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Arbeitsplatzkosten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Antwort auf die Interpellation 03.3148 legt der Bundesrat dar, dass sich im Buwal 267,5 Etatstellen auf 333 Mitarbeitende verteilen. Daraus ergibt sich, dass die Mitarbeitenden des Buwal in einem Teilzeitarbeitsverh\u00e4ltnis von durchschnittlich etwa 80 Prozent angestellt sind. Damit stellt sich die Frage, welche Kosten f\u00fcr die Einrichtung und den Unterhalt der Arbeitspl\u00e4tze anfallen. Der Bundesrat wird aufgefordert, in diesem Zusammenhang Transparenz zu schaffen und die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten, die dem Bund f\u00fcr die Einrichtung eines Arbeitsplatzes entstehen?</p><p>2. Sind dies einmalige Kosten?</p><p>3. Fallen diese Kosten f\u00fcr jeden Arbeitsplatz an?</p><p>4. Wenn nein: Teilen sich Teilzeitmitarbeitende einen Arbeitsplatz?</p><p>5. Wie hoch ist der Anteil derjenigen Teilzeitmitarbeitenden, die sich einen Arbeitsplatz teilen, im Verh\u00e4ltnis zu denjenigen, die \u00fcber einen eigenen Arbeitsplatz verf\u00fcgen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Arbeitsplatzkosten nebst den eigentlichen Personalausgaben einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Kostenfaktor darstellen. So hat er denn auch vor Jahresfrist das EFD mit einer umfassenden \u00dcberpr\u00fcfung der Arbeitsplatzentwicklung in der Bundesverwaltung beauftragt. Noch diesen Herbst erwartet er ein Unterbringungskonzept sowie Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Massnahmen, die erm\u00f6glichen, das Wachstum der Arbeitspl\u00e4tze aktiv zu steuern. Das Konzept soll auch Vorschl\u00e4ge betreffend die Unterbringung von Teilzeitangestellten enthalten.</p><p>Zu den konkreten Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1.-3. Das Bundesamt f\u00fcr Bauten und Logistik (BBL) beziffert die durchschnittlichen Investitionen pro Arbeitsplatz inklusive Landanteil in neu erstellten Geb\u00e4uden derzeit auf 120 000 bis 140 00 Franken.</p><p>Die Eidgen\u00f6ssische Finanzverwaltung berechnet und publiziert - basierend auf den effektiven Kosten, die pro Jahr im Durchschnitt anfallen - verwaltungsintern jedes Jahr die j\u00e4hrlichen Kosten f\u00fcr einen Arbeitsplatz; sie schliessen die Unterbringung in bereits bestehenden (alten) Verwaltungsgeb\u00e4uden sowie den Mietaufwand f\u00fcr fremde Objekte mit ein. Diese Arbeitsplatzkosten betragen im Jahre 2003 18 759 Franken f\u00fcr ein B\u00fcro von 10 Quadratmetern bzw. 20 837 Franken bei 15 Quadratmetern und 23 429 Franken f\u00fcr 20 Quadratmeter, wobei die gr\u00f6sseren auch als Mehrpersonenb\u00fcros benutzt werden k\u00f6nnen. Hiervon entfallen rund 7000 Franken auf laufende Kosten (f\u00fcr Energie, Entsorgung, Reinigung, Kosten f\u00fcr Umz\u00fcge, Unterhalts- und Betriebkosten f\u00fcr Informatik, Telekommunikationstaxen und B\u00fcromaterial) sowie knapp 6700 Franken auf B\u00fcroausstattung (Informatik und Mobiliar). Die verbleibenden rund 5000 (bei 10 Quadratmetern) bis 9000 Franken (bei 20 Quadratmetern) entfallen auf Kosten f\u00fcr die Raumben\u00fctzung (Kosten f\u00fcr B\u00fcro-, anteilige Infrastruktur-, Verkehrs- und Archivfl\u00e4chen). Werden die Arbeitsplatzkosten auf Lohnklassen umgelegt, so rechnet der Bund - bezogen auf die Personalausgaben der jeweiligen Lohnklasse (LK) - mit einem zus\u00e4tzlichen Aufwand von 20 Prozent in der 10. LK, mit 14 Prozent in der 20. LK und 11 Prozent in der 30. LK.</p><p>4./5. Das BBL hat begonnen, mit s\u00e4mtlichen Dienststellen Nutzungsvereinbarungen abzuschliessen. Darin wird die Fl\u00e4chenzuteilung und das entsprechende Arbeitsplatzpotenzial inklusive einer Reserve festgelegt. Im Rahmen dieser Nutzungsvereinbarungen soll zus\u00e4tzlicher Bedarf an Arbeitspl\u00e4tzen u. a. als Folge von vermehrter Teilzeitbesch\u00e4ftigung im Grundsatz wenn immer m\u00f6glich durch Verdichtung der vorhandenen Arbeitspl\u00e4tze aufgefangen werden.</p><p>Die Arbeitspl\u00e4tze werden zurzeit nicht so bewirtschaftet, dass der Anteil derjenigen Teilzeitmitarbeitenden, die sich einen Arbeitsplatz teilen, exakt beziffert werden k\u00f6nnte. Gem\u00e4ss dem Humanresources-Management-Cockpit 2003 (personalpolitische Kennzahlen), welches auch den Finanz- und Gesch\u00e4ftspr\u00fcfungskommissionen seit 2002 j\u00e4hrlich mit der Zusatzdokumentation des Eidgen\u00f6ssischen Personalamtes zur Staatsrechnung zur Kenntnis gebracht wird, leisten insgesamt 21,2 Prozent der Bundesangestellten Teilzeitarbeit; 5,9 Prozent leisten Teilzeitarbeit mit einem Besch\u00e4ftigungsgrad von unter 50 Prozent. Wird das Reinigungspersonal, das in aller Regel keinen Arbeitsplatz beansprucht, ausgenommen, so sind es noch 3 Prozent oder etwas mehr als 1100 Mitarbeitende, welche mit einem Besch\u00e4ftigungsgrad von unter 50 Prozent angestellt sind. Der Bundesrat geht davon aus, dass diese gr\u00f6sstenteils keinen eigenen Arbeitsplatz belegen. Im \u00dcbrigen erwartet er, dass das BBL mit seinen Vorschl\u00e4gen zur aktiven Steuerung der Arbeitspl\u00e4tze auch neue Arbeitsplatzformen f\u00fcr Teilzeitbesch\u00e4ftigung vorschlagen wird, welche zum Ziel haben, die Kosten zu minimieren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1064534400000)\/","SubmittedBy":"Brunner Toni","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1118966400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1712760676957)\/","SubmissionDate":"\/Date(1055980800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4619,"SubmissionLegislativePeriod":46,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}