{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20023771,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20023771,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"02.3771","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Keine Holzforschung und keine Forstingenieure mehr in der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Wurde der Bundesrat von der ETH (Autonomie) ins Bild gesetzt und ist sich der Bundesrat dieser Folgen bewusst?</p><p>2. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um schwerwiegende Verluste im Bereich der Holzforschung sowie der Holzkonstruktionslehre zu verhindern?</p><p>3. Welche Strategie, welche Berufausbildung (im Kontext zur internationalen Anerkennung) will der Bundesrat unterst\u00fctzen bzw. mit Beitr\u00e4gen (z. B. in Leistungsauftr\u00e4gen) sichern?</p><p>4. Kennt der Bundesrat die Umwandlungsvorschl\u00e4ge und deren finanzielle Folgen f\u00fcr den Bund bei der (Holz)Fachhochschule Biel bzw. ist er bereit, deren international anerkannte Forschungsabteilung als nationales Kompetenzzentrum speziell zu regeln?</p><p>5. Welche Massnahmen f\u00fcr die Ausbildung und Forschung in Forstwesen und Holztechnik sollen die ETH und Empa beibehalten oder in neuer Form \u00fcbernehmen?</p><p>6. Wie soll k\u00fcnftig die Aufgabenteilung Fachhochschulen und ETH geregelt werden?</p>","ReasonText":"<p>An der Forstabteilung der ETH Z\u00fcrich sowie an der ETH Lausanne wurde die Sistierung von vier Lehrst\u00fchlen beschlossen. Es handelt sich um die Professuren f\u00fcr Holztechnologie (Prof. Gehri), Holzwissenschaften (Prof. Kucera) und Holzkonstruktionen (Prof. Natterer). Es wurde mitgeteilt, f\u00fcr einen Lehrstuhl h\u00e4tte man keinen geeigneten Dozenten gefunden. Die international bekannte Schweizer Holzfachhochschule soll in die Fachhochschule Biel integriert werden, wobei noch nicht klar ist, wo deren Forschungsabteilung als einziges schweizerisches Kompetenzzentrum angegliedert werden soll (Selbstst\u00e4ndigkeit, ETH, Empa?). Der Verzicht auf eine wissenschaftliche Forschung und Lehre in diesem Bereich hat schwerwiegende Konsequenzen, denn die beiden ETH sind daf\u00fcr in der Schweiz die einzigen Lehr- und Forschungsst\u00e4tten auf diesem Niveau.</p><p>Die Folge w\u00e4re ein akuter Mangel an (universit\u00e4rer) Forschung und Lehre in einer Zeit, in der unser einziger einheimischer Rohstoff an Boden gewinnt. Der Einsatz von nachhaltig produziertem und genutztem Schweizer Holz f\u00fcr innovative Baul\u00f6sungen erlebt zurzeit einen eigentlichen Aufschwung, wie uns zahlreiche Beispiele in allen Landesteilen zeigen.</p><p>Die drohenden Verluste w\u00e4ren betr\u00e4chtlich: Wir riskieren damit einen nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machenden Abfluss von wertvollem Know-how ins Ausland bzw. die Ersatzbeschaffung aus dem Ausland, oder gar die Substitution durch weniger umweltfreundliche Materialien und Bauverfahren. Zudem ist auch die Anerkennung zuk\u00fcnftiger Ausgebildeter im Ausland nicht gesichert (Forstingenieur, Holztechniker, Umweltingenieur f\u00fcr Forstberufe im Ausland).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Holz ist einer der wenigen nat\u00fcrlichen Rohstoffe der Schweiz und nimmt als solcher eine Sonderstellung ein. Die Holz- und Forstwissenschaften, Holztechnologie sowie Holzkonstruktionen verf\u00fcgen in der Schweiz \u00fcber eine lange Tradition. Der Bundesrat erwartet, dass die Schweiz in den Forst- und Holzwissenschaften \u00fcber eine international anerkannte Lehre und Forschung verf\u00fcgt, dies sowohl im ETH-Bereich wie auch auf Fachhochschulstufe. Zur Vermeidung von Doppelspurigkeiten einerseits und zur Schaffung von Synergien andererseits soll eine sinnvolle Aufgabenteilung zwischen dem ETH-Bereich und den Fachhochschulen angestrebt werden. Diese Aufgabenteilung ist zurzeit noch nicht festgelegt.