{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023236,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20023236,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"02.3236","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Sachplan Strasse 2004. Ausbau der A4 im Kanton Zug","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Planung und den Ausbau der A4 zwischen der Blegikurve (Verzweigung A4 Richtung Z\u00fcrich und A40 Richtung Zug) und Rotkreuz (Verzweigung A14 Richtung Luzern und A4 Richtung Schwyz) auf sechs Spuren in den Sachplan Strasse 2004 aufzunehmen und den Bau sp\u00e4testens mit der Fertigstellung des Teilst\u00fcckes N4 Knonaueramt erfolgreich abzuschliessen. Dies soll im Rahmen des Sachplans Strasse 2004 geschehen.</p>","ReasonText":"<p>Die Innerschweiz wird endlich in absehbarer Zukunft durch den Bau der Autobahn durch das Knonauer Amt an den Wirtschaftsraum Z\u00fcrich vern\u00fcnftig angekn\u00fcpft sein (geplante Er\u00f6ffnung des Teilst\u00fccks: 2008). Infolgedessen muss heute das bestehende Autobahnnetz in der Innerschweiz auf seine Kompatibilit\u00e4t zu diesem Ausbau gepr\u00fcft werden, damit f\u00fcr die Innerschweiz der optimale Nutzen aus der Investition von rund 1 Milliarden Franken sichergestellt werden kann. Im fraglichen Autobahnabschnitt von etwa 6 Kilometer L\u00e4nge besteht eine \u00fcberaus komplexe Verkehrssituation, indem sich zwischen der Blegikurve und Rotkreuz zwei Gabelungen der Autobahn in kurzer Folge abl\u00f6sen: Bei der Blegikurve kommt die A4 aus Z\u00fcrich und m\u00fcndet in den Ast der A40 aus Hirzel, Sihlbrugg und Zug. Diese f\u00fchrt gerade weiter auf die Gabelung Rotkreuz, wo sich die Autobahn wieder teilt (A14 Richtung Luzern und A4 Richtung Schwyz). Erschwerend kommt hinzu, dass die enge Blegikurve mit einem Radius von rund 150 Grad nur mit 60 Stundenkilometer befahren werden kann. Selbst ohne Mehrverkehr ist dieses Teilst\u00fcck ein Nadel\u00f6hr, welches zum heutigen Zeitpunkt von rund 50 000 Fahrzeugen t\u00e4glich passiert wird.</p><p>Es wird unvermeidlich zu Stauungen kommen. Nicht auszudenken ist die Situation, wenn der zu erwartende Mehrverkehr miteinbezogen wird. Schon heute betr\u00e4gt die j\u00e4hrliche Verkehrszunahme auf diesem Abschnitt 2 Prozent. Nach der Er\u00f6ffnung der A4 durch das Knonaueramt wird mit t\u00e4glich 70 000 bis 80 000 Fahrzeugen gerechnet. Der Nutzen der Knonauerautobahn wird somit durch den Kapazit\u00e4tsengpass auf dem fraglichen Teilst\u00fcck zwischen Blegikurve und Rotkreuz in beiden Fahrrichtungen unsinnigerweise beschr\u00e4nkt.</p><p>Um diese Staus und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Sch\u00e4den zu vermeiden (vgl. dazu den Staubericht 2000 des Bundesamtes f\u00fcr Strassen vom 3. Mai 2001), ist es unerl\u00e4sslich, die A4 auf dem erw\u00e4hnten Teilst\u00fcck von rund 4 Kilometer L\u00e4nge auf sechs Spuren auszubauen.</p><p>Wird die Korrektur des Kapazit\u00e4tenengpasses unterlassen, f\u00fchrte dies nicht nur zu den erw\u00e4hnten Stauungen auf der Autobahn. Der Verkehr wird auf die \u00dcberlandstrassen zwischen Cham-Ost und Rotkreuz ausweichen. Das Ortsverkehrsnetz des Dorfes Cham (mit \u00fcber 13 000 Einwohnern) w\u00fcrde zwangsl\u00e4ufig kollabieren. Die kantonalen Anstrengungen zu einer umweltangepassten und optimierten Verkehrsplanung im Ennetseeraum (Risch/Rotkreuz, H\u00fcnenberg und Cham) mit seinen 27 000 Einwohnern w\u00fcrden zunichte gemacht.</p><p>Die Aufwendungen dieses Ausbaus werden sich in Grenzen halten. Die laufenden Sanierungsarbeiten am betroffenen Teilst\u00fcck der Autobahn wurden bereits im Hinblick auf eine allf\u00e4llige Behebung der noch bestehenden Problematik geplant. Die Arbeiten werden zurzeit in der zweiten von drei Etappen (2001 und 2003) ausgef\u00fchrt. Reagiert die Eidgenossenschaft umgehend, kann der erforderliche Zeitplan somit fraglos eingehalten werden.</p><p>Zeitlich ist der Ausbau zudem deshalb dringend, weil nach der \u00d6ffnung der Knonauerautobahn und der Westumfahrung Z\u00fcrich im Jahre 2008 der Bau faktisch erschwert ist. Jetzt besteht die Chance, den Ausbau des Teilst\u00fccks vorzunehmen, ohne dass der Verkehr durch die doppelte Autobahngabelung innert weniger Kilometer den Ausbau massgeblich komplizieren w\u00fcrde und sich Staus w\u00e4hrend der Bauphase bilden.</p><p>Es schadet der Wirtschaftsregion Innerschweiz nachhaltig, wenn sie sich mit neuerlichen Verkehrsproblemen aus dieser Verkehrsachse konfrontiert sieht. Die Ansiedlung von Unternehmen wird nachhaltig erschwert, da die Unternehmungen die Verkehrsproblematik mitber\u00fccksichtigen. Nachdem die Wirtschaftsregion Innerschweiz bereits seit 1985 auf die lebenswichtige Autobahnverbindung nach Z\u00fcrich warten musste, ist dieser Ausbau mit R\u00fccksicht auf die Chancen der Wirtschaftsregion Innerschweiz an die Hand zu nehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Verkehrssituation auf der im Vorstoss erw\u00e4hnten Strecke der A4 wird im Rahmen des Sachplans Strasse \u00fcberpr\u00fcft. Die Situation auf dieser Strecke muss dringend verbessert werden. Dies hat der Bundesrat bereits in seiner Botschaft zur Avanti-Initiative dargelegt. Er hat dort auch das zweckm\u00e4ssige Vorgehen beschrieben: Die als kritisch erkannten Nationalstrassenabschnitte sind zusammen mit den Kantonen und St\u00e4dten aus gesamtverkehrlicher und raumplanerischer Sicht zu pr\u00fcfen. Gest\u00fctzt auf die Analyse wird zu entscheiden sein, welche Investitionen in Schiene bzw. Strasse notwendig sind.</p><p>Der Bundesrat will diesen Ergebnissen nicht vorgreifen. Ausserdem kann er sich nicht auf einen Termin - wie im Motionstext verlangt - verpflichten, zumal die Vorhaben priorisiert und auf der Zeitachse mit den vorhandenen finanziellen Mitteln abgestimmt werden m\u00fcssen. Er ist in diesem Sinne aber bereit, den Vorstoss als Postulat entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposal":2,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1030492800000)\/","SubmittedBy":"Scherer Marcel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285027200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1750816180930)\/","SubmissionDate":"\/Date(1023321600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4614,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}