{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013718,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013718,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3718","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"SBB. Zughalte in Sargans","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Zusammenhang mit dem SBB-Fahrplan (\"Bahn 2000\") und der angek\u00fcndigten Umlegung der Z\u00fcge von und nach \u00d6sterreich via St. Gallen-Bregenz frage ich den Bundesrat:</p><p>1. Rechtzeitige Anschl\u00fcsse an die RhB in Chur rechtfertigen einen leistungsf\u00e4higen IC Z\u00fcrich-Chur. Um die Geschwindigkeit erh\u00f6hen zu k\u00f6nnen, sind Ausbauten zwischen Z\u00fcrich und Chur notwendig. Man spricht von Investitionen in der Gr\u00f6ssenordnung von 12 Millionen Franken. Welche konkreten Ausbauten betrifft dies, und wann werden diese Projekte ausgef\u00fchrt?</p><p>2. Die Verkehrsbewegungen von Sargans nach Z\u00fcrich sind am Morgen und am Abend sehr dicht. Etwa hundert Reisende pro Zug und Richtung werden gez\u00e4hlt. Garantieren die SBB, dass auch nach 2004 die heutige Anzahl Zughalte in Sargans erhalten bleibt?</p><p>3. Die Umlegung des internationalen Verkehrs Schweiz-\u00d6sterreich via St. Gallen-Bregenz ist auf den Dezember 2004 angek\u00fcndigt. Dies ist eine massive Verschlechterung des Fahrplanangebotes, denn der Fahrzeitvergleich zeigt, dass alle Passagiere aus \u00d6sterreich (mit Ausnahme der Region Bregenz) rascher via Sargans zum Flughafen reisen. Umgekehrt f\u00fchrt selbst ab Winterthur der schnellere Weg \u00fcber Sargans.</p><p>Sind die SBB bereit, diese Fehlplanung zu korrigieren und den internationalen Verkehr nach \u00d6sterreich wie bisher \u00fcber den schnelleren Weg Sargans f\u00fchren zu lassen? Warum wurde im Jahre 1983 die Sarganser-Schleife gebaut?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Nationale sowie grenz\u00fcberschreitende Fernverkehrsverbindungen wie Z\u00fcrich-Innsbruck(-Wien) geh\u00f6ren grunds\u00e4tzlich in den Bereich, der von den Bahnen nach marktwirtschaftlichen Kriterien gef\u00fchrt wird. Der Bund bestellt in der Regel keine Angebote des Fernverkehrs. Die aufgeworfenen Fragen wurden deshalb der SBB AG unterbreitet, die sich wie folgt \u00e4ussert:</p><p>\"1. Ausbauten</p><p>Tats\u00e4chlich verbindet der IC Z\u00fcrich-Landquart-Chur zwei praktisch unverr\u00fcckbare Fahrplansysteme miteinander - das der 'Bahn 2000' mit dem 'Neva Retica-Konzept' der Rh\u00e4tischen Bahn bzw. des ganzen \u00f6ffentlichen Verkehrs in Graub\u00fcnden. Um weiterhin kundenfreundliche Umsteigezeiten sicherzustellen, ist eine Fahrzeit Z\u00fcrich-Landquart von 62 Minuten einzuhalten. Dies bedingt neben direkter Fahrt auch bauliche Massnahmen. Daher werden seitens der Infrastruktur w\u00e4hrend der kommenden zwei Jahren rund 12 Millionen Franken investiert in:</p><p>- Stabilisierungsmassnahmen des Fahrweges in der Linthebene (March);.</p><p>- Einzelmassnahmen zur Erh\u00f6hung der Geschwindigkeit zwischen Pf\u00e4ffikon-Ziegelbr\u00fccke und Ziegelbr\u00fccke-M\u00fchlehorn;</p><p>- den Umbau der Gleisanlagen im Bahnhof Sargans, Seite Mels, um eine h\u00f6here Durchfahrgeschwindigkeit zu erzielen.</p><p>Dar\u00fcber hinaus hilft der im Dezember 2003 in Betrieb gehende Paralleltunnel Z\u00fcrich-Thalwil weitere 3 Minuten Fahrzeit zu sparen.