{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20031084,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20031084,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"03.1084","BusinessType":12,"BusinessTypeName":"Einfache Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"EA","Title":"Spitzensportf\u00f6rderung. Zielsetzung des Bundesrates","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweizer Sportf\u00f6rderung f\u00f6rdert in respektabler Form den Breitensport. </p><p>Im Leistungsauftrag \u00fcberrascht die Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber der F\u00f6rderung des Spitzensports. Spitzensport hat auch f\u00fcr den Breitensport eine Bedeutung, genauso wie in der Kultur das Stadttheater auf die Laienb\u00fchnen.</p><p>In Europa ist festzustellen, dass das staatliche Engagement grunds\u00e4tzlich zunimmt, wird der Spitzensport doch auch u. a. in die Tourismuswerbung, Sportprodukt-Vermarktung, Staats- und Standortmarketing usw. einbezogen. Es mag erstaunen, wenn Fachleute best\u00e4tigen, dass viele L\u00e4nder pro Bev\u00f6lkerungsperson ein Mehrfaches in den Spitzensport investieren, dass z. B. Deutschland 300 Millionen Euro und Frankreich rund 250 Millionen Euro f\u00fcr die F\u00f6rderung des Spitzensports einsetzen. Neben der erw\u00e4hnten wirtschaftlichen Argumentation ist bei diesen L\u00e4ndern die politische Argumentation traditionell (grunds\u00e4tzlich Leistungsf\u00f6rderung, Vorbild- und Idolwirkung, Suchtpr\u00e4ventionswirkung).</p><p>Der Bundesrat hat ein sportpolitisches Konzept und einen Leistungsauftrag verabschiedet und sich grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber dem verantwortungsbewussten Spitzensport ge\u00e4ussert. Aus dem Konzept geht allerdings kein konkretes Engagement des Bundes hervor.</p><p>Ich bitte den Bundesrat deshalb um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Welches ist seine grunds\u00e4tzliche Haltung gegen\u00fcber dem Spitzensport?</p><p>2. Welche Unterst\u00fctzung ist gegenw\u00e4rtig und k\u00fcnftig vorgesehen? An welche Voraussetzungen ist sie gebunden (Nachwuchs und Aktive)?</p><p>3. Wo sieht er M\u00f6glichkeiten, die Diskrepanz zu anderen europ\u00e4ischen Staaten zu reduzieren?</p><p>4. Wie will man drohenden Ausw\u00fcchsen begegnen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat bekennt sich zu einem glaubw\u00fcrdigen Spitzensport. Spitzensport birgt durch seine Vorbildwirkung und grosse mediale Beachtung Chancen und auch Risiken f\u00fcr den gesamten Sport. Die Aufgabe des Bundes ist es, in Zusammenarbeit mit seinen Partnern des privatrechtlichen Sports die Chancen zu nutzen und die Risiken zu vermindern. Bei den F\u00f6rderungsmassnahmen des Bundes gelten das Subsidiarit\u00e4tsprinzip sowie der Vorrang der wettbewerbs- und finanzpolitischen Leitplanken. In diesem Sinne liegt die Hauptverantwortung der Massnahmen zur F\u00f6rderung des Spitzensports beim privatrechtlichen Sport; dessen Autonomie gilt es zu wahren. Der Schwerpunkt der staatlichen Sportf\u00f6rderung liegt im Breitensport.</p><p>2. Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a068 der Bundesverfassung interveniert der Bund im Spitzensport in erster Linie im Bereich der Ausbildung, d. h. in der Nachwuchsf\u00f6rderung und der Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern. F\u00fcr die Nachwuchsf\u00f6rderung werden im Rahmen des gr\u00f6ssten Sportf\u00f6rderungswerks des Bundes, Jugend + Sport, j\u00e4hrlich rund 2,5 Millionen Franken investiert. Diese Mittel fliessen in leistungsorientierte Nachwuchsf\u00f6rderprogramme der Sportverb\u00e4nde. Eine weitere Million pro Jahr wird im Rahmen des sportpolitischen Konzepts des Bundesrates aufgewendet. Damit wird versucht, Strukturen zu bilden, die es jungen Athletinnen und Athleten erm\u00f6glichen sollen, den Balanceakt zwischen Schule/Ausbildung, Familie/Privatleben und Training/Wettkampf zu schaffen.</p><p>Der Bund hat eine Leistungsvereinbarung mit Swiss Olympic, dem Dachverband der Schweizer Sportverb\u00e4nde. Swiss Olympic erh\u00e4lt vom Bund j\u00e4hrlich \u00fcber 5,8 Millionen Franken, u. a. f\u00fcr die Trainerausbildung sowie die Dopingbek\u00e4mpfung, wovon rund 2,5 Millionen Franken in die Spitzensportf\u00f6rderung der nationalen Verb\u00e4nde fliessen. Der Bund f\u00fchrt zudem Spitzensportler-Lehrg\u00e4nge in den Rekrutenschulen.</p><p>3. Wenn die oben erw\u00e4hnten Leistungen zusammengerechnet und die weiteren Aufwendungen des Bundesamtes f\u00fcr Sport zugunsten des Spitzensports im Bereich Ausbildung, Forschung, Betreuung und Unterkunft dazu addiert werden, kommt man auf ein Spitzensportengagement des Bundes von rund 17,5 Millionen Franken pro Jahr. Pro Kopf der Bev\u00f6lkerung sind das j\u00e4hrlich Fr. 2.40. Es ist schwierig, diese Zahlen mit denen unserer Nachbarn zu vergleichen, da die Berechnungsgrundlagen von Land zu Land variieren. Deutschland hat 179 Millionen Euro im Budget 2003 f\u00fcr die Spitzensportf\u00f6rderung eingesetzt, das ergibt Fr. 3.35 pro Kopf der Bev\u00f6lkerung, Frankreich liegt bei Fr. 3.75 pro Kopf. Die Spitzensportf\u00f6rderung des Bundes ist somit im Vergleich zu diesen L\u00e4ndern tiefer. Der Bundesrat sieht gegenw\u00e4rtig, nicht zuletzt aufgrund der Finanzlage, keine M\u00f6glichkeit, diese Situation zu ver\u00e4ndern.</p><p>4. Der Bund will zu einem glaubw\u00fcrdigen Spitzensport beitragen. Er bek\u00e4mpft deshalb entschlossen den Dopingmissbrauch, indem er die Dopingpr\u00e4vention finanziert und realisiert (z. B. mit dem Projekt \"Dopingfreier Spitzensport\"), die Dopingbek\u00e4mpfung mit Beitr\u00e4gen an Swiss Olympic unterst\u00fctzt und die Forschung im Dopingbereich f\u00f6rdert. Im Bereich Sucht- und Gewaltpr\u00e4vention werden in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Partnern gegenw\u00e4rtig verschiedene wegweisende Projekte realisiert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1061337600000)\/","SubmittedBy":"Galli Remo Giosu\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1061337600000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1750799061300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1055980800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4619,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}