{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20013782,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20013782,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"01.3782","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Beitrag der Schweiz an die globale Bildungsoffensive f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen im Allgemeinen und f\u00fcr Afghanistan im Speziellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, sich mit einem namhaften Betrag an der globalen Bildungsoffensive zu beteiligen, die an der G-8-Konferenz in K\u00f6ln am 19. Juni 1999 beschlossen worden ist (\"Charta von K\u00f6ln: Ziele und Bestrebungen f\u00fcr lebenslanges Lernen\"). </p><p>Dieser Betrag soll insbesondere eingesetzt werden, damit Entwicklungsl\u00e4nder die Ziele der Charta namentlich in der Bildung von Frauen und M\u00e4dchen erreichen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>25 Millionen Kinder in der Welt haben keine Gelegenheit eine Schule zu besuchen, zwei Drittel davon sind M\u00e4dchen. Fast eine Milliarde Menschen k\u00f6nnen weder lesen noch schreiben, 70 Prozent davon sind Frauen. Dabei ist Bildung die wichtigste Massnahme gegen die globale Armut, die ungleiche Verteilung der Ressourcen und f\u00fcr den Frieden. Die Schweiz als eines der reichsten L\u00e4nder der Welt ist verpflichtet, ihren Beitrag f\u00fcr eine globale Bildungsoffensive zu leisten, in Form von Geld, Entwicklungszusammenarbeit; Unterst\u00fctzung von Nichtregierungsorganisationen, insbesondere Frauenorganisationen, die sich vor Ort um die Bildung k\u00fcmmern. Die k\u00fcrzlich vom Bundesrat beschlossene Erh\u00f6hung der Mittel f\u00fcr die Entwicklungszusammenarbeit ist eine gute Basis daf\u00fcr.</p><p>Nun gilt es noch daf\u00fcr zu sorgen, dass die Unterst\u00fctzung gezielt M\u00e4dchen und Frauen zugute kommt. Sie sind es n\u00e4mlich, die in ihren L\u00e4ndern massgeblich f\u00fcr den Unterhalt ihrer Familien und f\u00fcr den sozialen Frieden sorgen. In Afghanistan beispielsweise ist ein Aufbau einer demokratischen Gesellschaft ohne Unterst\u00fctzung der weiblichen Bev\u00f6lkerung nicht denkbar.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bildung der M\u00e4dchen und Frauen ist eine Priorit\u00e4t der schweizerischen Entwicklungspolitik auf dem Gebiet der Basisausbildung, da festgestellt wurde, dass 60 Prozent der Kinder ohne Schulbildung und zwei Drittel der erwachsenen analphabetischen Bev\u00f6lkerung der Welt M\u00e4dchen bzw. Frauen sind.</p><p>F\u00fcr die Schweiz liegt die wirkliche Bedeutung eines besseren Zugangs der Frauen zu Bildung, Ausbildung und Information, abgesehen vom Grundrecht auf Bildung, in den Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung. Denn gut abgesicherte Studien zeigen mannigfaltige Korrelationen zwischen einem h\u00f6heren Bildungsniveau der Frauen und einer verbesserten Gesundheit der Bev\u00f6lkerung, einer gesteigerten wirtschaftlichen Produktivit\u00e4t, niedrigeren Fruchtbarkeitsraten sowie einer vermehrten Teilnahme am politischen Leben.</p><p>Die Schweiz ist nicht Mitglied der G-8-Staaten. Im Sinne der \"K\u00f6lner Charta\" legt sie jedoch k\u00fcnftig mehr Gewicht auf die Unterst\u00fctzung von Partnern, die Aktionen oder Programme initiieren, welche den Zugang von M\u00e4dchen und Frauen zu formellen oder nicht formellen Bildungssystemen verbessern. Sie tr\u00e4gt so dazu bei, dass Frauen vermehrt ihr Schicksal und die damit verbundenen Herausforderungen auf wirtschaftlicher, juristischer und politischer Ebene in ihre eigenen H\u00e4nde nehmen k\u00f6nnen. Dies ist das eigentliche Wesen des Grundsatzes vom \"Empowerment\".</p><p>In den letzten Jahren hat die Eidgenossenschaft \u00fcber die Direktion f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit verschiedene Initiativen zugunsten der Bildung von M\u00e4dchen und Frauen politisch und finanziell unterst\u00fctzt, handle es sich nun um die Initiative der Vereinten Nationen zugunsten der Ausbildung von M\u00e4dchen, um finanzielle und personelle Beitr\u00e4ge an die Unicef (die Ausbildung der M\u00e4dchen ist eines der f\u00fcnf vorrangigen Ziele dieser Organisation) oder an Unifem, und um bilaterale Programme (mit Burkina Faso, Benin, den Kapverden, Pakistan, Bangladesch, Tschad usw.).</p><p>Afghanistan ist heute kein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Die gegenw\u00e4rtige Notlage hat jedoch dazu gef\u00fchrt, dass es zu einem priorit\u00e4ren Land f\u00fcr die humanit\u00e4re Hilfe wurde. Die  von der Schweiz finanzierten Programme betreffen z. B. Gesundheitsprogramme, Initiativen f\u00fcr die gemeinschaftliche Entwicklung, welche viele Frauengruppen einschliessen, B\u00e4ckereien, welche von afghanischen Frauen aus den \u00e4rmsten Schichten gef\u00fchrt werden, usw. Diese Programme werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wie dem Weltern\u00e4hrungsprogramm, dem UNDP, dem IKRK, TdH Lausanne, MSF Schweiz und Belgien sowie dem UNHCR durchgef\u00fchrt; sie umfassen wichtige Ausbildungs- und Bildungsteile f\u00fcr die betroffenen M\u00e4dchen und Frauen.</p><p>Was die Zukunft betrifft, so ist die Schweiz Mitglied der Afghanistan Support Group. Sie wird an den Diskussionen \u00fcber die Zukunft des Landes teilnehmen. Diese Diskussionen werden den von den neuen Beh\u00f6rden des Landes zusammen mit ihren bilateralen und multilateralen Partner-Entwicklungsagenturen definierten Priorit\u00e4ten Rechnung tragen, aber auch den komparativen Vorteilen jeder Organisation, die Partner Afghanistans ist. F\u00fcr den Bundesrat ist die Unterst\u00fctzung gemeinschaftlicher Gruppen und der Landwirtschaft vorrangig. Die Landwirtschaft ist die wirtschaftliche Basis des Landes, sie ruht zudem vor allem auf den Schultern der Frauen. In diesem Zusammenhang werden auch Aktionen f\u00fcr die Bildung der M\u00e4dchen und der Frauen Rechnung getragen, und zwar unter dem Gesichtspunkt eines globalen und holistischen Ansatzes, gem\u00e4ss der Strategie der sozialen Entwicklung im Rahmen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1013558400000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1063670400000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750816174257)\/","SubmissionDate":"\/Date(1008288000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4611,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung"}}