</p><p>2./3. Zughalte in Sargans</p><p>Die SBB sind vom Bund als Eigner angehalten, den nationalen und internationalen Verkehr nach marktwirtschaftlichen Kriterien zu f\u00fchren. Ein entscheidender Faktor der Fahrplankonstruktion ist daher die Erschliessung m\u00f6glichst hoher Kundenpotenziale. Heute wird Sargans t\u00e4glich von 12 EC/IC (nebst den st\u00fcndlichen IR) in beiden Richtungen zusammen bedient. Am Morgen Richtung Z\u00fcrich und am Abend in der Gegenrichtung wird der Halt Sargans mit \u00fcber hundert Ein- bzw. Aussteigern pro Zug stark genutzt. Dem gegen\u00fcber stossen die tags\u00fcber haltenden EC von und nach \u00d6sterreich mit durchschnittlich 25 Ein- und Aussteigern auf weniger Interesse.</p><p>F\u00fcr den internationalen Verkehr nach \u00d6sterreich war zweist\u00fcndlich eine Trasse von Z\u00fcrich nach Buchs (SG) mit Halt Sargans geplant. Mit dem Beschluss des 'Vollzugsausschusses 'Bahn 2000', erste Etappe' (VAB) vom 16. Oktober 2001 wurde dieser Zuglauf wegen deutlich \u00fcberlegener Marktpotenziale und einfacherer Betriebsf\u00fchrung neu \u00fcber St. Gallen-St. Margrethen-Bregenz gelegt.</p><p>Das Angebotskonzept der 'Bahn 2000' (erste Etappe) sieht vor, st\u00fcndlich je einen IR Z\u00fcrich-Chur mit Halt in Thalwil, W\u00e4denswil, Pf\u00e4ffikon (SZ), Ziegelbr\u00fccke, Sargans, Bad Ragaz und Landquart sowie einen st\u00fcndlichen IC Z\u00fcrich-Landquart-Chur zu fahren. Im Rahmen der betrieblichen M\u00f6glichkeiten sehen die SBB vor, morgens die IC-Z\u00fcge Richtung Z\u00fcrich und abends jene Richtung Chur in Sargans halten zu lassen. Die Erschliessung von Sargans ist somit mit den st\u00fcndlichen Interregio, z. B. in Romanshorn, Delsberg, Neuenburg, Yverdon, Brig, Lugano u. a. mindestens vergleichbar.</p><p>Bez\u00fcglich des Fernverkehrs zwischen Vorarlberg und dem Raum Z\u00fcrich (Flughafen) zeigen Marktanalysen ein Reisendenpotenzial von rund 5500 Personen/Tag. Mit dem Ausbau auf ein st\u00fcndliches Angebot (alternierend Richtung Arlberg und Lindau-M\u00fcnchen) k\u00f6nnte der Modal Split der Bahn auf \u00fcber 10 Prozent gesteigert werden. Da auch die \u00d6BB durch diese engere Anbindung der Hauptstadt Vorarlbergs (Bregenz) an die grossen Siedlungsgebiete im Unteren Rheintal (u. a. Dornbirn) sp\u00fcrbare Mehrverkehre erwarten, soll die Linienf\u00fchrung entsprechend angepasst werden. F\u00fcr die \u00fcbrigen Verkehre zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich nimmt die Fahrzeit dank dem Einsatz von Neigez\u00fcgen nicht zu.</p><p>Fahrzeitvergleich: via Sargans (heute) via St. Gallen-Bregenz (Neigez\u00fcge)</p><p>Z\u00fcrich-Salzburg 5 Stunden und 56 Minuten/5 Stunden und 43 Minuten; Z\u00fcrich-Wien (Tagesz\u00fcge) 9 Stunden und 10 Minuten/8 Stunden und 28 Minuten.</p><p>Erst die Umlegung der EC-Z\u00fcge bietet dem Raum Sargans/Buchs (SG)/Feldkirch angesichts der beschr\u00e4nkten Kapazit\u00e4t der einspurigen SBB- und \u00d6BB-Linien die Chance f\u00fcr einen attraktiveren (vertakteten) Regionalverkehr auf der Schiene. Die SBB erarbeiten zurzeit zusammen mit den \u00d6BB, dem Kanton St. Gallen, mit Liechtenstein und Vorarlberg ein entsprechendes Angebotskonzept. Ziele sind zum Fahrplanwechsel 2006:</p><p>- eine Anbindung von Buchs (SG) an den IR Z\u00fcrich-Chur in Sargans;</p><p>- der Anschluss des Rheintals an die \u00fcber Bregenz verkehrenden EC Richtung Arlberg in Feldkirch; und</p><p>- ein Vollknoten Buchs (SG) mit sich kreuzenden RX-Z\u00fcgen St. Gallen-Chur zur vollen Stunde mit Anschluss von/nach Liechtenstein-Feldkirch und Busse.\"</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1016150400000)\/","SubmittedBy":"Widrig Hans Werner","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1071792000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1712747592680)\/","SubmissionDate":"\/Date(1007942400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4611,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}