{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023049,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20023049,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"02.3049","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Lukmanierpass","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht zu pr\u00fcfen, wie der Lukmanierpass in das alpen\u00fcberquerende Verkehrskonzept einbezogen werden kann.</p><p>Im Weiteren wird der Bundesrat ersucht zu pr\u00fcfen, wie die Sicherheit des Lukmanierpasses bei einer Winteroffenhaltung erh\u00f6ht werden kann bzw. welche Massnahmen zu treffen sind, um die Sicherheit der Strassenben\u00fctzer zu gew\u00e4hrleisten.</p>","ReasonText":"<p>Nach dem tragischen Unfall vom 24. Oktober 2001 im Gotthardtunnel und den darauf folgenden Schwierigkeiten am San Bernardino hat der Druck auf die \u00fcbrigen Alpenp\u00e4sse als Ausweichrouten zur \u00dcberquerung der Alpen gewaltig zugenommen, so auch auf den Lukmanierpass.</p><p>Das Miteinbeziehen aller m\u00f6glichen Alpen\u00fcberg\u00e4nge in eine einheitliche Verkehrskonzeption ist zur Bewerkstelligung einer optimalen Koordination vorrangig. Der Unfall im Gotthardtunnel hat auf tragische Weise gezeigt, dass der gesamte Nord-S\u00fcd-Verkehr nicht auf eine Achse fokussiert werden kann. Vielmehr m\u00fcssen alle Alternativen in Betracht gezogen werden und in ein Gesamtkonzept integriert werden.</p><p>Die Winteroffenhaltung des Lukmanierpasses - ein Versuchsprojekt, das vor zwei Jahren gestartet wurde - ist aus diesem Blickwinkel neu zu beurteilen. Das Projekt darf bei gegebener Situation nicht zu einer regionalen Angelegenheit, an der nur das Bleniotal und die Surselva beteiligt sind, reduziert werden, sondern muss in das Gesamtkonzept des Nord-S\u00fcd-Verkehrs integriert werden. Dies umso mehr, als der Lukmanierpass mit einer H\u00f6he von 1972 Metern \u00fcber Meer den tiefsten Alpen\u00fcbergang darstellt.</p><p>Geographisch erstreckt sich die Surselva von der Ruinaulta bei Trin bis zum Oberalp- bzw. Lukmanierpass, das Bleniotal von Biasca bis zum Lukmanierpass. Bei den erw\u00e4hnten Regionen im Norden bzw. S\u00fcden des Lukmanierpasses handelt es sich um zwei wirtschaftlich schwache Talschaften, deren Existenz vor allem vom Tourismus abh\u00e4ngt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden in diesen Regionen immer wieder Projekte initiiert mit dem Ziel, den Anschluss an die Zentren des Mittellandes bzw. des Tessins zu verbessern. Wir denken da an die projektierte Bahnlinie \u00fcber den Lukmanierpass am Ende des vorletzten Jahrhunderts, an die T\u00f6di-Greina-Bahn, an den Ausbau des Panixerpasses oder an die sogenannte Y-Variante im Zusammenhang mit dem Alptransit-Tunnel. Leider haben sich all diese Hoffnungen um eine bessere Ann\u00e4herung an die schweizerischen Wirtschaftszentren zerschlagen. Auch wurde Graub\u00fcnden vernachl\u00e4ssigt, als beim Bau der Gotthardbahn seitens des Bundes das Versprechen zur Errichtung einer Ostalpenbahn abgegeben wurde, ein Versprechen, das bis heute nicht eingel\u00f6st wurde.</p><p>Im Jahr 2000 wurde den beiden Talschaften Val Blenio und Surselva von den Kantonen Tessin und Graub\u00fcnden die Bewillung zur Winteroffenhaltung des Lukmanierpasses erteilt. Das Projekt ist auf f\u00fcnf Jahre angelegt und wird von den betroffenen Kantonen finanziell unterst\u00fctzt.</p><p>Nach einer Versuchszeit von zwei Winterhalbjahren k\u00f6nnen bereits gewisse Schl\u00fcsse gezogen werden. Die Winteroffenhaltung des Passes ist ohne bauliche Massnahmen zur Erh\u00f6hung der Sicherheit sehr schwierig. Soll ein einigermassen konstanter Verkehrsfluss garantiert werden, sind entsprechende Investitionen unabdingbar. Kurzfristig sind neuralgische Stellen durch Lawinenanrissverbau zu eliminieren, langfristig sind weitere Galerien zu erstellen.</p><p>Gest\u00fctzt auf obige Ausf\u00fchrungen wird der Bundesrat ersucht, einerseits alle Alpenp\u00e4sse, insbesondere jedoch den Lukmanierpass, in die Planung und Koordination des alpen\u00fcberquerenden Verkehrs zu integrieren. Andererseits ist zu pr\u00fcfen, wie die Sicherheit bei einer Winteroffenhaltung des Lukmanierpasses erh\u00f6ht werden kann bzw. welche Massnahmen zu treffen sind, um die Sicherheit vorab im Winter zu gew\u00e4hrleisten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Strasse \u00fcber den Lukmanierpass ist wohl im subventionsberechtigten Hauptstrassennetz enthalten. F\u00fcr ihre Sicherheit ist aber in erster Linie der Kanton verantwortlich. F\u00fcr den Schwerverkehr Nord-S\u00fcd und umgekehrt kommt dieser Pass allenfalls bei l\u00e4ngerer Schliessung anderer wichtigen Transitachsen in Betracht. Das Anliegen ist in diesem Sinne zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":5,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1020816000000)\/","SubmittedBy":"Decurtins Walter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1118102400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750816325247)\/","SubmissionDate":"\/Date(1015977600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4612,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}