{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023355,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20023355,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"02.3355","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht \u00fcber die erh\u00f6hte Arbeitsbelastung und die sozialen Auswirkungen der neuen Agrarpolitik","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Um die negativen Auswirkungen der neuen Agrarpolitik zu erfassen und m\u00f6gliche L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme zu finden, ist es wichtig, zuerst ihr Ausmass zu kennen. Deshalb fordere ich den Bundesrat auf, die Entwicklung dieser Problematik von 1990 bis heute zu untersuchen und dar\u00fcber einen Bericht und Schlussfolgerungen vorzulegen. Dieser Bericht soll zudem ein Szenario f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre enthalten, das \u00fcber die Arbeitsbelastung in der Landwirtschaft und \u00fcber die voraussichtlichen sozialen Auswirkungen der neuen Agrarpolitik Auskunft gibt.</p>","ReasonText":"<p>Die Globalisierung der Wirtschaft, die WTO- und Gatt-Abkommen sowie die Erh\u00f6hung der Produktivit\u00e4t in der Landwirtschaft haben eine neue Agrarpolitik in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie auch in der Schweiz erforderlich gemacht. Die Reform der Agrarpolitik in der Schweiz, zuerst \"AP 2002\" und dann \"AP 2007\" genannt, wurde seit Mitte des letzten Jahrzehnts schrittweise umgesetzt. Sie beinhaltet eine strukturelle Reform und die Einf\u00fchrung von Direktzahlungen an die Landwirtinnen und Landwirte. Die Direktzahlungen gelten als Lohn f\u00fcr die Leistungen, die sie in der Landschaftspflege und der Entwicklung umweltfreundlicher Methoden erbringen. </p><p>Die strukturellen Reformen beinhalten den Abbau von mindestens einem Drittel, wenn nicht der H\u00e4lfte der landwirtschaftlichen Betriebe. Betroffen sind im Allgemeinen die kleinen Betriebe, manchmal aber auch gr\u00f6ssere, die zu stark verschuldet sind und in Konkurs gehen. Ihr Land wird von anderen Landwirten \u00fcbernommen (gepachtet oder aufgekauft), die so ihren landwirtschaftlichen Betrieb vergr\u00f6ssern. Durch den Kauf dieses Landes entstehen zwangsl\u00e4ufig zus\u00e4tzliche Betriebskosten. Zudem muss der Landwirt oft in teureres Material investieren, um seine Ausr\u00fcstung an die neue Gr\u00f6sse seines Betriebes anzupassen.</p><p>Was also die Politiker \"umstrukturieren\" nennen und als einzigen Weg darstellen, um die landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten, erh\u00f6ht in Wirklichkeit die Kosten und die Arbeitsbelastung der Landwirtinnen oder Landwirte. Diese und oft auch ihre Familienangeh\u00f6rigen m\u00fcssen n\u00e4mlich, um die neue Situation zu bew\u00e4ltigen, ihr Arbeitspensum noch mehr erh\u00f6hen. Diejenigen B\u00e4uerinnen und Bauern hingegen, die ihren Betrieb nicht vergr\u00f6ssern k\u00f6nnen, m\u00fcssen Arbeitskr\u00e4fte entlassen, die sie eigentlich brauchen, und kostspieliges Material kaufen, um diesen Abbau von Arbeitskr\u00e4ften zu kompensieren. Auch in diesem Fall erh\u00f6ht sich die Arbeitsbelastung, obwohl diese schon gross genug w\u00e4re. Zudem k\u00f6nnen die Landwirtinnen und Landwirte in einer solchen Situation h\u00e4ufig ihre Familie nicht durchbringen, ohne daneben noch einen anderen Beruf auszu\u00fcben und somit die Zahl ihrer Arbeitsstunden \u00fcber das vern\u00fcnftige Mass hinaus zu erh\u00f6hen.</p><p>Wie diese kurze Darstellung zeigt, hat die Umsetzung der \"AP 2002\" und \"AP 2007\" f\u00fcr die Landwirtschaft Auswirkungen, die der allgemeinen Entwicklung der Arbeitszeit in der Gesellschaft zuwiderlaufen. Dies zieht betr\u00e4chtliche soziale Folgen nach sich. Die oben beschriebenen Situationen l\u00f6sen zwischen den Familienmitgliedern oft Beziehungsprobleme aus, die aus der \u00dcberm\u00fcdung wie auch mangelnder Freizeit und Teilnahme am sozialen Leben entstehen. Dies f\u00fchrt zu Depressionen, Scheidungen, Alkoholabh\u00e4ngigkeit und anderen existenziellen Problemen, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der Agrarreform immer h\u00e4ufiger auftreten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposal":5,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1031702400000)\/","SubmittedBy":"Bugnon Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1102982400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779235842953)\/","SubmissionDate":"\/Date(1024617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4614,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}