</p><p>Entsprechend diesen Ausf\u00fchrungen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Der Bundesrat ist mit dem Sachverhalt vertraut und hat zudem Kenntnis davon, dass die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft, Lignum, vom Pr\u00e4sidium des ETH-Rates die Zusicherung erhalten hat, dass der ETH-Bereich weiterhin eine starke Rolle im Holzbereich spielen wird.</p><p>2. Der Bundesrat wird im Rahmen der Erteilung des n\u00e4chsten Leistungsauftrages (2004-2007) pr\u00fcfen, dem ETH-Bereich den Auftrag zu erteilen, eine international anerkannte Lehre und Forschung im Bereich der Holzwissenschaften und Holztechnologie sicherzustellen.</p><p>3. In der Schweiz existiert ein breites Ausbildungsangebot im Bereich der Holzwissenschaften. In Biel k\u00f6nnen auf der Stufe \"H\u00f6here Fachschule\" Ausbildungsg\u00e4nge f\u00fcr Techniker TS in Holzbau, Holztechnik und Holzindustrie absolviert werden.</p><p>Die in der Interpellation erw\u00e4hnte Schweizerische Hochschule f\u00fcr die Holzwirtschaft (SH-Holz), die Teil der Berner Fachhochschule ist, bietet seit 1997 den Studiengang Holzingenieur mit drei Vertiefungsrichtungen an. Das EVD pr\u00fcft zudem gegenw\u00e4rtig die versuchsweise und befristete Genehmigung eines u. a. mit der ETH Z\u00fcrich koordinierten Studiengangs \"Forstwirtschaft\", der an der Schweizerischen Hochschule f\u00fcr Landwirtschaft in Zollikofen angeboten werden und die Ausbildung zum Forstingenieur FH erm\u00f6glichen soll. Hinzu kommen die Studienangebote an den ETH Z\u00fcrich und ETH Lausanne. Basierend auf diesem Hintergrund dr\u00e4ngt sich eine spezielle Regelung nicht auf.</p><p>4. Der Bundesrat hat mit der offiziellen Anerkennung des Nationalen Kompetenznetzwerks \"netzwerkholz\" im Jahre 2000 optimale Voraussetzungen geschaffen, um den Austausch von Kompetenzen auf dem Holzsektor zwischen den Fachhochschulen und weiteren Institutionen aus dem Hochschul- und Universit\u00e4tsbereich (gegenw\u00e4rtig: ETHL und Empa) in der Schweiz synergetisch zu nutzen.</p><p>Die Forschungsst\u00e4tte an der SH-Holz spielt bereits heute eine wichtige Rolle in diesem Netzwerk. Sie stellt gleichzeitig den im Fachhochschulgesetz festgehaltenen Leistungsauftrag zur Durchf\u00fchrung von anwendungsorientierter Forschungs- und Entwicklungsarbeit sicher. Basierend auf diesem Hintergrund dr\u00e4ngt sich eine spezielle Regelung nicht auf.</p><p>5. Aufgrund der Autonomie des ETH-Bereiches liegt die Verantwortung f\u00fcr die Umsetzung der generellen Vorgabe nach einer international anerkannten Lehre und Forschung beim ETH-Rat.</p><p>6. Die Frage, wie k\u00fcnftig die Aufgabenteilung zwischen Fachhochschulen und ETH-Bereich geregelt werden wird, ist noch offen. Als Grundsatz gilt aber, dass die Aufgabenteilung in Absprache der beteiligten Partner und der Interessenverb\u00e4nde festgelegt wird.</p><p>Sowohl der ETH-Bereich (Art. 3 des ETH-Gesetzes; SR 414.110) wie die Fachhochschulen unterliegen der Pflicht (Art. 9 des Fachhochschulgesetzes; SR 414.71), eine zweckm\u00e4ssige Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen anzustreben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1046217600000)\/","SubmittedBy":"Galli Remo Giosu\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1070928000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36","Category":null,"Modified":"\/Date(1712754257900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1039737600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4616,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung"}}