits unbedingt vernetzt und optimiert werden m\u00fcssen. Wir m\u00f6chten, dass vom Bund aus ein koh\u00e4rentes und modulartig aufgebautes System f\u00fcr wenig qualifizierte Personen (Nachholen von Grundfertigkeiten) entwickelt wird. Diese Module m\u00fcssen von unterschiedlichen Anbietern gemeinsam bestimmt und f\u00fcr die ganze Schweiz entwickelt werden. Die Anbieter werden gezwungen, sich gegenseitig zu vernetzen, wobei auch private Anbieter zugelassen werden. In anderen Bereichen hat man damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Module schliessen mit anerkannten Teilabschl\u00fcssen ab; sie erm\u00f6glichen auch einen Anschluss an bestehende weiterf\u00fchrende Programme. Am Schluss bestehen - je nach Gebiet (Lesen, Schreiben, Rechnen, Umgang mit Computer) - je 20 bis 30 Module, die von unterschiedlichen Anbietern angeboten werden. Dies erm\u00f6glicht eine rasche fl\u00e4chendeckende, qualitativ gute Angebotsstruktur. Einzelne Module k\u00f6nnen sp\u00e4ter auch in Form von E-Learning auf das Internet geschaltet werden. Einzelne Branchen k\u00f6nnen die Module f\u00fcr ihre Zwecke verfeinern und anerkannte Zusatzmodule entwickeln. Die Module m\u00fcssen zwingend den von Bund und Anbietern abzusprechenden Qualit\u00e4tsstandards entsprechen.</p><p>Verbreitung</p><p>Da es sich bei wenig Qualifizierten um Personen handelt, die sich mit Lernen schwer tun oder den Zugang zu Lernm\u00f6glichkeiten nicht kennen, m\u00fcssen diese Entwicklungen mit entsprechenden Informationsmassnahmen begleitet werden. Mit Mitteln wie Lernfestivals, Werbespots, Informationstelefonen und Internet sollen Betroffene, Arbeitgeber und Organisationen, die Kontakt mit den diversen Zielgruppen haben, auf die Angebote aufmerksam gemacht werden.</p><p>Finanzierung </p><p>Die Finanzierung der Weiterbildungsoffensive mittels Entwicklung eines Baukastensystems f\u00fcr wenig qualifizierte Personen wird vom Bund getragen. Grundlage daf\u00fcr sind die Artikel\u00a055 und 56 des neuen Berufsbildungsgesetzes. Das Impulsprogramm ist so zu koordinieren, dass es von den Kantonen, den Anbietern von Weiterbildungsleistungen sowie von den Sozialpartnern unterst\u00fctzt wird und damit auch Drittmittel ausl\u00f6st.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Absichten der Motion entsprechen weitgehend denjenigen, die der Bundesrat bereits in seiner Botschaft zum neuen Berufsbildungsgesetz ge\u00e4ussert hat. Deshalb begr\u00fcsst der Bundesrat den Vorstoss grunds\u00e4tzlich. Das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie wird die angemessenen Schritte zum Erreichen der geforderten Ziele unternehmen, sobald das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft tritt und somit die erforderlichen Rechtsgrundlagen vorliegen werden.</p><p>Die Begr\u00fcndung zur Motion enth\u00e4lt nun allerdings bereits viele Massnahmen, die in einem Impulsprogramm umgesetzt werden k\u00f6nnten (z. B Massnahmen f\u00fcr bestimmte Wirtschaftsbereiche wie Tourismus, Landwirtschaft, Gastronomie usw.; Zwang f\u00fcr Bildungsanbieter, sich gegenseitig zu vernetzen; Module mit anerkannten Teilabschl\u00fcssen, Bildungsinhalte Lesen, Schreiben, Rechnen, Umgang mit Computern). Auf diese Massnahmen will sich der Bundesrat heute nicht festlegen lassen. Deshalb zieht er die Umwandlung in ein Postulat der \u00dcberweisung als Motion vor.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1006300800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1308096000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779236734887)\/","SubmissionDate":"\/Date(1004054400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4610,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}